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Schachtrainings-Webseite mit Forum "Chesstempo"

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    Schachtrainings-Webseite mit Forum "Chesstempo"

    Diese englischsprachige Webseite bietet sehr viele Online Schachtrainingstools und die Möglichkeit, seinen eigenen Schachlog zu schreiben (auf Englisch).
    Ich bin schon seit mehreren Jahren dort aktiv und nutze auch intensiv den "Opening Trainer" wo man sein eigenes Eröffnungsrepertoire zusammenstellen kann und es "pauken" kann, das ist für mich ideal, weil ich Probleme mit der Memorisierung von Eröffnungszügen habe.

    Link: Chesstempo.com

    Babylonia

    #2
    Ah, du trainierst auch auf chesstempo. Jolien, richtig?

    Ich habe dein Training mal "gespickt" wenn das ok ist. Mir fällt folgendes auf:

    1) Du bist regelmässig, das ist sehr gut!

    2) Die Anzahl richtig gelöster Aufgaben ist eher tief, oft < 60%. Quantität ist wichtig, aber die Qualität muss auch stimmen. 60% richtig gelöst sollte meiner Meinung nach schon sein, das ist gut für Selbstvertrauen und Motivation. Vielleicht auch eine Frage der Konzentration? Du machst ja lange, bis zu 1h, Trainings, aber "nur" 2 mal pro Woche. Evtl wäre es besser kürzere, 15-30min Trainings machen, dafür täglich?

    3) Ich sehe viele falsch gelöste Aufgaben wo du bereits nach unter 10s deinen Zug ausführst. Das ist zu schnell! Sitz auf deine Hände, visualisiere den Zug den du spielen willst bevor du ihn ausführst!
    Zitat von Sam Collins
    I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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      #3
      Zitat von Zapp Brannigan Beitrag anzeigen
      Ah, du trainierst auch auf chesstempo. Jolien, richtig?

      Ich habe dein Training mal "gespickt" wenn das ok ist. Mir fällt folgendes auf:

      1) Du bist regelmässig, das ist sehr gut!

      2) Die Anzahl richtig gelöster Aufgaben ist eher tief, oft < 60%. Quantität ist wichtig, aber die Qualität muss auch stimmen. 60% richtig gelöst sollte meiner Meinung nach schon sein, das ist gut für Selbstvertrauen und Motivation. Vielleicht auch eine Frage der Konzentration? Du machst ja lange, bis zu 1h, Trainings, aber "nur" 2 mal pro Woche. Evtl wäre es besser kürzere, 15-30min Trainings machen, dafür täglich?

      3) Ich sehe viele falsch gelöste Aufgaben wo du bereits nach unter 10s deinen Zug ausführst. Das ist zu schnell! Sitz auf deine Hände, visualisiere den Zug den du spielen willst bevor du ihn ausführst!
      Hi Zapp,

      Ja, Jolien das bin ich. Sicher darfst du meine Statistiken betrachten. Am liebsten trainiere ich Blitz Tactics, aber zur Zeit bin ich mit 2 Custom Sets beschäftigt, die schwierig sind, also da habe ich relativ viele Fehlversuche. Meine durchschnittliche Lösungszeit für eine Taktikaufgabe beträgt 25 SEK. Jeden Tag zu trainieren, schaffe ich nicht. Ich bin viel in der Stadt und habe kein Smartphone.

      Auf jeden Fall vielen dank für dein Feedback, Zapp!

      Babylonia

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        #4
        Also meine durchschnittliche Lösungszeit bei Blitz ist 50s und bei Standard 200s.
        Zitat von Sam Collins
        I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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          #5
          Bei diesen gemessenen durchschnittlichen Lösungszeiten gibt's immer Schwankungen. Im Mixed Mode wird die Lösungszeit nicht festgehalten.

          Mein derzeitiger Stand ist: 1. Standard: % 33 Sekunden 2. Blitz: % 27 Sekunden % = Zeichen für Durchschnitt.

          Ich trainiere auch schnelle Mustererkennung, ewig lang an einem Problem "zu brüten" ist nicht mein Ziel. In Turnierpartien muss ich auch zügig spielen, zumal auch im Schnellschach, was ich zwar selten, aber auch spiele.

          Babylonia

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            #6
            Ob man wirklich zügig spielen soll in Turnierpartien bin ich jetzt nicht so sicher. Man bekommt ja doch einiges an Zeit. Die kürzeste Turnier-Kadenz die ich spiele ist 90'/40 + 30', das ist schon argh schnell, aber doch über 2min pro Zug. Und wenn es eine potentiell Partie-Entscheidende Kombination gibt investiere ich auch gerne mal 10 Minuten. Wie Grischuk so schön sagte, wenn er Matt setzen kann muss er nicht Zug 40 erreichen.

            Mustererkennung trainiere ich auch oft. Habe da zuerst mal alle Matt#1 durchgeackert bis ich jedes in <1s sah, danach Matt#2, danach die typischen taktischen Motive wie Doppelangriff, Fesselung, Figurenfangen, ...
            Aber da habe ich immer darauf geachtet, dass auch die Fehlerquote stimmt. Unter 80% wollte ich die nie, was bringt es mir in einer Turnierpartie, Fesselungen zu üben wo ich nur 50% davon sehe?
            Zitat von Sam Collins
            I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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              #7
              Bei uns in der Mannschaft (Bezirksklasse) und bei unserer Vereinsmeisterschaft wird die Uhr auf 1:40 Stunden für die ersten 40 Züge zuzüglich 30 Sek. Inkrement vom ersten Zug an + 50 Minuten für den Rest der Partie eingestellt. Ich muss zugeben, das ist wirklich reichlich viel Zeit.

              Babylonia

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                #8
                Ganz neu sind meine Übungsaktivitäten auf "Chesstempo" mit einen Riesen "Custom Set" Standard Tactics Spaced Repetition. Das finde ich super, aber ich will noch weitere Erfahrungen damit sammeln. Bisher kam ich mit Taktik Ratings nicht über ca. 1100, aber mit Spaced Repetion ist das Rating am Steigen.

                Babylonia

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                  #9
                  Spaced Repetion wollte ich auch schon immer mal versuchen, z.Bsp. mit einem Set Bauernendspielen oder so. Hast du da gute Parameter? Ich habe keine Ahnung was ich da einstellen soll.

                  Ich stell mir das vor wie Vokabular-lernen mit Karten, wenn ich eine Karte kann kommt sie auf den Stapel der Wörter die ich kann, sonst Ganz hinten in der Liste? Oder sehe ich das falsch?
                  Zitat von Sam Collins
                  I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

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                    #10
                    Ja, das Karteikarten-System zum Vokalbellernen ist ein analoges "Spaced Repetition". Wie der Name schon sagt, ist das Grundprinzip die dosierte Wiederholung. Beim analogen Vokabellernen mit Karteikasten unterscheidet man 3 Kategorien:

                    1. Die Vokabeln, die man noch nicht durchgenommen hat.
                    2. Die Vokabeln, die man schon durchgenommen hat, aber noch nicht kann.
                    3. Die Vokabbeln, die man schon durchgenommen hat und falls nötig mehrmals wiederholt hat und somit sicher kann.

                    Bei einem Custom Set "Spaced Repeption" bekommt man neue Aufgaben der Kategorie 1 gemischt mit Aufgaben der Kategorie 2 und machmal auch welche der Kategorie 3. Die Aufgaben der Kategorie 2 werden x = unendlich mal wiederholt, jedoch abgewechselt mit Aufgaben der anderen beiden Kategorien.

                    Mein erstes Custom Set "Spaced Repetition" hat mein Buddy / Trainer Kharv für mich bereit gestellt. Er weiß auch, welche Parameter man einstellen muss. Du könntest ihn ja per PM mal danach fragen.

                    Babylonia
                    Zuletzt geändert von Babylonia; 03.12.2019, 15:46.

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