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Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

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    Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

    Der ganze, sehr aufwendige Prozess in Hannover (auf Kosten der Steuerzahler), hat den Geruch eines Schauprozesses. Allein sind 200.000 (in Worten: zweihundertausend) Blatt Ermittlungen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft und des Gerichtes erarbeitet worden.
    Man könnte der zu der Ansicht kommen, dass sich die Angelegenheit zu einer Lächerlichkeit entwickelt.
    Denke ich 70 Jahre zurück, sind Ähnlichkeiten sichtbar.
    --------------------------------------------------------------------------------

    Oh, Jeh!
    Ich hatte folgendes vergessen:
    Wenn das Thema "Bayrische Sause" mit Zeugen zur Sprache kommt, hoffe ich sehr, dass die geladenen Zeugen: Frau Maria Furtwängler im Dirndl-Kleid und Herr Hermann Burda in Lederhosen erscheinen.....

    #2
    AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

    Daran denke ich manchmal auch. Es deutet viel darauf hin, daß die außerplanmäßige Inthronisierung Gaucks ein abgekartertes Spiel war, weil Gauck zu den wenigen Menschen gehört, die jetzt noch in der Lage sind, konservative Ideen auf attraktive Art und Weise zu vermitteln (zumindest in den Augen von "Mehrheiten"). Gerade die Bild hatte in jenen Tagen den "gerechten Volkszorn" geschürt.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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      #3
      AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

      Wir denken und fühlen auf gleicher Ebene.
      Frank

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        #4
        AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

        Ein offener, gut gemeinter Vorschlag an den Richter Rosenow:
        Stellen Sie das Verfahren ein, denn, wenn der Prozess so weitergeht, machen Sie sich und die deutsche Justiz lächerlich.
        Zumal sich die Staatsanwaltschaft "seltsamerweise" zurückhält. Sicher, weil sie den Unsinn des Prozesses erkannt hat.

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          #5
          AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

          "Tatort Hannover"
          Das Kasperle-Theater geht weiter:
          http://www.faz.net/aktuell/prozess-w...ff-12696119.html

          Der Richter hat ja eine Aussage vor Weihnachten angekündigt. Am nächsten Donnerstag möchte er sich gern noch mit der hübschen Bettina unterhalten.
          Danach kommt dann wohl die frohe Weihnachtsbotschaft, die man wie folgt zusammenfassen kann:
          "Trotz erheblicher Bedenken reichen die Beweise nicht aus, um den Angeklagten zu verurteilen. Demzufolge wird er freigesprochen!"
          Zuletzt geändert von ToBeFree; 07.12.2013, 20:46. Grund: Beiträge zusammengeführt :-)

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            #6
            AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

            Wenigstens hat es nicht den Falschen getroffen.
            Er war sooo unglaublich durchschnittlich, dass es peinlich war.

            Trotzdem finde ich das Kaspere-Theater auch ueberfluessig, wie Gambitus ja schon geschrieben hatte.
            Zu Unrecht ist der Pinguin als Haustier bisher stark im Hintertreffen. Sein aufrechter Charakter und nicht zuletzt seine tadeligen Umgangsformen lassen ihn besonders im Winter als idealen Genossen bürgerlicher Häuslichkeit erscheinen. (Loriot)

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              #7
              AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

              Zitat von Schlaffi Beitrag anzeigen
              Wenigstens hat es nicht den Falschen getroffen.
              Trotzdem finde ich das Kaspere-Theater auch ueberfluessig, wie Gambitus ja schon geschrieben hatte.

              Er war sooo unglaublich durchschnittlich, dass es peinlich war.


              Was heisst das: "Es wenigsten nicht hat den Falschen getroffen - Er war sooo unglaublich durchschnittlich, dass es peinlich war."
              Wer ist damit gemeint?
              Zuletzt geändert von ToBeFree; 09.12.2013, 19:10. Grund: Zitatende korrigiert :-)

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                #8
                AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                Dieser ganze eventuelle Schauprozess beleuchtet die offene Wunde.
                Das hochanständige und angeblich sowenig korrupte D-Land hat es mit seiner Politikergilde immer noch nicht geschafft, das spätestens seit Lothar Späth allgemein bekannte und kitzlige Thema der Politikerbestechung besser zu regeln.
                Ich gebe zu, daß es einfachere Vorgänge gibt, die leichter in umsetzbare und handhabbare Gesetzesformulierungen zu packen sind.
                eamtete staatsdiener müssen schon seit Jahrzehnten so eine Art Geschenkverbots-Umlauf Jahr fürjahr lesen und gegenzeichnen.
                Ex-Bausenator Strieder hat irgendwie einen Laptop erhalten und behalten.
                Der kleine Beamte bekommt beim Ledertaschenkalender zum Jahreswechsel dagegen schon einen Schrecken.

                Der Skandal ist nicht der Prozess, sondern daß es immer noch keine für dieArbeit von Staatsanwälten und Richter brauchbare Gesetzeswerkzeuge gibt.

                Ein Schelm, wer dabei Dummes denkt und Wulff ist vielleicht nur derjenige, der gebissen wird, weil er nicht intelligent genug war. Und das ist eine höfliche Beschreibung für eine Verhaltensverweisein mehreren Fällen, die ich insgesamt als dreist ansehe, weil eine vermeidbare und sichtbare Grauzone deutlich und wissend betreten wurde.
                Von seiner unsäglichen Preesearbeit in der Affäre ganz zu schweigen.
                Vielleicht wurde er bewußt auflaufen gelassen gelassen. Dann aber von Leuten, die erkannten, daß er wenig Klasse hat und man ihn daher besser und bequem loswerden kann.
                Ich kann Wulff und ähnliche Typen nicht bedauern und manchmal sucht sich Gerechtigkeit ihren Weg über Ungerechtigkeit.
                Kismet, wenn man dann zu Unrecht über etwas stolpert, was nicht war und ist.
                In anderen Fällen aber geschützt und getrickst vor Recht, Gesetz und Gerechtigkeit davongekommen ist.

                Ausgleichende Ungerechtigkeit, nicht optimal, aber auch ein Stück Realität.

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                  #9
                  AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                  Zitat von zugzwang Beitrag anzeigen
                  Dieser ganze eventuelle Schauprozess beleuchtet die offene Wunde.
                  Das hochanständige und angeblich sowenig korrupte D-Land hat es mit seiner Politikergilde immer noch nicht geschafft, das spätestens seit Lothar Späth allgemein bekannte und kitzlige Thema der Politikerbestechung besser zu regeln.
                  Ich gebe zu, daß es einfachere Vorgänge gibt, die leichter in umsetzbare und handhabbare Gesetzesformulierungen zu packen sind.
                  eamtete staatsdiener müssen schon seit Jahrzehnten so eine Art Geschenkverbots-Umlauf Jahr fürjahr lesen und gegenzeichnen.
                  Ex-Bausenator Strieder hat irgendwie einen Laptop erhalten und behalten.
                  Der kleine Beamte bekommt beim Ledertaschenkalender zum Jahreswechsel dagegen schon einen Schrecken.

                  Der Skandal ist nicht der Prozess, sondern daß es immer noch keine für dieArbeit von Staatsanwälten und Richter brauchbare Gesetzeswerkzeuge gibt.

                  Ein Schelm, wer dabei Dummes denkt und Wulff ist vielleicht nur derjenige, der gebissen wird, weil er nicht intelligent genug war. Und das ist eine höfliche Beschreibung für eine Verhaltensverweisein mehreren Fällen, die ich insgesamt als dreist ansehe, weil eine vermeidbare und sichtbare Grauzone deutlich und wissend betreten wurde.
                  Von seiner unsäglichen Preesearbeit in der Affäre ganz zu schweigen.
                  Vielleicht wurde er bewußt auflaufen gelassen gelassen. Dann aber von Leuten, die erkannten, daß er wenig Klasse hat und man ihn daher besser und bequem loswerden kann.
                  Ich kann Wulff und ähnliche Typen nicht bedauern und manchmal sucht sich Gerechtigkeit ihren Weg über Ungerechtigkeit.
                  Kismet, wenn man dann zu Unrecht über etwas stolpert, was nicht war und ist.
                  In anderen Fällen aber geschützt und getrickst vor Recht, Gesetz und Gerechtigkeit davongekommen ist.

                  Ausgleichende Ungerechtigkeit, nicht optimal, aber auch ein Stück Realität.
                  Mit kaum einer Argumente bin ich einverstanden, zumal Meister Kiffing und ich eine andere Auffassung teilen - zwar auf verschiedenen Ebenen, aber immerhin.
                  Es geht hauptsächlich bei dem Schauprozess um die Biersause beim Oktoberfest in München (Bayern - Deutschland)
                  Hierfür wurden bisher Herr Wulff, Groenwald, Hubert Burda, Frau Maria Furtwängler und heute Bettina Wulff in den Zeugenstand gerufen.
                  Vielleicht wurde dort zu viel Sprudel getrunken?
                  Zuletzt geändert von ToBeFree; 14.12.2013, 12:21. Grund: QUOTE-Tag repariert :-) (und eigentlich bitte keine Vollzitate des letzten Beitrags verwenden...)

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                    #10
                    AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                    Mit kaum einer der Argumente bin ich einverstanden, zumal Meister Kiffing und ich eine andere Auffassung teilen - zwar auf verschiedenen Ebenen, aber immerhin.
                    Es geht hauptsächlich bei dem Schauprozess um die Biersause beim Oktoberfest in München (Bayern - Deutschland)
                    Hierfür wurden bisher Herr Wulff, Groenwald, Hubert Burda, Frau Maria Furtwängler und heute Bettina Wulff in den Zeugenstand gerufen.
                    Vielleicht wurde dort zu viel Sprudel getrunken?

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                      #11
                      AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                      Zitat von Frank Mayer Beitrag anzeigen
                      Mit kaum einer der Argumente bin ich einverstanden, zumal Meister Kiffing und ich eine andere Auffassung teilen - zwar auf verschiedenen Ebenen, aber immerhin.
                      Es geht hauptsächlich bei dem Schauprozess um die Biersause beim Oktoberfest in München (Bayern - Deutschland)
                      Hierfür wurden bisher Herr Wulff, Groenwald, Hubert Burda, Frau Maria Furtwängler und heute Bettina Wulff in den Zeugenstand gerufen.
                      Vielleicht wurde dort zu viel Sprudel getrunken?
                      Ich hatte noch etwas vergessen:
                      Der Richter fragte nach der Ernährungen der ehemaligen Gattin von Christain Wulff: Dafür gibt es endlich mehr Klarheit über die Essgewohnheiten Frau Wulffs – Fleisch esse sie nicht– außer manchmal Hühnchen, und Garnelen auch nicht.
                      Da, haben wir es!

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                        #12
                        AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                        Zitat von Frank Mayer Beitrag anzeigen
                        Mit kaum einer der Argumente bin ich einverstanden, zumal Meister Kiffing und ich eine andere Auffassung teilen - zwar auf verschiedenen Ebenen, aber immerhin.
                        ...
                        Da kann, muß aber nicht an meinen Argumenten oder meiner Darstellung liegen.
                        Umgekehrt bin ich mit Deiner oberflächlichen Kampagne gegen dieses Prozess auch kaum einverstanden.
                        Dieser Prozess kann viele Ziele und Aufgaben:

                        Er kann ein Schauprozess sein, um der Bevölkerung klarzumachen, daß ein die Großkopferten wenigstens ein Prozessrisiko haben, wenn sie sich in sehr düsteren Grauzonen bewegen.
                        Das Verurteilungs-und Strafverfolgungsrisiko ist aufgrund einer bewußt unzureichenden Gesetzeslage ohnehin gering.

                        Er kann der Abschreckung an andere Politiker dienen, es nicht zu weit und dummdreist zu treiben, weil D-Land noch nicht so weit ist, Berlusconische Zu- und Umstände gleichmütig hinzunehmen.
                        Noch gibt es in D-Land einige Leute, die sich nicht permanent und dazu auf plumpe Art für dumm verkaufen lassen, auch wenn die Schmerzgrenze schon in einen sehr bedenklichen Bereich gestiegen ist, wie insbesondere, aber nicht nur copymeister Guttenberg aufzeigte.

                        Der Prozess kann auch einen Schmerzenschrei der Justiz darstellen, um aufzuzeigen, daß Regelungsnotstand besteht und anscheinend mutwillig beibehalten wird.

                        Für aufgeklärte und kritische ist dieser Prozess trotz seiner Lächerlichkeit wegen der Ausweichkriegsschauplätze durchaus von Bedeutung.

                        Für mich zeigt er samt späteren Schlußfolgerungen an, wie verkommen das politische System tatsächlich ist.

                        Um es für einige etwas leichter zu machen, können sie folgender Frage nachgehen:

                        Wann haben Chris Wulff und ähnliche Politiker mal ihren "Freunden" eine Übernachtung, ein Essen oder sonstwas aus ihrem Privateinkommen/-vermögen spendiert.
                        In Freundeskreisen ist es durchaus üblich, daß Einladungen und Geschenke gemacht.
                        Höchst unüblich ist es aber, wenn dies nur oder überwiegend eine Einbahnstr. ist.
                        Insbesondere wenn der häufig und reich Bedachte keine so armes Würstchen ist, um nicht selbst mal, die Currywurst für die gesamte Runde zu bezahlen.

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                          #13
                          AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                          Zitat von Frank Mayer Beitrag anzeigen
                          Was heisst das: "Es wenigsten nicht hat den Falschen getroffen - Er war sooo unglaublich durchschnittlich, dass es peinlich war."
                          Wer ist damit gemeint?
                          Wulff natuerlich, was dachtest Du denn?

                          Gruss,
                          S.
                          Zu Unrecht ist der Pinguin als Haustier bisher stark im Hintertreffen. Sein aufrechter Charakter und nicht zuletzt seine tadeligen Umgangsformen lassen ihn besonders im Winter als idealen Genossen bürgerlicher Häuslichkeit erscheinen. (Loriot)

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                            #14
                            AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                            Also, wie vorausgesagt, möchte der Richter das Verfahren einstellen, weil keine tiefgründige Vorwürfe der Korruption zu erkennen sind.
                            Ich hatte leider die Staatsanwaltschaft vergessen. Das ist noch ein härterer Brocken, weil die Staatsanwaltschaft im Grunde genommen gegen alles ist. Ich wollte mit keinem Staatsanwalt zsammenleben müssen.
                            Sicher, die 200.000 (angeblichen) Beweistücke müssen nun abgearbeitet werden. Also wird der Prozess noch weiter fortgesetzt. Vielleicht sehen wir im Jahre 2016 etwas weiter.
                            Zuletzt geändert von Frank Mayer; 19.12.2013, 21:09.

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                              #15
                              AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                              Klatsche für den Staatsanwalt Clemens Enterbäumer:

                              http://www.bild.de/politik/inland/wu...935244.bild.html

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                                #16
                                AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                                Zitat von Frank Mayer Beitrag anzeigen
                                Also, wie vorausgesagt, möchte der Richter das Verfahren einstellen, weil keine tiefgründige Vorwürfe der Korruption zu erkennen sind.
                                Ich hatte leider die Staatsanwaltschaft vergessen. Das ist noch ein härterer Brocken, weil die Staatsanwaltschaft im Grunde genommen gegen alles ist. Ich wollte mit keinem Staatsanwalt zsammenleben müssen.
                                Sicher, die 200.000 (angeblichen) Beweistücke müssen nun abgearbeitet werden. Also wird der Prozess noch weiter fortgesetzt. Vielleicht sehen wir im Jahre 2016 etwas weiter.
                                So, die friedliebende Weihnachtszeit ist jetzt vorüber und ich möchte obenstehendes doch nicht unkommentiert in diesem Jahr stehenlassen.

                                Du, Frank Mayer, bist offensichtlich in der Wahl zwischen "Rosen für den Staatsanwalt" und "Staatsanwälte küßt man nicht" ziemlich überfordert, wie Dein obiges Pauschalurteil zeigt.

                                Staatsanwälte sind ebenso wie Richter und Verteidiger ein Organ der Rechtspflege.
                                Und wie bei den anderen Gruppen gibt es gute, weniger gute und schlechte Vertreter dieses Berufstands.
                                Diese "überraschende" Erkenntnis läßt sich für jede form von Gruppierung finden.

                                Als erstes mal ein paar Beispiele für herausragende staatsanwälte und was ihnen in Berufsausübung so widerfahren ist:

                                Jörg Hillinger und

                                Winfried Maier

                                http://de.wikipedia.org/wiki/Winfried_Maier

                                Die Geschichte einer unerwünschten Ermittlung:

                                http://www.beck-shop.de/Goetz-Neuman...product=761305

                                Untersuchungsrichter (vergleichbar mit der Staatsanwaltschaft)

                                Giovanni Falcone


                                http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Falcone

                                Mayer, nicht Maier:
                                Das ist noch ein härterer Brocken, weil die Staatsanwaltschaft im Grunde genommen gegen alles ist. Ich wollte mit keinem Staatsanwalt zsammenleben müssen.


                                Noch Fragen?!

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                                  #17
                                  AW: Die Rache des Richters im Verfahren Christian Wulff

                                  Zitat von Frank Mayer Beitrag anzeigen

                                  Du, Frank Mayer, bist offensichtlich in der Wahl zwischen "Rosen für den Staatsanwalt" und "Staatsanwälte küßt man nicht" ziemlich überfordert, wie Dein obiges Pauschalurteil zeigt.

                                  Staatsanwälte sind ebenso wie Richter und Verteidiger ein Organ der Rechtspflege.
                                  Und wie bei den anderen Gruppen gibt es gute, weniger gute und schlechte Vertreter dieses Berufstands.
                                  Diese "überraschende" Erkenntnis läßt sich für jede form von Gruppierung finden.
                                  Bei Henkern würde ich dies freilich nicht unterschreiben wollen. Diese wurden im Mittelalter von der Bevölkerung gemieden und hatten zur übrigen Bevölkerung wenig Kontakt. In dieser Studie zu dem Thema etwa heißt es:

                                  Keiner wollte dem unreinen Henker zu nahe kommen. Damit ihm jeder aus dem Weg gehen konnte, ordnete die Obrigkeit vielerorts an, dass der Henker möglichst auffällige Kleidung tragen mußte. Vielfach mußte der Henker ganz in Rot gekleidet sein. Eine ungewöhnliche Kopfbedeckung konnte ebenfalls als Erkennungszeichen dienen.
                                  In Frankfurt (Main) mußte der Scharfrichter ab 1543 stets mit rot-weiß-grünen Lappen am Rockärmel und Mantelarmloch erscheinen, "damit er abgesondert vor ehrlichen Leuten erkant werden mögte
                                  Vielleicht hat Frank Mayer Staatsanwälte mit Henkern verwechselt.
                                  Alles wartet auf das Licht
                                  Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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