Obwohl Schach in Deutschland nicht mehr als Sport anerkannt ist, geht der sportübliche Wettbewerb in der Welt weiter - mit deutscher Beteiligung. Beim europäischen Mitropa-Cup in der Slowakei erspielten sich das deutsche Herren- und Damenteam jeweils Silber. Die deutschen Herren hatten sogar die Chance auf Gold, verloren aber ihr Letztrundenspiel gegen Ungarn knapp mit 1,5-2,5. Den bis dato Führenden hätte ein Unentschieden zum Gold gereicht.

Nicht zuletzt sind zweimal Silber aber eine ausgesprochen gute Leistung, schließlich ist Deutschland im Schach nicht Rußland, aber die waren auch gar nicht dabei. Der Mitropa-Cup hat ohnehin nicht dieselbe Reputation wie bspw. eine Europameisterschaft der Nationen. Viele Topteams waren gar nicht dabei, und auch Deutschland spielte nicht mit seinen etablierten Nationalteams, sondern gab seinen Prinzen und anderen Supertalenten die Möglichkeit, sich erneut ins Rampenlicht zu spielen. Diese lösten ihre Aufgabe auch mit Bravour, bei den Herren spielte Deutschland mit David Baramidze, Andreas Heimann, Rasmus Svane und Maximilian Berchtenbreiter. Bei den Damen, die nur in Zweierteams antraten, spielten Judith Fuchs und die bei der letzten Jugend-WM als eine der wenigen deutschen Teilnehmer so überzeugende Filiz Osmanodja. Ergebnisse und Turnier, siehe: http://de.chessbase.com/post/mitropa...wei-mal-silber