Die Hiobsbotschaften im Schach reißen nicht ab. Nachdem bereits die Schach-WM 2014 zu scheitern droht, Schach in Deutschland nicht mehr als Sport anerkannt und entsprechend gefördert wird, droht nun auch die Schach-Olympiade in Tromso zu platzen.

Es scheint sehr merkwürdig zu sein, daß ausgerechnet Norwegen, eines der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem gerade durch Magnus Carlsen ein Schach-Boom herrscht, eine nie gekannte Begeisterung für das Schach in der Bevölkerung, und das Summen in das Schach hineinpumpt, von denen das deutsche Schach nur träumen kann, das Ereignis an der Finanzierungsfrage zu scheitern lassen droht. Doch alles hat seine Ursache, und die Hintergründe gibt es hier zu lesen: https://chess24.com/de/lesen/news/di...-in-geldnoeten

Mein Eindruck: die norwegische Regierung fühlt sich übervorteilt und möchte deutlich machen, daß es so nicht geht. In Verhandlungen könnte sie aber zu einer Einigung bereit sein, da sie sich angesichts der Schachbegeisterung in Norwegen bei der Bevölkerung nicht unpopulär machen möchte. Ob das Ereignis letztendlich stattfinden wird, hängt wie bei der Schach-WM natürlich auch von Sponsoren ab.