Die deutsche Nationalspielerin Melanie Ohme, die auch in Tromso als Spielerin das deutsche Damen-Team vertreten wird, ist vom IOK zur Olympia-Botschafterin ernannt worden. Ihr Einsatz für die Anti-Rassismus-Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes gab offenbar den Ausschlag für die Nominierung.

Hier gibt es mehr Informationen zu dieser gerade in den heutigen Zeiten so wichtigen Kampagne, in der rechte Parteien in ganz Europa immer mehr an Einfluß gewinnen, ihre Positionen immer ungehemmter verbreiten, das gesellschaftliche Klima vergiften, und in der die Kriegsgefahr wieder so präsent ist wie in den schlimmsten Phasen des Kalten Kriegs: http://www.vereint-gegen-rechtsextre...eite_node.html

Wie wichtig dieses Eintreten gerade in der heutigen Zeit ist, dafür steht die Veranstaltung des Allersberger Schachclubs Zug um Zug gegen Rassismus, bei der auch Melanie Ohme mitgewirkt hat. Ohme:

Melanie Ohme selbst habe noch nie mit rechtsextremistischer Gewalt zu tun gehabt. „Natürlich hört man mal rassistische Bemerkungen, aber Gewalt habe ich zum Glück noch nie persönlich erlebt.“ Sie selbst spielt in einer sehr internationalen Mannschaft mit Personen unterschiedlichster Nation und Herkunft. Mit diesen Leuten verstehe sie sich ausgezeichnet. „Es ist mir daher sehr wichtig, mit dieser Aktion Vereinen die Chance zu geben, sich sowohl klar gegen Rassismus zu positionieren, als auch Prävention vor möglichen rechtsextremistischen Anhängern zu betreiben.“ Schach sei zudem ein sehr fairer Sport, was schon an der Geste zu Beginn eines Spiels zu sehen sei. „Die Kontrahenten geben sich die Hände und bezeugen so einander Respekt.“