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Thema: "Lokalderbys" bei Turnieren

  1. #1
    Administrator
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    Avatar von Kiffing
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    "Lokalderbys" bei Turnieren

    Vielleicht kennt ihr die Situation: ihr nehmt mit einem guten Freund an einem Open teil, und irgendwann werdet ihr gegeneinander gelost. Nun möchte ich euch fragen, was ihr von dieser Situation haltet.

    Ich selbst spiele dann gerne gegen Freunde oder gute Bekannte. Denn in einem solchen Spiel stecken die meisten Emotionen drin. Außerdem kennt man die Spielweise der Freunde gut. Man hat auch schon oft gegen diese Freunde, etwa im Verein oder auf Servern, gespielt, so daß man vielleicht ca. 20 Züge Theorie herunterblitzen kann, was der Partie einen hochwertigeren Anstrich gibt. Auf jeden Fall ist ein Spiel gegen Freunde ein Erlebnis, und nach der Partie kann man mit ihnen dann gemütlich die Partie analysieren.

    Allerdings habe ich schon von anderen gehört, daß sie solche Spiele eigentlich nicht mögen. Vielleicht steckt da der Gedanke drin, daß man sich gegenseitig nicht die Punkte wegnehmen will. Andererseits bleibt dann wenigstens ein Punkt „in der Familie“. Ist halt die Frage, ob man das Glas halbvoll oder halbleer sieht. Wie empfindet ihr so?
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

  2. #2
    Everio
    Gast Avatar von Everio

    AW: "Lokalderbys" bei Turnieren

    Ich persönlich halte es für nicht so wichtig ob man die Person kennt. Mein Motto lautet gegen schwächere gewinnen und gegen stärkere Remis oder Gewinn. Das einzige Problem habe wenn ich gegen einen Freund spiele der schwächer ist als ich, da ich (warum auch immer) den unterschätze und sehr oberflächig spiele und denke das fahr ich locker nach Hause. Das ging schonmal nach hinten los.

  3. #3
    beteiligt sich rege
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    Avatar von Dr.Zej
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    AW: "Lokalderbys" bei Turnieren

    Ich kann beide Ansichten verstehen. Wie alles im Leben gibt es immer zwei Seiten der Medaille, so ist es auch gegen Freunde zu spielen.
    Es ist wohl eine Sache des Geschmacks und da denkt jeder anders. Die Punkte stimmen, die du oben beschrieben hast Kiffing, denen muss ich nichts hinzufügen. Ich mache während der Partie keinen Unterschied ob Freund oder Fremder, in dem Moment wo er gegen mich spielt ist es mein Gegner. Dies ändert sich schlagartig nach der Partie, so kann man viel lockerer mit dem entstandenen Werk umgehen in der gemeinsamen Analyse. Das Ergebnis spielt im nachhinein auch nicht so eine große Rolle, da ja Punkte an wen auch immer vergeben wurden und man freut sich entweder für sich oder für seinen Freund. Hauptsache es wurde fair gespielt, aber das gilt ja unabhängig vom Gegner immer. Ich finde es gut, wenn Leute ihre Partien ausspielen und nicht einfach schnell ein Remis schieben, weil es ein Freund/Bruder/Verwandter/Whatever ist. Schließlich will man ja Schachspielen und kann von jeder gespielten Partie was mitnehmen. Ich würde auch in einer Partie Tischtennis nicht davor zurückschrecken mit einem Freund zu spielen, weil ich ihn ja schlagen könnte und unsere Freundschaft gefährden könnte. Allerdings kann ich auch verstehen, wenn Spieler genau das nicht machen wollen, vorallem wenn sie sauer sind, dass sie mehrmals in Folge gegen den gleichen Freund/Bruder/Verwandter/Whatever spielen müssen und es daher unterbinden. Ich würde in so einer Situation allerdings die Emotionen unterbinden und das Beste aus der gegebenen Situation machen, als vernümftig spielen, und vielleicht entsteht ja ein Juwel.

    Was ich jetzt lieber mag?
    Ich würde mich nicht festlegen wollen. Wie gesagt beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich denke es kommt auf die äußeren Umstände an. z.B. Wie gut ich meinen Gegner wirklich kenne (bzw die Systeme), wenn man oft mit jemanden spielt und die gleichen Varianten schon dutzendmale raufundrunter gespielt hat kann ich manchmal auf ein weiteres mal verzichten. Aber es kommt auf den Gemütszustand an (Aber das ist auch kein wirklicher Grund, vielleicht spielt man ja dann auch einfach zur Abwechslung mal was anderes, neues?!). Genauso siehts aus, wenn man sich Preise gegenseitig streitig macht, muss auch nicht unbedingt sein. Wenn es so ist, ist es halt so, ausserdem sind Preise ja nicht alles im Leben.
    Als ich letztes Jahr in Gütersloh gegen meinen Schachfreund Adrian024 gespielt habe in der 1. Runde war es z.B. ärgerlich. Denn er sollte zuerst gegen einen GM spielen und nachdem wegen einem Fehler neugelost wurde, kam er gegen mich ran. Darauf hätte ich lieber verzichtet, denn es war sehr ärgerlich für ihn nachdem er sich zuvor gefreut hat gegen einen GM spielen zu können. Aber ich habe versucht das Beste aus der Situation zu machen und mir vorgenommen es ihm nicht viel leichter zu machen, als es der GM täte. Enstanden ist eine tolle ausgekämpfte Partie und dass wir auf der Hinfahrt im Zug diese sehr scharfe Variante mehrmals gespielt haben, kam der Partie nur zu Gute. Durch die Neulosung kam es meinem Freund zugute, denn er hat mit 3,5 aus 5 und ungeschlagen Platz 9 belegt und ein sehr gutes Turnier gespielt, was gegen den GM anders verlaufen könnte.
    Allerdings ist es schon irgendwo ärgerlich, wenn man mehr als 200 km fährt auf ein 5 Rundiges Turnier, nur um dann eine Partie zu spielen, die man auch so haben könnte. Allerdings ist das leicht gesagt, denn es gibt immer einen unterschied ob man so mit einem Freund spiel, oder ob es eine gewertete Turnierpartie ist.
    Das war also ein Fall, wo ich es lieber zuvor gelassen hätte (auch wenn es nochmal gut gegangen ist). Gegen dich mein lieber Kiffing aber würde ich z.B. sehr gerne eine Partie spielen, weil wir uns immer haarscharf verpassen was die Turnier-Gruppen-Auslosung angeht vom Bielefelder SoS-Turnier. Irgendwann kriegen wir es aber sicherlich hin und ich freue mich auf die Partie, da wir ja noch nie eine gehabt haben. ;-)

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