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Auf der Suche nach dem falschen Zug

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    Auf der Suche nach dem falschen Zug

    Mir sind schon in diversen Taktikbüchern, nämlich von Nunn, Speelman oder Emms, Aufgaben aufgefallen, in denen nicht nach dem richtigen, sondern nach dem falschen (!) Zug gesucht wird. Ich selbst kann mit diesen Kapiteln nichts anfangen und überspringe diese immer. Wie findet ihr diese Aufgabentypen so, und könnt ihr mit dieser Aufgabenstellung etwas anfangen bzw. dieser etwas abgewinnen?
    5
    Ich suche lieber nach dem richtigen Zug
    60,00%
    3
    Ich halte sie für eine sinnvolle Ergänzung
    40,00%
    2
    Ich sehe das differenziert
    0,00%
    0
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

    #2
    AW: Auf der Suche nach dem falschen Zug

    Ich halte das für eine sinnvolle Ergänzung, weil dadurch ganz gezielt der Blick auf die Abwehrmöglichkeiten des Gegners trainiert wird. Mitunter spielt man ja einen gut aussehenden Zug, ohne die gegnerischen Antworten wirklich gründlich bedacht zu haben. Die "falscher Zug"-Aufgaben können da insoweit helfen, als dass man sich eine gründlichere Vorgehensweise antrainiert.

    Mehr als eine Ergänzung sollte es m.E. aber auch nicht sein, weil man in einer Partie ja eher nach dem richtigen Zug sucht. Und außerdem muß man bei normalen Aufgaben ja auch immer die Antworten des Gegners berücksichtigen.

    Wer jetzt Lust auf ein paar Aufgaben dieser Art bekommen hat, kann mal unter folgendem Link gucken:
    https://www.schachburg.de/showthread...de-das-Osterei!

    Kommentar


      #3
      AW: Auf der Suche nach dem falschen Zug

      Schöner Thread von zugzwang. Wunderbar, wie die Aufgaben aufbereitet sind. Hier würde es mich auch nicht stören, wenn die Fragestellung mal den falschen Zug sucht.

      In einem Schachbuch würden mich aber Aufgaben, die den falschen Zug suchen, auch mehr irritieren, allemal, wenn es über mehrere Seiten geht. Man könnte es doch einfach so machen: Im ersten Bsp. (wo Kotov fehlgegriffen hat): 1...Tf7? als schlechten Zug markieren und die Frage anschließen, warum der Zug ein Fehler ist. Das ist unkompliziert und der Lerneffekt ist derselbe, wenn nicht gar besser. In einem Schachbuch würde ich das so bevorzugen, denn man muß nicht erst groß Rätsel raten, was eigentlich gemeint ist.
      „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ Karl Kraus

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