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ECU schließt Bulgarien und Danailow aus

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    ECU schließt Bulgarien und Danailow aus

    Die European Chess Union (ECU) hat die Bulgarische Schachföderation wegen Korruption und Unterschlagung von Millionenbeträgen ausgeschlossen. Die Entscheidung fiel bei der ECU-Generalversammlung in Baku mit 37 zu 11 Stimmen. Zusätzlich wurde ein ähnlicher Ausschluß Bulgariens der FIDE offiziell empfohlen. Bulgarien gehört zu den Mitgliedsländern der FIDE, die sich in einem Konfrontationskurs mit der FIDE unter Iljumschinow und Makropoulos befinden. Zu diesen Ländern gehörte auch Deutschland bis zu seinem Kurswechsel unter dem damals neuen Präsidenten Herbert Bastian. Als führender Kopf dieser Richtungsentscheidung Bulgariens gehört der langjährige Manager Wesselin Topalovs, Silvio Danailow, der zwischen 2010 und 2014 das Präsidentenamt der ECU bekleidete. Er selbst wurde von der ECU für 18 Monate ausgeschlossen. Danailow war mitverantwortlich für die Skandale rund um die Vereinigungs-WM 2006 in Elista zwischen seinem Schützling Topalov und Wladimir Kramnik und hatte dafür von der FIDE einen Tadel ("Reprimand") ausgesprochen bekommen. Die Vereinigungs-WM zwischen dem FIDE-Weltmeister Topalov und dem "klassischen Weltmeister" Kramnik hatte das seit 1993 bestehende Schisma im Weltschach beendet. Seit diesem Wettkampf geben sich Topalov und Kramnik bei ihren Spielen nicht mehr die Hand und sprechen nicht mehr miteinander. Ähnlich wie Garri Kasparov ist Danailow zwar Gegenspieler Iljumschinows, aber nicht weniger umstritten.

    Bericht: http://de.chessbase.com/post/bulgari...ailov-gesperrt
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

    #2
    AW: ECU schließt Bulgarien und Danailow aus

    Ich begrüße die Entscheidung der FIDE und die Sperren gegen Danailov & Co. Allein der Tatsache wegen, daß der bulgarische Schachverband in der Angelegenheit seinerseits damals Metodi Stoinev, GM Kiril Georgiev und Simeon Stoichkov für drei bzw. fünf Jahre ungerechtfertigt gesperrt hatte.

    https://de.chessbase.com/post/neues-aus-bulgarien

    Es ist so ziemlich das Abwegigste, was sich da abgespielt hatte: Andere zu diskreditieren, nur um die eigenen Lügen unter den Teppich zu kehren. Aber von Danailov ist man seit Elista 2006 (Toilettenskandal), ja schon so ziemlich alles gewohnt. Höchste Zeit, daß der Junge mal eins in die Fr.... kriegt. Mit 18 Monaten Sperre ist er noch gut weggekommen.
    „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ Karl Kraus

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