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Hallo und Servus

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    Hallo und Servus

    Ich bin der Thomas, 39 Jahre alt und will einen Schachladen eröffnen Interessiere mich für Studien und Rätseln und Taktikaufgaben.
    Welche Software empfiehlt ihr mir.
    Thomas

    #2
    AW: Hallo und Servus

    Servus, Willkommen im Forum und viel Erfolg für dein Projekt. Ich denke, mit der Fritz-Serie kannst du nichts falsch machen. Es ist das professionellste Schachprogramm in Deutschland und vielleicht in der Welt und bietet ein unerschöpfliches Reservoire an Partien und Aufgaben an. Du findest in der Datenbank genügend Material aus dem Stoff der Partien, die in den verschiedensten Turnieren und Zweikämpfen weltweit seit Aufzeichnung der Partien gespielt wurden. Im Trainingsprogramm kannst du dir zudem die Aufgaben nach bestimmten Parametern einstellen und dich so gezielt mit Stellungen versorgen, die du für dein Projekt benötigst.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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      #3
      AW: Hallo und Servus

      Willkommen auf der Burg! Fritz kann ich auch sehr empfehlen.

      Zur Eröffnung eines Schachladens: "Selbstständig" bedeutet, du arbeitest vor allem selbst, und du arbeitest ständig. Ich höre da immer nur von schlechten Erfahrungen. Wenn das nicht nur ein Hobby-Nebenprojekt sein soll, sondern zum Lebensunterhalt dienen soll, würde ich es mir dreimal überlegen.
      http://musescore.com/tobefree

      Zitat von derair
      also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
      der ist viel übersichtliger geworden und íst viel besser als fire fox
      "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

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        #4
        AW: Hallo und Servus

        Glaub mir, alles ist besser, als für andere arbeiten zu müssen.
        Alles wartet auf das Licht
        Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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          #5
          AW: Hallo und Servus

          Warum ich einen eigenen Schach-Laden gründen will ist folgender. Die Schachvereine, die ich
          kenne sind heruntergekommen. Keine moderne Ausstattung, wie z.B. eine Videoleinwand etc.
          Mein Schachladen soll mehr zur Unterhaltung des allgemeinen Schachs
          dienen und weniger dem reinen Verkauf. Man soll sich wohl fühlen mit einem Bierchen
          (an der Stelle Grüße an Vlastimil Hort) oder einem Cafe an einer Denksportaufgabe grübeln.
          Eine Location wo man ungebunden Spass und Freude mit anderen Schachkollegen teilen kann.
          Es gibt ja ein paar witzige Schach-Videos wie z.B. Korchnoi "Ich bin Schachgrossmeister"
          oder Kasparov Deepblue oder Hape Kerkeling. Aber wenn ich solche Videos in meiner Location
          laufen lasse, habe ich schnell das falsche Publikum. Ich will ein Unternehmen gründen.
          Ich will profisionelles Schach und Taktik Aufgaben vorstellen.
          Ich hätte mir nie erträumen lassen, dass der "Pony Puffin" ein Zopfhile Gadget aus der Höhle
          der Löwen ein voller Erfolg wird. Hätte ich dieses Plastikteil erfunden, wäre ich niemals
          auf die Idee gekommen es zu vermarkten. Ein Fehler, wie man heute sieht. Alles geht, auch
          der Schach-Laden. Davon bin ich heute überzeugt. Wenn Du dich allerdings in Deinem
          Schachladen voller Bücher und Software einnistest und verkriechst wirst Du keinen Erfolg haben.
          Die Leute kaufen über das Internet oder grosse Versandhäuser.
          Eine einladende Atmosphäre, das wollen die Schachspieler. Dieses soziale Engagement muss
          natürlich irgendwer finanzieren. Und hier sehe ich momentan das Hauptproblem. Deshalb wird
          es ohne Investor nicht gehen. Noch fragen?
          Thomas

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            #6
            AW: Hallo und Servus

            hallo
            wo möchtest du den einen schachladen eröffnen ?
            ich denke es solte nicht in der nähe von den ganz grossen schachläden sein
            viel erfolg vom mattmonster aus den wundeschönen vonkeln im Bergischen land:hmpf:

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              #7
              AW: Hallo und Servus

              Ah, da steckt deutlich mehr hinter als eine bloße Idee. Mir gefällt dein Traum, zumal die Idee atmosphärisch sehr zur Schachburg passt.

              Was ich nur im Kopf hatte, waren die ganzen minijobbenden Rentner; diejenigen, deren Rente unter der Grundsicherung liegt und die sozusagen bis an ihr Lebensende Arbeitslosengeld beziehen müssen, um überhaupt etwas essen zu können.

              Ein Phänomen, das ich jetzt schon bei mehreren Selbstständigen beobachtet habe, ist ein sehr lockerer Umgang mit diesem Thema. So nach dem Motto "in meinem Alter muss ich mir keine Gedanken um die Rente machen". Einer von denen ist heute als Rentner tief verschuldet und schlägt sich nach mehreren Kontopfändungen mit unangenehmen Jobs durchs Leben. Ein anderer sieht die Gefahr nicht oder spielt sie zumindest mir gegenüber erschreckend herunter.

              Und das Argument, man müsse nicht "für andere arbeiten", stimmt ja auch nicht. Der Kunde ist König, und man ist wirtschaftlich abhängig von einer schwer kalkulierbaren, schwankenden Kundenzahl. Keine Aufträge in diesem Monat? Kein Essen in diesem Monat. Was ist das für ein Leben?

              Ich möchte auf keinen Fall deinen Traum kleinreden; wenn jemand die Idee mit Geld unterstützt und sich nachher nicht beschwert, wenn es weg ist, dann macht es bestimmt Spaß. Anders sieht es aus, wenn man einen Kredit aufnehmen muss, um seinen Traum zu finanzieren.
              http://musescore.com/tobefree

              Zitat von derair
              also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
              der ist viel übersichtliger geworden und íst viel besser als fire fox
              "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

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                #8
                AW: Hallo und Servus

                Also ich halte das für eine coole Idee. Klingt für mich eigentlich eher nach "Schachcafé" als nach "Schachladen". Finde ich großartig! Wenn man das mit Stil aufzieht und es schafft, die richtigen Leute "anzufixen", dann könnte das mE durchaus Erfolg haben und vielleicht sogar zu einer regelrechten (kulturellen) Institution avancieren. Ein Ort, wo sich Schachspieler abseits des Vereins ungezwungen treffen und austauschen können.

                Problematisch ist die Finanzierung: Der Laden sollte sich in einer möglichst bevölkerungsreichen Gegend befinden, mE idealerweise in einer Großstadt und mehr als nur 2 - 3 Tische beherbergen. Die Miete dürfte also ziemlich hoch ausfallen. Die Einnahmen werden sich dagegen nur aus dem Verkauf von Getränken, Snacks usw zusammensetzen. Sponsoren wären da tatsächlich nicht schlecht, zumindest bis der Laden richtig läuft. Auf eigene Faust und ohne Sponsoren würde ich es jedenfalls nicht versuchen, es sei denn, du hast genügend Eigenkapital um einen Fehlschlag zu verkraften.

                Wünsche dir in jedem viel Erfolg, die Idee ist gut und wenn du das wirklich durchziehst, komme ich garantiert mal vorbei!

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                  #9
                  AW: Hallo und Servus

                  Geniale Idee, ich habe tatsächlich noch nie einen Schach Souvenirladen gesehen. Aber als eine Art Café klingt das ganze noch interessanter. Man kann so viele Dinge machen, wie z.B. eine Denksport Aufgabe des Tages und dann ein Freigetränk für den Ersten der es löst.

                  Atmosphärisch dekoriert in einer großen Stadt kann das mit Sicherheit was werden. Erinnert mich an das chess restaurant in Budapest, von der Ambiente schön, aber man zahlt für diese auch gehörig drauf:

                  Was ist also Wahrheit? ... eine Summe von menschlichen Relationen...
                  Nietzsche

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