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    Spanisch!

    hallo sfr!
    welche spanisch varieante findet ihr als weiss spieler am unangenehmsten und warum?

    gruss lonny
    Zuletzt geändert von Mattmonster; 20.08.2014, 15:07. Grund: zusatz

    #2
    AW: Spanisch!

    Das Marshallgambit, weil Weiß meistens seine Qualität ofern muß und trotzdem einem gewaltigen Angriff ausgesetzt ist. Die Berliner Mauer, die Geheimwaffe der heutigen Zeit, empfinde ich dafür als sehr angenehm mit Weiß zu spielen.
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      #3
      AW: Spanisch!

      Die weltspitze hat heutzutage mühe, gegen die berliner mauer was auszurichten, schwarz kann entweder mit dem h5-system bunkern oder mit dem Bd7-system je nachdem sogar auf gegenangriff gehen. Deshalb wird auch immer mehr 4.d3 gespielt, aber wo da der weisse vorteil liegen soll sehe ich auch nicht ganz.

      Ebenfalls probleme hat weiss im marshall, die bessere entwicklung und das läuferpaar scheinen den geopferten bauern aufzuwiegen.

      Ein weiterer grund, warum ich kein spanisch spiele, ist, dass es einfach zu viele abspiele gibt für schwarz! Dazu sind die noch total unterschiedlich. Man vergleiche mal Schliemann, Berliner, Offener, Archangelz, Marshall und Chigorin. All diese varianten werden auch von top-GMs gespielt, jede variante führt zu einem total anderen stellungsbild. Klar, es gibt die philosophie dass man dadurch im schach viel besser wird, aber ich halte mein repertoir lieber simpel.
      Zitat von Sam Collins
      I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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        #4
        AW: Spanisch!

        Ich schliesse mich der Aussage von Lestat an.Ich war früher Spanischspieler,Aber seit ser Berliner Mauer,dachte ich mir,daß muß nicht sein,auch offener Spanier oder Marschall ist unangenehm genug,da bleib ich als e4 Spieler lieber bei genauso giftigen und einfacheren Systemen
        ich will diese Welt weder bewerten ,noch beweinen,ich will sie so verstehen,wie sie ist

        (Baruch Spinoza)

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          #5
          AW: Spanisch!

          Zitat von Lestat Beitrag anzeigen
          Die weltspitze hat heutzutage mühe, gegen die berliner mauer was auszurichten, schwarz kann entweder mit dem h5-system bunkern oder mit dem Bd7-system je nachdem sogar auf gegenangriff gehen. Deshalb wird auch immer mehr 4.d3 gespielt, aber wo da der weisse vorteil liegen soll sehe ich auch nicht ganz.
          Ich denke, gerade gegen die Berliner Mauer tut sich allmählich was in der Weltspitze. Was hältst Du z. B. von Caruanas Neuerung 14. Le3, die er in Dortmund mit Erfolg gegen Vorjahressieger Adams entkorkt hat? Dahinter scheint sich ein ziemlich tiefer Plan zu verbergen, und Caruana hat die daraus entstehenden Stellungsbilder mit seinen Sekundanten mit Sicherheit akribisch analysiert.

          Ansonsten meine ich, daß man als Amateur nicht stur danach gehen sollte, welche Eröffnungen in der Weltspitze gerade in Mode sind, weil sie aktuell erfolgreich sind. Es gibt z. B. Eröffnungen, die spielen sich für einen Amateur mit entsprechenden Gegnern recht leicht, während auf internationalem Toplevel dieselbe Eröffnung momentan als leicht zweifelhaft gelten mag, weil es dagegen ein Rezept gibt, das aber Amateurspieler niemals spielen würden, weil zu schwer zu finden und zu verstehen. Gerade auf Amateurebene sollte Weiß gegen die Berliner Mauer recht gutes Spiel haben, weil das gewundene und komplizierte schwarze Spiel mit Ideen wie Königsmarsch nach b7 das "amateurhafte Denken" ebenso wenig treffen dürfte wie das entstandene Stellungsbild mit den zuweilen passiv und unkoordiniert wirkenden schwarzen Figuren. Weiß steht doch z. B. nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Sf6 4. 0-0 Sd6 5. d4 Sd6 6. Lxc6 dxc6 7. dxe5 Sf5 8. Dxd8+ Kxd8 9. Sc3 h6 10. h3 Ld7 11. Lf4 Kc8 12. Tad1 b6 13. Se4 c5 sehr gediegen, und im Gegensatz zu dem schwarzen Spiel liegen die weißen Spielideen auf der Hand und läßt sich die weiße Stellung fast aus dem Handgelenk spielen.
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            #6
            AW: Spanisch!

            Ich denke, gerade gegen die Berliner Mauer tut sich allmählich was in der Weltspitze. Was hältst Du z. B. von Caruanas Neuerung 14. Le3, die er in Dortmund mit Erfolg gegen Vorjahressieger Adams entkorkt hat? Dahinter scheint sich ein ziemlich tiefer Plan zu verbergen, und Caruana hat die daraus entstehenden Stellungsbilder mit seinen Sekundanten mit Sicherheit akribisch analysiert.
            Das ist halt eben das eigentlich grosse problem bei der Berliner Mauer, schwarz hat so viele verschiedene abspielen! Die variante ist für mich nicht wirklich relevant weil ich 10...Kc8 spiele. Danach scored schwarz, falls weiss zu 11.g4 greifft, sehr gut, die stellung nach 11.Nc3 h6 konnte auch kasparov gegen kramnik nicht knacken.

            Weiß steht doch z. B. nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Sf6 4. 0-0 Sd6 5. d4 Sd6 6. Lxc6 dxc6 7. dxe5 Sf5 8. Dxd8+ Kxd8 9. Sc3 h6 10. h3 Ld7 11. Lf4 Kc8 12. Tad1 b6 13. Se4 c5 sehr gediegen
            Weiss steht meiner meinung nach bereits sehr bescheiden. Er wird noch Tfe1 spielen, aber was danach? der Läufer auf f4 steht dem plan h3-g4-f4 im weg, auch die springer haben nicht wirklich was zu tun. Der schwarze plan ist auf der anderen seite sehr einfach: Kb7, Be6/c6, Ne7-g6, h5-h4, Be7 und dann angriff am damenflügel mit a5-a4 etc...

            Das ist genau das problem mit der stellung nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Sf6 4. 0-0 Sd6 5. d4 Sd6 6. Lxc6 dxc6 7. dxe5 Sf5 8. Dxd8+ Kxd8
            Weiss sieht auf den ersten blick genial aus! Bessere entwicklung, Mehr raum, bauernmehrheit am königsflügel. Aber auf den zweiten blick ist es halt nicht so der hammer. Der bauer auf e5 steht im weg, der läufer auf c1 ist die falsche farbe, die bauernmehrheit am königsflügel ist schwer zu mobilisieren, dazu kommt noch dass schwarz das läuferpaar hat.

            Die neueste variante wogegen weiss wirklich gar nichts ausrichten kann ist folgende variante:
            1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Nf6 4. O-O Nxe4 5. d4 Nd6 6. Bxc6 dxc6 7. dxe5 Nf5 8. Qxd8+ Kxd8 9. Nc3 Ke8 10. h3 h5
            schwarz verhindert für immer die mobilisierung der weissen bauernmehrheit, wonach der einzige langhaltige weisse trumpf weg ist. Die einzige möglichkeit, was mit weiss zu reissen ist die idee die idee mit Ng5 den guten weissfeldrigen schwarzen läufer auf e6 zu tauschen, wonanch die partie fast immer remis wird...

            Ansonsten meine ich, daß man als Amateur nicht stur danach gehen sollte, welche Eröffnungen in der Weltspitze gerade in Mode sind, weil sie aktuell erfolgreich sind. Es gibt z. B. Eröffnungen, die spielen sich für einen Amateur mit entsprechenden Gegnern recht leicht, während auf internationalem Toplevel dieselbe Eröffnung momentan als leicht zweifelhaft gelten mag, weil es dagegen ein Rezept gibt, das aber Amateurspieler niemals spielen würden, weil zu schwer zu finden und zu verstehen.
            Das könnten meine worte sein, nur interpretieren wir sie anders

            Ich spiele ja mit weiss nie die grossen mainlines, eben weil sich da sogar die topläute schwer tun, aber dazu kommt, dass meine gegner diese abspiele am besten können. Spielt man leicht nebenvariantig, zum beispiel das vierspringerspiel gegen 1...e5, alapin gegen 1...c5 oder e3 im dameninder hat man immer noch respektable varianten, welche auch von GMs gespielt werden (nur halt nicht von den ganz grossen), mit dem riessigen seiteneffekt, dass der gegner es weniger gut kennt.

            Mit schwarz auf der anderen seite bleibe ich bei mainlines, sobald man da leicht seltenere sachen spielt riskiert man halt einfach eine schlechte stellung...
            Zitat von Sam Collins
            I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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              #7
              AW: Spanisch!

              Zitat von Lestat
              Das ist halt eben das eigentlich grosse problem bei der Berliner Mauer, schwarz hat so viele verschiedene abspielen!
              Ich denke, das läßt sich als Argument eher gegen den offenen Sizilianer von Weiß verwenden, wo die vielen Abspiele, für die Weiß gewappnet sein sollte, wirklich grundlegend verschieden sein können. Aufgrund des einfachen Stellungsbildes kann Weiß m. E. aber gegen alle Abspiele in der Berliner Mauer gut dagegenhalten. Im Prinzip behauptet Weiß überall den optischen Vorteil, wo nur wirkliche Meister wirklich in der Lage dazu sind, diesen Vorteil als nur optisch nachzuweisen.

              Zitat von Lestat
              Die variante ist für mich nicht wirklich relevant weil ich 10...Kc8 spiele. Danach scored schwarz, falls weiss zu 11.g4 greifft, sehr gut, die stellung nach 11.Nc3 h6 konnte auch kasparov gegen kramnik nicht knacken.
              Aber genau das meinte ich doch mit den gewundenen schwarzen Strukturen, in denen Weiß optisch gut steht, während die schwarzen Figuren passiv und unkoordiniert herumstehen. Fritz 13 bewertet die Stellung nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sf6 4.0–0 Sxe4 5.d4 Sd6 6.Lxc6 dxc6 7.dxe5 Sf5 8.Dxd8+ Kxd8 9.Sc3 Ld7 10.h3 Kc8 einfach mit +1,20, und nenne mir einen Amateur zwischen 1600-1800, der ein solches Stellungsbild mit Schwarz gerne spielt. Ein Großmeister blickt tiefer als ein Amateur und kann dem schwarzen Spiel etwas abgewinnen, ein Amateur dagegen sieht sich nun einem gewissen Druck ausgesetzt, und es ist fraglich, ob er hierfür gewappnet sein wird. Weiß muß nicht einmal die Brechstange mit 11. g4 auspacken. Er kann feiner spielen, etwa mit 11. b3 oder mit dem Zug 11. Se4, den ich hier gerne anwende. Die unmittelbare Drohung ...Lb4 ist ausgeschaltet, weil Weiß dann einfach c3 spielt. Weiß kann später Lf4 spielen, seine Türme auf der d-Linie verdoppeln und jederzeit den Sf5 mit g4 vertreiben, wenn er es für angemessen hält. Ich bleibe dabei, daß sich ein solches Stellungsbild, in dem beide Parteien auf Amateurebene im Gegensatz zu Großmeistern allmählich aus dem Buch sind, für Weiß angenehm spielen läßt. Und auch Schwarz muß auf mehrere weiße Spielideen gefaßt sein. Dieser Vorteil gilt hier nicht nur für Schwarz.

              Zitat von Lestat
              Die neueste variante wogegen weiss wirklich gar nichts ausrichten kann ist folgende variante:
              1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Nf6 4. O-O Nxe4 5. d4 Nd6 6. Bxc6 dxc6 7. dxe5 Nf5 8. Qxd8+ Kxd8 9. Nc3 Ke8 10. h3 h5
              Danke für diese Variante. Die kannte ich noch nicht (meine Datenbanken sagen allerdings, daß das eine populäre Zugfolge in dieser Variante ist). Schwarz will also das in der Berliner Mauer typische g4 verhindern. Das mag er ja durchaus geschafft haben, aber Weiß hat doch hier zahlreiche andere Ideen zu spielen. Zum Beispiel ist durch den Textzug das Feld g5 geschwächt worden, weswegen Weiß bereits überlegen kann, ob er seinen Läufer anstatt nach f4 nach g5 entwickelt. Nun muß Schwarz nach 11. Lg5 Le6 12. Tfd1 Le7 bereits sein Läuferpaar abgeben, damit er sich mit einem Turm auf der d-Linie logisch entwickeln kann, und verliert somit den bedeutendsten Trumpf von Schwarz in der Berliner Verteidigung.

              Aber gut, als Amateur kann und sollte man es sich noch leisten, bei seiner Eröffnungswahl stark nach persönlichen Präferenzen zu gehen. Ich könnte als Weißer z. B. nie das Königsgambit spielen, weil hier unübersichtliche und stark rechenlastige Stellungsbilder entstehen, wo ich sehr leicht den Überblick verlieren würde. Gegen die Berliner Mauer dagegen erscheint mit der weiße Aufbau logisch und sehr gut nach Gefühl spielbar.
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                #8
                AW: Spanisch!

                was denkt ihr über den voral (woral) angriff für weiss es umgeht einige varieanten von schwarz!!

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                  #9
                  AW: Spanisch!

                  Ah, Du meinst den Worrall-Angriff mit 6. De2 nach den fünf Hauptzügen der geschlossenen Verteidigung. Mir selbst ist diese Idee zwar bekannt, aber da ich mit den Stellungen nach 6. Te1 sehr zufrieden bin, gibt es für mich noch keine Push-Faktoren, die mich zu einer neuen Variante im Spanier motivieren. Die Idee, den Be4 mit der Dame zu decken, um mit dem Turm nach d1 zu schwenken, wo er immerhin gegen die Dd8 gerichtet ist, ist sicherlich nicht schlecht. Kehrseite ist aber, daß Weiß dafür ein Tempo in dieser frühen Partiephase investieren muß, was mir als Dynamiker nicht sonderlich gefällt.
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                    #10
                    AW: Spanisch!

                    was denkt ihr über den voral (woral) angriff für weiss es umgeht einige varieanten von schwarz!!
                    Sehr interessante variante, Nigel Short hat damit Karpov besiegt um gegen Kasparov den WM-match zu spielen. gibt sogar ein repertoir-buch dazu:
                    Andrew Greet: Play the Ruy Lopez
                    Zitat von Sam Collins
                    I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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                      #11
                      AW: Spanisch!

                      Im geschlossenen Spanier hat Weiß bekanntlich viele Ansätze für eigenes Spiel. Für einen interessanten Ansatz habe ich immer die Idee von Sh2 gehalten, wo der Springer das Feld g4 anpeilt und den Bauernvorstoß f4 ermöglicht, der zumeist durch den Tf1 unterstützt wird. In dieser Hinsicht für bemerkenswert halte ich die Partie Anand gegen Carlsen in Stavanger in diesem Jahr, die wegen ihrer Klarheit den Charakter einer Modellpartie hat. Man beachte, daß diese Idee natürlich auch ohne den dort gespielten Modezug 6. d3 geht, in Varianten mit dem bekannten c3 nepst d4. Interessant ist ferner 27. f5, wo Weiß ins Herz des unvollständigen Bauerndreiecks stößt. Die Alternative wäre die Linienöffnung mit 27. fxe5 gewesen. In Techniken des Positionsspiels sagen Bronznik und Terekhin ja auch, daß der Kampf gegen das Bauerndreieck dem Spieler beide Möglichkeiten offenläßt, also Stoß ins Herz des Bauerndreiecks und Linienöffnung, wo anhand der konkreten Stellung entschieden muß, welcher der beiden Pläne der stärkere ist. Der so begabte Taktiker Anand hat sich schon seit vielen Jahren zu einem Klassiker entwickelt mit ähnlicher Spielanlage wie Fischer und Karpov.

                      [Event "Norway Chess"]
                      [Site "Stavanger NOR"]
                      [Date "2015.06.19"]
                      [EventDate "2015.06.17"]
                      [Round "4"]
                      [Result "1-0"]
                      [White "Viswanathan Anand"]
                      [Black "Magnus Carlsen"]
                      [ECO "C78"]
                      [WhiteElo "2804"]
                      [BlackElo "2876"]
                      [PlyCount "93"]

                      1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. O-O Be7 6. d3 d6
                      7. c3 O-O 8. Nbd2 Re8 9. Re1 b5 10. Bc2 Bf8 11. Nf1 g6 12. h3
                      Bb7 13. Ng3 Nb8 14. d4 Nbd7 15. a4 c5 16. d5 c4 17. Bg5 Bg7
                      18. Qd2 Rb8 19. Nh2 Bc8 20. Ng4 Nc5 21. Nh6+ Bxh6 22. Bxh6
                      bxa4 23. Ra2 a3 24. bxa3 Nfd7 25. f4 a5 26. Rf1 f6 27. f5 Nd3
                      28. Bxd3 cxd3 29. Qd1 Re7 30. Raf2 Rf7 31. Qxd3 Nc5 32. Qf3
                      Ba6 33. Qg4 g5 34. h4 Bxf1 35. Rxf1 Qd7 36. hxg5 fxg5 37. Qh5
                      Kh8 38. f6 Rg8 39. Bg7+ Rfxg7 40. fxg7+ Qxg7 41. Nf5 Qg6
                      42. Qxg6 Rxg6 43. Ne7 Kg7 44. Nxg6 Kxg6 45. Rf8 a4 46. c4 h5
                      47. Kf2 1-0
                      Alles wartet auf das Licht
                      Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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                        #12
                        AW: Spanisch!

                        Wo finde ich gedanken und pläne im spanier für beide seiten?
                        p.s der marschalangriff hört sich interesant an für schwarz
                        Zuletzt geändert von Mattmonster; 07.07.2015, 19:43. Grund: zusatz

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                          #13
                          AW: Spanisch!

                          Zitat von Mattmonster Beitrag anzeigen
                          Wo finde ich gedanken und pläne im spanier für beide seiten?
                          p.s der marschalangriff hört sich interesant an für schwarz
                          ich habe bei gm bologan nette idean gefunden leider ist das buch auf englich!
                          wenn ihr weis habt last ihr euch auf das marschal Gambit ein oder spielt ihr lieber anti-marschal?
                          Zuletzt geändert von Mattmonster; 20.04.2017, 11:50. Grund: zusatz frage!!

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                            #14
                            AW: Spanisch!

                            Schon etwas älter, aber das ist auf deutsch:

                            http://shop.chessbase.com/de/product...-angriff_band1
                            Zitat von Sam Collins
                            I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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                              #15
                              AW: Spanisch!

                              sehr alt und dafür zu teuer aber danke

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                                #16
                                AW: Spanisch!

                                Zitat von Mattmonster Beitrag anzeigen
                                wenn ihr weis habt last ihr euch auf das marschal Gambit ein oder spielt ihr lieber anti-marschal?
                                Anti-Marshall ist mir zu defensiv, daher lasse ich den Marshall-Angriff zu. Ich empfinde ihn als Weißer aber als sehr gefährlich, von hält sich meine Begeisterung in Grenzen, wenn er mir aufs Brett kommt. Auf GM-Ebene gilt diese Variante aber mittlerweile als "gelöst", d. h. als sichere Remisvariante. Und überhaupt werden immer mehr Eröffnungen "gelöst", so daß viele Großmeister heute mit Weiß überhaupt nicht mehr auf Vorteil spielen, sondern anspruchslose spielbare Varianten anstreben, so daß sich der bessere Spieler im Mittelspiel durchsetzen könne. Das wurde z. B. bei der WM Carlsen gegen Karjakin deutlich.
                                Alles wartet auf das Licht
                                Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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                                  #17
                                  AW: Spanisch!

                                  http://www.viewchess.com/cbreader/20...503942078.html
                                  danke an meinen Gegner für das interesante spiel

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                                    #18
                                    AW: Spanisch!

                                    https://chess24.com/de/learn/advance...ov-einfuehrung

                                    https://chess24.com/de/learn/advance...ie/einfuehrung

                                    https://chess24.com/de/learn/advance...gegen-spanisch


                                    Die Seite hat noch andere deutschsprachige Videos, alles insgesamt relativ aktuell. Kann man sich ja mal einen Monat lang für 10 € gönnen und das Wichtigste raus schreiben.

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                                      #19
                                      AW: Spanisch!

                                      Zitat von Lasker2.1 Beitrag anzeigen
                                      https://chess24.com/de/learn/advance...ov-einfuehrung

                                      https://chess24.com/de/learn/advance...ie/einfuehrung

                                      https://chess24.com/de/learn/advance...gegen-spanisch


                                      Die Seite hat noch andere deutschsprachige Videos, alles insgesamt relativ aktuell. Kann man sich ja mal einen Monat lang für 10 € gönnen und das Wichtigste raus schreiben.
                                      die viedeos von ihm finde ich nicht toll aber viele andere auf der sehr guten seite www.chess24.com

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                                        #20
                                        AW: Spanisch!

                                        Hallo also ich verstehe das Marshallgambit überhaupt nicht und teste z.z bei chessmail noch so alles mögliche .
                                        ich suche halt eine varieante die spiel bar ist auf alle Ergebnisse ohne opper opper matt geschischten
                                        was spielt ihr den gegen spanisch habt ihr eine Lieblings varieante und warum habt ihr euch für sie entschiden
                                        gruss dat mattmonster

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                                          #21
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                                          Tja, Marshall ist entweder opfer opfer matt wenn weiss d4 spielt (resp. leider ziemlich oft opfer opfer dauerschach) oder aber damentauschen und danach habe habe ich läuferpaar aber bauer weniger und versuch das endspiel halten.

                                          Wenn du was "ruhigeres" suchst gibt es da natürlich jede menge, hier mal eine kleine liste:
                                          - Berliner mauer (damenloses mittelspiel/endspiel mit viel figuren, das kann man durchaus auf gewinn spielen, aber die nebenvarianten sind nervig)
                                          - Geschlossener spanier: Nimm dir was, momentan sind Breyer und Zaizev gross geschrieben, evtl. macht es auch sinn zuerst mit dem klassischen Chigorin zu beginnen, das ist weniger subtil. Kann man gut auf gewinn spielen damit, man spielt aber in der regel eher am damenflügel während der gegner am königsflügel spielt, muss man mögen.
                                          - Offener spanier: Eine andere struktur als der geschlossene, ist mometan sehr beliebt bei den top-leuten. Viel mehr figurenspiel als in anderen varianten.
                                          - Bc5-varianten: Da gibt es 3 verschiedene, entweder ohne a6, mit a6, oder mit a6+b5. Eher scharf
                                          - Schliemann (3...f5): Auch eher scharf
                                          - Fianchetto (3...g6): Interessantes kleines system, führt entweder nach 4.d4 exd4 5.Bg5 Be7 6.Bxe7 Qxe7 8.Bxc6 zu abtausch-spanischen strukturen oder nach 4.c3 Nge74.d4 exd4 5.cxd4 d5 zu isolani-strukturen. Beides kann man auf gewinn spielen.

                                          Ich habe alles schon gespielt, das meiste sogar schon in turnierpartien.
                                          Zitat von Sam Collins
                                          I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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                                            #22
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                                            1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Nf6 4. O-O Nxe4 5. d4 Nd6 6. Bxc6 dxc6 7. dxe5 Nf5 8. Qxd8+ Kxd8 9. Nc3 Ke8 10. h3 h5
                                            ist da mehr als remis für schwarz drin??

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                                              #23
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                                              Objektiv wahrscheinlich nicht. Subjektiv gibt es unter GM-level wohl eh keine "remis-varianten".

                                              Aber es muss ja nicht die variante mit 10...h5 sein, aufbauten mit h6 sind riskanter (weil es g4 nicht verhindert) haben aber auch höhere gewinnchancen. Z.bsp.
                                              9. Nc3 Bd7 10. h3 h6 11. b3 Kc8 12. Bb2 b6
                                              mit der idee von hand lang zu rochieren, da sind die schwarzen aussichten auf gewinn zu spielen schon einiges grösser.

                                              Viel problematischer finde ich 5.Re1, das ist dann eine abtausch-französisch-struktur mit viel figurentausch, und wirklich sehr remislich.
                                              Zitat von Sam Collins
                                              I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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