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Vom Schachspiel leben können...?

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    Vom Schachspiel leben können...?

    In vermutlich jeder Sportart gibt es Profispieler, die den Sport zum Beruf gemacht haben, zumindest ist das bei Fußball, Handball, Basketball usw der Fall.

    Ist das auch für Schachspieler möglich?

    #2
    AW: Vom Schachspiel leben können...?

    Zitat von William12 Beitrag anzeigen
    [...]zumindest ist das bei Fußball, Handball, Basketball usw der Fall.[...]
    Diese Spiele - vor allem Fußball! - erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit, sind leicht zu spielen, haben keine Nachwuchsprobleme und sind damit ideale Werbeeinnahmequellen. Wo Sponsoren mit Werbung viel Geld verdienen können, verdienen die Spieler teilweise Millionen.

    Wie ist das beim Schach?

    - Schach ist sehr bekannt, aber nicht wirklich beliebt. Es ist vielleicht auch einfach zu kompliziert (und zu langsam), um Zuschauermengen zu begeistern. Ohne Zuschauermengen, die auf Werbung sehen, gibt es aber auch keine Sponsoren.

    - Nachwuchsprobleme... - es ist eben so, dass Ballsportarten besonders bei jüngeren Spielern deutlich beliebter sind als "Sportarten", bei denen die beiden einzigen Spieler einer Partie teilweise bis zu 6 Stunden vor einem Holzbrett hocken, auf dem sich alle 1-30 Minuten eine Figur bewegt. Zugbasierte Spiele haben für Zuschauer UND Spieler nicht immer den Reiz, den Ballsportarten haben.


    Ich mag Schach lieber als Fußball, aber wir sind hier auch in einem Schachforum. Ob Werbeeinnahmen und Sponsoren beim Schach tatsächlich für einen "Beruf" reichen, wage ich zu bezweifeln. Weltmeisterkandidaten haben da vielleicht eine Chance, aber ein "normaler" GM (man beachte, wie gut man Schach spielen muss, um GM zu werden) wird nie genug Geld mit Schach verdienen, um das als richtigen "Beruf" ansehen zu können.
    http://musescore.com/tobefree

    Zitat von derair
    also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
    der ist viel übersichtliger geworden und íst viel besser als fire fox
    "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

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      #3
      AW: Vom Schachspiel leben können...?

      also meines wissens muss man auch wirklich schon besser sein als ein normaler GM damit man an den Tunieren wo es preisgelder gibt überhaupt was holen kann um schließlich an das geld zu kommen

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        #4
        AW: Vom Schachspiel leben können...?

        Vom Schachspiel leben (und dies nicht zu schlecht) kann mit Sicherheit die Weltspitze. Da reichen die Einnahmequellen von Turniergeldern (Preis & oder Startgeldern) über Simultanveranstaltungen (wobei diese oft schon mit Turniergeldern verbunden sind) und Showevents bis hin zu Großsponsoren oder gar in Einzelfällen Modelverträgen - wenn das nicht ausreicht um locker von leben zu können, bzw es als Beruf zu bezeichnen dann weiss ich auch nicht!
        Vergleichbar ist Schach dahingehend eventuell mit Snooker oder Dart - da können einige wenige ihren Sport auch zur Profession machen und mancher wurde damit ebenfalls schon relativ reich... Phil "the Power" Taylor zum Beispiel kann sich mit Sicherheit nicht über seine Einnahmen beklagen.
        Ansonsten ist der Schachsport halt schwieriger ans Volk, bzw besser gesagt unter die Sponsoren zu bringen als andere "einfachere" oder schlicht interessantere (weil als Zuschauer wesentlich schneller zu verstehen) Sportarten.
        Das liegt zum einen am Schach selbst und zum anderen eventuell auch an den Typen die es ausüben - da ist ein durchtrainierter Fußballer mit gutem Image schlicht in der Werbung besser/vielfältiger einzusetzen als der etwas verschrobene nerdig anmutende Schachspieler (klar gibt es auch bei uns einige positive Ausnahmen aber der Großteil kommt eben oft so rüber).

        Um wieder auf die Ausgangsfrage nach dem "von leben können" zurückzukommen - so kann sicherlich auch ein guter GM (2600er) wenn er aktiv ist, sein Tun als Beruf bezeichnen, ob es diesen Preis allerdings wert ist, ist fraglich und viele entscheiden sich dann auch für Studium oder andere "normale" Laufbahnen. Denn ohne Opens abzutingeln und das ein oder andere Schnellschachturnier mitzunehmen, nebenher noch Training zu geben und manchmal ein Simultan einzustreuen dürfte er nicht sonderlich erfolgreich sein was die Finanzen angeht.
        Schach ist keine Goldgrube, aber dennoch findet so mancher eine rentable Lücke und gründet dann z.B. eine Schachschule, reist als Journalist durch die Welt oder organisiert Schachreisen/Turniere etc.... allein vom ans Brett setzen und spielen können die wenigsten gut leben!

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          #5
          AW: Vom Schachspiel leben können...?

          Ich kenne normale GMs/IMs (2500 Elo), die sich komplett aus Training finanzieren und dann Turniereinnahmen als Zusatz mitnehmen

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            #6
            AW: Vom Schachspiel leben können...?

            Ich habe mal gehört, dass auf Weltmeisterniveau die Spieler teilweise pro Partie gezahlt werden, damit sie spielen, unabhängig vom Ergebnis.
            Philosophie über einen Donut:
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              #7
              AW: Vom Schachspiel leben können...?

              Das ist doch sinnlos dann spielen sie ja eigentlich nur für Geld und nicht um Spaß daran zu haben
              visiblefreedom.de

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                #8
                AW: Vom Schachspiel leben können...?

                Zitat von SeeFree Beitrag anzeigen
                Das ist doch sinnlos dann spielen sie ja eigentlich nur für Geld und nicht um Spaß daran zu haben
                Ja, was denkst Du, was überall im Spitzensport gemacht wird? Die herausragenden Spieler machen ihr ursprüngliches Hobby zum Beruf und verdienen daran. Das ist irgendwie ja auch verständlich, denn die Spieler als Protagonisten wollen ja auch an den ganzen Einnahmen beteiligt werden, die der Spitzensport in ihrer Branche abwirft (Sponsoren, Werbung, Eintrittsgelder usw.).
                Alles wartet auf das Licht
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                  #9
                  AW: Vom Schachspiel leben können...?

                  Ja eben und das finde ich eigentlich doof weil den Spielern das ja kam um Spaß geht.
                  Christiano Ronaldo (Fußballspieler) bekommt im Jahr 60.000.000€ gezahlt und ist so weit ich weiß der meist bezahlte Spieler der Welt...
                  visiblefreedom.de

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                    #10
                    AW: Vom Schachspiel leben können...?

                    Über "überbezahlte" Sportler kann man natürlich trefflich streiten. Zu dem, was Du eingeworfen hast, gebe ich allerdings zu bedenken, daß, wenn ein Faktor (Geld) hinzukommt, er den anderen Faktor (Spaß) nicht zwangsläufig zu verdrängen braucht. Vielleicht erhöht die Bezahlung ja sogar den Spaßeffekt, weil der Spieler so für seinen Sport einen zusätzlichen Motivationsstimulus erhält und das Gefühl bekommt, für seine Leistung auch anständig gewürdigt zu werden.
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                      #11
                      AW: Vom Schachspiel leben können...?

                      Zitat von SeeFree Beitrag anzeigen
                      Das ist doch sinnlos dann spielen sie ja eigentlich nur für Geld und nicht um Spaß daran zu haben
                      Wie Kiffing schon gesagt hat, schließt das eine das andere nicht unbedingt aus.

                      Auf der anderen Seite würden diese Leute dann auch spielen, wenn es ihnen nicht Spaß machen, wenn die Bezahlung stimmt. Ich glaube jeder von uns würde das machen, und wenn er clever ist, damit soviel Geld machen, dass er von den Zinsen leben kann.
                      Philosophie über einen Donut:
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                        #12
                        AW: Vom Schachspiel leben können...?

                        Ja da hast du Recht das wäre super aber was will man mir soooviel Geld anfangen wenn man schon alles hat was man will?^^
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                          #13
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                          ich gaube nicht das man als Schachspieler soviel verdient das man alles hat was man haben möchte

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                            #14
                            AW: Vom Schachspiel leben können...?

                            es ging ja auch um einen Fußballer
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                              #15
                              AW: Vom Schachspiel leben können...?

                              Zitat von hako Beitrag anzeigen
                              Ich glaube jeder von uns würde das machen[...]
                              Diese Leute investieren - so stelle ich mir das zumindest vor und ich meine, es auch einmal gelesen zu haben - mehr Zeit in Schach, als wir uns vorstellen können bzw. als wir bereit wären, dafür zu investieren.
                              http://musescore.com/tobefree

                              Zitat von derair
                              also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
                              der ist viel übersichtliger geworden und íst viel besser als fire fox
                              "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

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                                #16
                                AW: Vom Schachspiel leben können...?

                                Es ist nicht so, dass ich nicht gerne mehr Zeit in Schach investieren würde. Mir fehlt in erster Linie die Zeit.

                                Auf der anderen Seite muss ich dir recht geben. Ich könnte mich nicht den ganzen Tag mit Schach beschäftigen.
                                Philosophie über einen Donut:
                                Der Optimist sieht den Donut, der Pessimist das Loch!


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                                  #17
                                  AW: Vom Schachspiel leben können...?

                                  Ja ich bin auch nicht der große Fan von langen Partien Aber wenn ToBeFree eine Tunier Partie spielt kostet das meistens ein paar Stunden...aber dafür lohnt sich die lange Spielzeit auch weil meistens auch ein gutes Ergebnis raus kommt Und selbst wenn man mal nicht gewinnt ist jede Partie zur Übung ein Fortschritt
                                  visiblefreedom.de

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                                    #18
                                    AW: Vom Schachspiel leben können...?

                                    Jeder Profisportler muss etliche Stunden am Tag in seinen Sport investieren - warum soll dies im Schach anders sein!
                                    Profi impliziert schließlich dass derjenige dieses Gebiet als Beruf auffasst und der Bürokaufmann, Maurer oder Herr Doktor beschäftigt sich genauso den Großteil seines Tages mit ein und demselben Thema... bei letzterem Gebiet könnt ihr euch das vorstellen (bzw müsst euch nach der/dem Schule/Studium damit arrangieren ) und beim Schachspieler nicht?! Obwohl das Schach euer Hobby ist und damit eigentlich perfekte Vorraussetzung für eine berufliche Beschäftigung gegeben wären - komisch... andere Umstände wie "schlechter Verdienst", geringe Chancen, ständiges auf Reisen sein usw. müssten da eigentlich viel eher Ausschlag für eine "Ablehnung" geben als der Zeitaufwand!

                                    @SeeFree: Fan von langen Partien solltest du aber noch werden (wobei die "Abneigung" hierzu in deinem Alter ziemlich normal ist), denn richtiges Schach besteht nunmal unter anderem aus dem stundenlangen Gegenüberhocken - eine Partie unter drei Stunden ist eigentlich keine Partie (auch wenn ich weiss dass es etliche recht starke Schnellspieler gibt, doch die wissen dann meistens auch was sie in der Kürze der Zeit tun... unsereins dagegen oft nicht )!!

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                                      #19
                                      AW: Vom Schachspiel leben können...?

                                      eine Partie unter drei Stunden ist eigentlich keine Partie (auch wenn ich weiss dass es etliche recht starke Schnellspieler gibt, doch die wissen dann meistens auch was sie in der Kürze der Zeit tun
                                      Aber drei Stunden ist ja schon lang... Das muss doch meistens nicht sein oder? Ich meine man könnte das ja auch schon schneller schaffen an einen Sieg zu kommen. Aber eigentlich hast du Recht. Als Anfänger so wie ich spielt man ja auch nur selten drei Stunden... (Kommt ganz auf den Gegner an)
                                      visiblefreedom.de

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                                        #20
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                                        Yep, was lang ist, ist eben ziemlich relativ , aber wenn bei mir eine Partie nur drei Stunden oder gar weniger dauerte lief irgendwas gewaltig schief (meistens beim Gegner... ) und ich kann danach seltenst behaupten eine schachlich wertvolle Partie abgeliefert zu haben. Zum Beispiel: dieses Spiel dauerte gut 2 Stunden und brachte mir recht wenig (Vorbereitung getroffen und dann halt noch verwandelt (nachdem der Gegner im 7. Zug "fehlgriff"))
                                        [Event "Mannschaftskampf 2010/11"]
                                        [Date "2010.11.21"]
                                        [Round "3"]
                                        [White "Mufasa"]
                                        [Black "1850er"]
                                        [Result "1-0"]
                                        [ECO "C57d"]

                                        1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4 Nf6 4.Ng5 Bc5 5.Bxf7+ Ke7 6.Bb3 Rf8 7.O-O Nd4 8.c3
                                        Nxb3 9.axb3 h6 10.d4 exd4 11.cxd4 Bb6 12.e5 Nd5 13.Nc3 c6 14.Nxd5+ cxd5
                                        15.Bd2 a5 16.Qc2 Qe8 17.Rxa5 Rxa5 18.Bxa5 Bxa5 19.Qc5+ Kd8 20.Qxa5+ Ke7
                                        21.Qc5+ Kd8 22.Qb6+ Ke7 23.Qd6+ Kd8 24.Ne6+ 1-0

                                        Sicherlich eine Partie und sogar mit ganz ansehnlichem Ende, doch gebracht hats mir wenig bis nichts...
                                        Als Anfänger spielt man klar keine vollen fünf oder sechs Stunden, aber es kann auch da schon nicht schaden mal eine längere "Sitzung" einzuschieben (zu längerem nachdenken muss man sich manchmal schlicht zwingen)!
                                        Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema: die Partien nehmen für den Profi ja den geringsten Teil an Zeitinvestition für sich ein... da dürfte die Arbeit neben dem Brett heutzutage oft wichtiger und eben genau dies für Tobi, hako und viele andere Hobbyspieler der "abschreckendere Part" sein - fünf Stunden am Brett sind dagegen ansich gar nichts und Profis spielen ja eh (zurecht) "Altherrenschach", denn was die Zeit angeht ist jedes neunrundige Doppelrundenturnier rein von der Partiezeit her viel intensiver (5 Tage zu ca.9-10 Stunden Spielzeit sind da keine Seltenheit...).
                                        Zuletzt geändert von Mufasa; 06.05.2012, 22:44.

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                                          #21
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                                          Ich finde aber schon, dass es ein Unterschied ist, ob man ein kleines Vereinstunier spielt oder ob man jetzt gegen einen anderen Verein ein Tunier spielt weil ich glaube da ist das Ergebnis dann auch viel wichtiger. Klar, wenn man im Vereinstunier gewinnt ist das schon toll. aber man hat ein besseres Gefühl wenn man den eigenen Verein "weiterbringt"
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                                            #22
                                            Ich denke, man kann nur dann vom Schachspiel leben, wenn man zu den Top 20 der Welt gehört. In anderen Fällen müssen Sie etwas anderes tun, um Geld zu verdienen. Mein Freund zum Beispiel (Werbung entfernt ~ToBeFree). Er ist ein guter Schachspieler, verdient aber Geld mit (Werbung, Name und Link entfernt ~ToBeFree) - Überprüfen Sie bei Interesse sein Schachprofil.

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                                              #23
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                                              Alles wartet auf das Licht
                                              Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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