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Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist Hollywood-Stoff

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    Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist Hollywood-Stoff

    Vor zwanzig Jahren spielte Kasparow sein Match gegen Deep Blue ( Ein Rückblick von André Schulz: http://de.chessbase.com/post/20-jahr...egen-deep-blue ).

    Anlaß auch für ein Interview bei der FAZ mit Kasparow:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...ue#pageIndex_2

    Der Pfad „Deep Blue und künstliche Intelligenz“ war aber schnell abgeschritten, bevor es um die Maschine und künstliche Intelligenz im Allgemeinen ging. Kasparow hat keine Angst vor den Maschinen, sondern vor den Menschen, die diese Maschinen kontrollieren und also der Möglichkeit, sie zu mißbrauchen.
    „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ Karl Kraus

    #2
    AW: Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist Hollywood-Stoff

    Zitat von Birliban Beitrag anzeigen
    Kasparow hat keine Angst vor den Maschinen, sondern vor den Menschen, die diese Maschinen kontrollieren und also der Möglichkeit, sie zu mißbrauchen.
    Ist dasselbe wie mit Lastwagen oder Flugzeugen.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

    Kommentar


      #3
      AW: Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist Hollywood-Stoff

      Ja, oder der Haarfön, der „versehentlich“ in die Badewanne fällt. Fazit: Nimm nie ein Vollbad, wenn die Frau oder Freundin daneben steht und sich das Haar vorm Spiegel trocknet. Die Chance, sie dafür zu rügen, könnte gleich null sein.

      „Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich.
      Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!“

      Erich Kästner
      „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ Karl Kraus

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        #4
        AW: Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist Hollywood-Stoff

        Kasparow hat ein neues Buch geschrieben: „Deep Thinking“

        "Dieses Buch zu schreiben war wie eine Therapie. Es war ein schmerzhafter Prozess aber ich habe dabei viel über mich selbst und meinen Gegner gelernt und jetzt bin ich froh die Möglichkeit zu haben, die ganzen Erfahrungen in eine positive Geschichte zu packen und diese der ganzen Welt mitteilen zu können. In Deep Thinking stelle ich klar, dass meine Niederlage gegen Deep Blue auch ein Sieg für die Menschheit war —nämlich für seine Erbauer und für alle Menschen, die vom technologischen Fortschritt profitieren. Und das ist eigentlich jeder. Das ist ein Teil des "Gesamtbildes", und der Grund, warum das Buch nicht "Mensch gegen Maschine" heißt. Die Maschinen arbeiten ja immer noch für uns und nicht umgekehrt. Das letzte Drittel des Buchs beschäftigt sich mit der blühenden Zukunft, die uns intelligente Maschinen bescheren werden, wenn wir nur mutig genug sind, diese Hilfe anzunehmen. Ich hoffe, dass mein Optimismus ansteckend ist." - so beschrieb Kasparow die Entstehung dieses Buches.

        Was haben Helmut Kohl und Garry Kasparow eigentlich gemeinsam? Helmut Kohl versprach einst blühende Landschaften. Garry Kasparow verspricht uns eine blühende Zukunft. Im letzten Drittel seines Buches.

        Ansonsten hat es immerhin 20 Jahre gedauert, bis uns Kasparow seine Vergangenheitsbewältigungswahrheit heute endlich verkünden kann: „Deep Blue hat nicht betrogen“.

        https://www.heise.de/tr/artikel/Deep...n-3770127.html

        https://www.chess.com/de/news/view/d...-auf-tour-3247
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