Auf Schach-Welt weist Frank Zeller anhand eines Einzelfalls in der 1. Runde des Pfalzopens in Neustadt auf die Problematik hin, daß die strengen Anti-Cheating-Richtlinien, die zum Schutze der Schachspieler vor Betrügern erlassen worden sind, den gegenteiligen Effekt haben können, indem honorige Schachspieler von ihren Gegnern denunziert werden, weil diese ihr Handy nicht regelkonform außerhalb des Turniersaals gelagert haben. In dem Einzelfall war dem Gegner sehr wohl klar, daß das Opfer mit seinem Handy nicht betrogen hatte - dieses hatte vor der Partie nämlich vor den Augen seines Gegners den Akku seines Handys entnommen und sein Handy im Mantel in der Garderobe verstaut - leider befand sich die Garderobe im Turnierraum und damit in der verbotenen Zone. Natürlich wirkt der Artikel etwas aufgebauscht, weil anhand eines Einzelfalls eine ganze Generation in Mißkredit gebracht wird, und was die "Prinzen" damit zu tun haben, ist ebenfalls nicht ganz plausibel. Der geschilderte Einzelfall ist aber in der Tat erschreckend und weist darauf hin, daß Sicherheitsbestimmungen sich sehr wohl in ihr Gegenteil verkehren und eine Art gegenteiligen Betrug ermöglichen. Hier geht es zum Artikel: http://www.schach-welt.de/BLOG/blog/...rgangenheit-an

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