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Thema: Die Dogmen der alten Meister

  1. #1
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    Die Dogmen der alten Meister

    Wir haben großen Respekt vor den alten Meistern, gerade, was die Zeit nach den Prinzipien von Steinitz anbelangt, die durch Siegbert Tarrasch verfeinert und popularisiert wurden. Denn wurde nicht durch Wilhelm Steinitz die Moderne im Schach eingeleitet? Und so lernen wir heute noch gerne aus Schachbüchern von Tarrasch, Nimzowitsch, Euwe oder Capablanca, was sicherlich immer einen Gewinn mitbringt. Allerdings, es gab einen grundlegenden Unterschied der alten Meister zu den Meistern von heute:

    Die alten Meister hatten die Einstellung, daß Schach durch eine Reihe von Prinzipien streng limitiert und genau reguliert war. Gegenüber der Flexibilität der modernen Meister waren sie blind. Sie waren schnell bei der Hand, wenn es darum ging, etwas zu verdammen, was für sie „unnatürlich“ aussah, oder auch etwas, das noch nicht akzeptiert war [...]
    John Watson, Geheimnisse der modernen Schachstrategie, Gambit-Verlag 1998, S. 198

    Und so staunen wir heute über vielerlei Werturteile dieser alten Meister, von denen ich die schönsten einmal gesammelt habe:

    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    1. ...e5 ist theretisch und praktisch die einzige voll befriedigende Antwort auf 1. e4
    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    Gegen bestes Spiel muß sie [die sizilianische Verteidigung] fehlschlagen
    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    Das [Caro Kann] kann nicht zum Ausgleich ausreichend sein
    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    Das angenommene Damengambit ist ein strategischer Fehler
    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    Die slawische Verteidigung ist unangemessen
    Zitat Zitat von Siegbert Tarrasch
    1. e4 e6 2. d4 d5 A) 3. e5? B) 3. Sc3 Lb4?! (es ist wohlbekannt, daß dies nicht gut ist)
    Zitat Zitat von Aaron Nimzowitsch
    Modernes Benoni ist eine unglückliche Extravaganz
    Zitat Zitat von Wilhelm Steinitz (zu Charousek)
    Wenn Sie so eine unglückliche Eröffnung (Pirc) spielen, dann brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie die Partie verlieren!
    Zitat Zitat von Richard Reti
    Die Antwort 1. ...e5 auf 1. e4 ist falsch und wird durch fortgesetzten Angriff auf e5 widerlegt, wie im Spanier. Die heutige Meisterpraxis läßt diesen Schluß zu
    Zitat Zitat von Alexander Aljechin
    1. ...g6 wird zu recht als minderwertig angesehen
    Zitat Zitat von Reuben Fine
    Weiß hat nach 1. e4 g6 2. d4 bereits einen beachtenswerten Vorteil
    Zitate aus ebd. S. 199f., ggf. stilistisch leicht verändert, aber inhaltlich nie entstellt

    Wie wir sehen, mußte das Schach erst von den Überspitzungen sowohl der Modernen als auch der Hypermodernen befreit werden, damit die neuen Theorien ihren Wert erst richtig entfalten konnten. Dazu nötig war die Umwandlung eines dogmatischen in einen eher konkreten Ansatzpunkt.
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  2. #2
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Die Absolutheit überrascht oder auch nicht. Sie könnte ein Markenzeichen im Wesen starker Schachspieler sei.
    Auch jüngere alte Meister scheinen teils sehr dogmatisch zu sein.
    Ein Beispiel dafür ist Sweschnikow. Ich empfehle seine hochinteressanten Eröffnungsbeiträge vor Jahren in Schach.
    Seine einzelnen Zugbewertungen in rechtfrühem Stdium bezeichne ich vorsichtig als
    "selbstbewußt-individuell".

  3. #3
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

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  4. #4
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Zitat Zitat von hako Beitrag anzeigen
    Eröffnungen sind und bleiben Geschmackssache
    Jein. Natürlich hast Du Recht damit, daß der Geschmack bei der Erstellung eines eigenen Repertoires eine wichtige Rolle spielt. Aber der Geschmack sollte dabei nicht das einzige Kriterium bleiben. Mark Dworetzki z. B. hat drei Kriterien genannt, nach denen sich ein Schachspieler sein Repertoire zusammenstellen sollte: die gewählten Eröffnungen sollen zum eigenen Stil passen, dann natürlich die objektive Stärke eines Systems, und als dritten Punkt nannte Dworetzki die Abhängigkeit zum eigenen Gedächtnis. Das heißt, wer sich konkrete Zugfolgen und große Variantendschungel nur schwer merken kann, sollte eher zu "Fühl-Eröffnungen" (Begriff von Timothy Taylor) greifen, wo der Intuition eine große Bedeutung zukommt. Wer sich dagegen konkrete Zugfolgen leicht merken kann, für den sind variantenintensive Eröffnungen gut spielbar, wo er den Gegner durch Wissen besiegen kann.

    Grundsätzlich gilt aber, daß der eigene Spielraum für den Geschmack mit zunehmender Spielstärke kleiner wird. Gerade auf der höchsten Weltebene ist der objektive Faktor das Maß aller Dinge, denn hier können winzige Nuancen schon entscheidend sein.

    Ansonsten ist bei den hier genannten Dogmen der alten Meister das Problem, daß diese zu verfehlten Schlüssen kamen, was die Wertigkeit heute anerkannter Systeme angeht. Man braucht eine Eröffnung ja nicht mögen, aber es ist ein Fehler, diese Eröffnung dann falsch zu beurteilen.
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  5. #5
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    So unrecht hatte Tarrasch damit gar nicht :
    1. ...e5 ist theretisch und praktisch die einzige voll befriedigende Antwort auf 1. e4
    Wenn man auf höchstem niveau schaut wird 1...e5 in letzter zeit mit abstand am meisten gespielt, und weiss scheint momentan keinen vorteil sowohl gegen berliner wie auch marshall zu finden, weshalb die d3-varianten im spanier immer öfters gespielt werden. Da hat weiss zwar auch keinen wirklich vorteil, aber das spiel hat mehr "spannung". Von daher kann man zwar sagen, dass wohl auch sizilianisch, caro-kann und evtl. franzose (nicht ganz so klar) auch ausgleich geben, aber dass mit 1...e5 im moment der ausgleich am problemlosesten erreicht wird.

    Natürlich muss man auch noch dazu hinfügen, dass Tarrasch meinte, die offene variante vom spanier wäre die beste, eine variante die heute kaum noch auf höchstem niveau gespielt wird, ausserdem war er überzeugt dass nach 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. O-O Be7 6.Nc3 der beste zug sei, was heute gar nicht mehr gespielt wird...

  6. #6
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Jein. Natürlich hast Du Recht damit, daß der Geschmack bei der Erstellung eines eigenen Repertoires eine wichtige Rolle spielt. Aber der Geschmack sollte dabei nicht das einzige Kriterium bleiben.
    Na ja, Stil und Geschmack ist für mich erstmal nahe bei einander. Wenn der Stil nicht dem Geschmack entspricht, ist meiner Meinung nach zumindest beim Hobbyspieler was falsch gelaufen. Ich kann es mir zumindest schwer vorstellen, dass ein Schachspieler in einem Stil spielt, der einem so gar nicht zusagt. Das mit der objektiven Stärke ist immer so einer Sache. Was heute als gut gilt, ist morgen wieder schlecht. Letztendlich kommt es darauf auf die entstandene Stellung besser spielen zu können als der Gegner.


    Grundsätzlich gilt aber, daß der eigene Spielraum für den Geschmack mit zunehmender Spielstärke kleiner wird. Gerade auf der höchsten Weltebene ist der objektive Faktor das Maß aller Dinge, denn hier können winzige Nuancen schon entscheidend sein.
    Das glaube ich nicht. Ich glaube eher, dass sich der Geschmack mitwandelt, eben weil man mit mehr Wissen und Erfahrung Eröffnungen objektiver betrachtet. Anderenfalls müsste es viele unglückliche Spieler geben, die ihre Eröffnungen runterspielen, obwohl sie da mal überhaupt keinen Bock zu haben.
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  7. #7
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Ich glaube, das ist jetzt ein Mißverständnis. Natürlich weiß ich, daß Stil und Geschmack mehr oder weniger dasselbe sind. Ich wollte deshalb auch gar nicht Stil und Geschmack gegeneinander ausspielen, sondern deutlich machen, daß es daneben noch andere Elemente gibt, nach denen man sein Repertoire ausrichten sollte (Stärke und Abhängigkeit vom Gedächtnis).

    Wegen der objektiven Stärke von Systemen wird ja ständig fleißig geforscht. Deshalb ist das Schach ja auch so hochgradig wissenschaftlich.
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  8. #8
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Ok, das waren die drei Kriterien von Mark Dworetzki. Mir ist zu diesem Thema noch eingefallen, daß mir noch etwas anderes wichtig ist, wonach ich auch immer geguckt habe, wenn ich ein Eröffnungssystem für mich suchte. Mir war es immer wichtig, daß eine Eröffnung einem praktische Angriffschancen bietet. Das ist etwas anderes als die Objektivität (der man sich mit wissenschaftlichen Methoden annähern kann). Um das an einem Beispiel festzumachen, so habe ich es am liebsten, wenn der Gegner gegen mich die Drachenvariante spielt. Der Drachen ist wohl objektiv vollwertig. Aber es gibt für Weiß unzählige Angriffsmöglichkeiten, Motive und Ideen, während bei Schwarz schon ein ungenauer Zug ausreichen kann, um schnell zu verlieren. Deswegen gewinne ich gegen den Drachen eigentlich immer, wenn der Gegner nicht gerade ein ausgewiesener Drachenspezialist ist. Bei solchen Eröffnungen habe ich immer ein gutes Gefühl, weil ich eigentlich bei jedem gegnerischen Zug Hoffnung habe, daß eine Idee von mir durchschlagen kann. Wenn ich selbst angreifen kann, komme ich außerdem auch immer gut ins Spiel, selbst wenn der Gegner sich gut verteidigt. Denn da er sich verteidigt, kann er gleichzeitig schlecht angreifen, und so habe ich im Mittelspiel mindestens Ausgleich. Nennen wir dieses Kriterium: praktische Chancen. Dieses Kriterium korrespondiert mit der schachlichen Grundstrategie, daß man seinen Gehner auch zu Fehlern zwingen muß. Und so etwas geht gegen den Drachen gut, mit dem Dameninder dagegen gar nicht.
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    AW: Die Dogmen der alten Meister

    Na ja, Chancen sind so ne Sache. Ich spiel in letzter Zeit weniger auf gute Angriffschanchen (ist mir meist zu viel Theorie; ich will Schach spielen!), sondern eher auf für mich gute Endspiele. Auf Chessmail experimentiere ich daher gerade ein wenig mit der Steinitz-Variante im Schotten rum, da für Weiß dort das Endspiel einfach nur verloren ist (am Damenflügel ein Bauer weniger plus Doppelisolami), jedoch kriegt Weiß dafür zu viel Angriff gegen meinen unrochierten König...
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