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Thema: Geschichten.

  1. #16
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    AW: Geschichten.

    Hunderennen

    Es waren einmal Hunderennen, einmal wöchentlich.
    Monatelang schnaufte immer derselbe als erster durch das Ziel.
    Jedesmal wurde er gestochen auf Inhaltsstoffe, nur negative Ergebnisse.

    Da entfiel der Laborassistent.
    Eine Ersatzkraft übernahm die Aufgabe,
    auf das Tier gut einzureden und ihm etwas Flüssigkeit abzunehmen.

    Im Labor konnte eine Substanz nachgewiesen werden,
    die aber dämpfend auf das Verhalten des Tieres wirken sollte.
    Ein Druckfehler im Handbuch,
    ein Irrtum bei der Überprüfung des Mittels.

    Jetzt wurden alle Hunde besucht.
    Mit grosser Vorsicht die Zuordnung
    zwischen Hundekasten und Probe verzeichnet.
    Das Ergebnis, bis auf einer Probe zeigte sich überall die Dämpfung.

  2. #17
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    AW: Geschichten.

    Flugzeit

    Zwei überdurchschnittlich Begabte auf 8000 Fuss über Grund.
    Der erste hinter zwei grossen Zeitungsblättern: "brauchsdbeifiasaudafoan"
    Der zweite vor einer kleinen Jause: "na"
    Der erste: "brauchsdbeifiasfliagn"
    Der zweite: "na"
    Der erste: "fiwosbrauchdsnochandbei"
    Geändert von ruf012 (22.04.2017 um 00:10 Uhr)

  3. #18
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    AW: Geschichten.

    Dämpfung

    (1)
    Er ist müde und schläft.
    Sie kommt noch vor Mitternacht nach Hause.
    "Egon", sie weckt ihn.
    "Was ist"
    "Wir fahren weg"
    Er schläft weiter.
    "Egon", mit deutlich lauter Stimme weckt sie ihn wieder.
    "Was ist denn"
    "Wir fahren weg"
    "Warum"
    "Alle fahren weg."
    Jetzt ist er wach.
    "Was ist los"

    "Alle fahren weg. Hol mir den Koffer vom Kasten"
    Er holt den Koffer vom Kasten, und versucht ruhig zu bleiben.
    Sie sucht im Kleiderkasten.
    Ein Kleid fürs Frühstück, eines fürs Mittagessen, eines zur Jause,
    für schönes Wetter. Das Ganze noch einmal für kühle Tage,
    das Ganze noch einmal für Regenwetter.
    Alles hat gerade noch Platz im Koffer,
    sie kann ihn nicht schliessen.
    "Setzt dich drauf."
    Egon setzt sich auf den Koffer und kann ihn mit Mühe schliessen.


    "Hol mir die Tasche vom Kasten"
    Er holt die Tasche vom Kasten, und versucht weiter ruhig zu bleiben.
    Sie sucht im Schrank der Lippenstifte,
    einen hellroten, einen dunkelroten, einen kirschroten,
    einen karminroten, einen rosaroten.
    Dazu einen Lippenstiftentferner.
    In einem dazugehörigen Kurs hat sie gelernt,
    dass nach dem Entfernen des Lippenstiftes
    ein Lippenstiftentfernerschoner aufzutragen sei.
    In einem weiteren Kurs, auf Anraten der allerbesten Freundin,
    hat sie gelernt, dass die Lippenstiftentfernerschoner von der
    Luftfeuchtigkeit abhängig sind. So wurde angeraten,
    mit einen Lippenstiftentfernerschonerhygrometer
    die Luftfeuchtigkeit zu messen, und den Lippenstiftentfernerschoner
    nur in einem bestimmen Intervall zu verwenden.
    Da die Lippenstiftentfernerschonerhygrometer empfindliche Geräte sind,
    sollten sie in einer sicheren
    Lippenstiftentfernerschonerhygrometerschachtel aufbewahrt bleiben.
    Das hat in der Tasche gerade noch Platz.

    Eine weitere Tasche findet sie für Dokumente,
    Schlüssel und damenhafte Begleitwaren.

    Er hat inzwischen die Ausgehkleidung über das Nachgewand gezogen.
    "Bring Koffer und Taschen in die Sitzmaschine."
    Er trägt den Koffer dorthin, dannach die beiden Taschen.
    Sie versperrt die Wohnung und Haus,
    kommt nach und setzt sich auf den Beisitzersitz.

    "Los". Er startet die Maschine mitten in der Nacht.
    Da wird es Licht in einzelnen Wohnungen des Hauses.
    "Was ist da"
    Durch den Klang der Maschine sind kleine Kinder wachgeworden,
    und haben mitgesungen.
    Dannach die Mütter,
    und dannach durften die Väter sich um die Beleuchtung kümmern.
    "Abstellen"
    Er beruhigt die Maschine, samt Darinsitzende.
    Nach einiger Zeit wird es im Haus wieder dunkel.


    "Los".Er startet die Maschine mitten in der Nacht ein zweites Mal.
    Da wird es Licht in einzelnen Wohnungen des Hauses.
    "Was ist da"
    Durch den Klang der Maschine sind kleine Kinder wachgeworden,
    und haben mitgesungen.
    Dannach die Mütter,
    und dannach durften die Väter sich um die Beleuchtung kümmern.
    "Abstellen"
    Er beruhigt die Darinsitzenden, und sitzt langsam weiter.
    Nach einiger Zeit wird es im Haus wieder dunkel.





    (2)
    Bald darauf.
    "Wo sind wir"
    "Weis nicht"
    "Was, du sitzt durch die Nacht und weist nicht, wo du bist."
    "Wo sind wir"
    "In der Sitzmaschine"
    "Das weiss ich, wo"
    "Auf einer betonierten Wiese"
    "Such eine Übernachtungsmöglichkeit"

    Er sucht, sie findet ein beleuchtetes Gasthaus.
    "Abstellen"
    Er beruhigt die Maschine, samt Darinsitzende.
    "Frag nach einem Zweibettzimmer mit Frühstück,
    Kaltwasser und Warmwasser"
    Er geht zum Eingang des Gasthauses,
    öffnet langsam die Eingangstür.
    Das Gastzimmer ist voll, undurchsichtig und laut.
    Unter den Beinen einiger großer Besucher kommt er langsam
    zur Flüssigkeitsausgabestelle, zieht sich empor und wartet,
    bis ihn der Flüssigkeitsausgeber voller Freundlichkeit fragt.
    "woswulndensi".
    "Frag nach einem Zweibettzimmer mit Frühstück,
    Kaltwasser und Warmwasser"
    "jo"
    "Vielen Dank für die Auskunft"
    Auf gleichem Weg zurück sucht er die Ausgangstür und findet sie bald.
    Im Freien versucht er zunächst die vielen Gratisproben auszuhusten.
    Dann zur Sitzmaschine samt Insitzerin.

    "jo"
    "Trag den Koffer und die beiden Taschen".
    Er nimmt die kleinere Tasche zwischen Stirn und Schultern,
    die grosse Tasche in eine Hand, den Koffer in die andere Hand.
    Sie versperrt die Sitzmaschine.

    Beim Gasthaus angekommen,
    wartet sie, bis die drei Gepäckstücke samt Träger
    nähergekommen sind. Sie geht durch die Eingangstür,
    die Gäste weichen weit zurück und
    lassen auch den Koffer und die beiden Taschen weiter.
    Der Flüssigkeitsausgeber nimmt die Petroleumlampe
    und die beiden Gäste folgen ihn.
    "pasnsauf"
    Er steigt über eine deutlich riechende Querrinne.
    "doseima"
    Leicht gehen die Gepäckstücke zu Boden, auch der Träger.
    Er schläft ein. Sie auch.


    (3)
    Noch bevor die Morgensonne deutlich durch die Gitterstäbe leuchtet,
    wird sie geweckt durch eine für sie unbekannte Reibung an der Wange.
    "Was machst du da"
    Er schläft.
    "Was machst du da" mit deutlicher Simme.
    Er wird wach.
    "Das ist nur die Kuh, halb so schlimm"
    Sie steht auf.

    "Frag den Wirt, wo das Frühstück ist."
    Er geht zum Wirt, der gerade die Tische
    entfernt von Brösel und diversen Flüssigkeiten.
    "Frag den Wirt, wo das Frühstück ist."
    "wosis"
    "Frag den Wirt, wo das Frühstück ist."
    "frühstückasodiekuaisedaust"
    "Vielen Dank für die Auskunft"
    Er kommt zu ihr.
    "diekuaisedaust"
    "Was sagst du"
    "Der Wirt meint, die Kuh sei ohnedies da"

    Da ist Musik zu hören durch das Stallfenster.
    "Frag den Wirt, was da los ist."
    Er geht zum Wirt, der gerade sein Taschentuch entfernt
    von Brösel und diversen Flüssigkeiten.
    "Frag den Wirt, was da los ist."
    "wosis"
    "Frag den Wirt, was da los ist."
    "wosulsei"
    "Vielen Dank"
    Er kommt zu ihr.
    "wosulsei"
    "Was sagst du"
    "Der Wirt lässt fragen, was da sein soll."
    "Ja weiss er denn nicht, warum die Musik da spielt"


    Er geht zum Wirt, der gerade diverse Flüssigkeiten
    aus diversen Gläsern sammelt.
    "Ja weiss er denn nicht, warum die Musik da spielt"
    "wosis"
    "Ja weiss er denn nicht, warum die Musik da spielt"
    "woasiahozatis"
    "Danke"
    Er kommt zu ihr.
    "woasiahozatis"
    "Was sagst du"
    "Der Wirt stellt sich wissend,
    er meint, eine Hochzeit sei in vollem Gang."
    "Da müssen wir hin"

    Sie schreitet Richtung Gaststube,
    die deutlich riechende Querrinne umgehend.
    Er folgt.
    Sie schreitet Richtung Ausgangstür,
    den Wirt umgehend.

    Bald gelangt sie auf einen ziemlich vollen Platz.
    An einem Tisch sitzen zwei Kartenspieler.
    Einer hat gerade eine Karte auf den Tisch gelegt.
    "Was machen sie da"
    "ispüwiaiwü"
    Inzwischen kommt Egon nach.
    "Was hat er gesagt"
    "Der eine Kartenspieler meint, er spielt so wie er möchte."

    Da kommt ein Esel an, dahinter eine Kutsche mit Wagenlenker und
    als Kundschaft eine Dame in Weiss und ein Herr in Schwarz.
    Der Esel zieht nicht mehr weiter.
    Der Wagenlenker kommt zu ihm, krauelt ihn hinter den Ohren,
    und versucht ihn mit ruhigen Worten zum Weitergehen zu überreden.
    Keine Reaktion.
    Jetzt nimmt er die Peitsche
    und setzt sie leicht auf das Hinterteil des Esels.
    Mathilde ist das nicht entgangen.
    "Was machen sie da"
    Sie schreitet Richtung Esel, der sofort weitergeht.

    Bald darauf kommt eine Schar Kinder
    in einfach gehaltenen Kaputzenkleidern.
    Mathilde ist bewegt und nimmt sich etwas vor.



    (4)
    Gegen Abend kommen die beiden in die Gaststube.
    "Frag den Wirt um die Karte"
    Er geht zum Wirt.
    "Frag den Wirt um die Karte"
    "wosis"
    "Frag den Wirt um die Karte"
    Er sucht in eine Lade nach einer verstaubten Ansichtskarte
    mit Blick zum nächsten Berg, und gibt sie ihm.
    Er kommt zu ihr.
    "Was soll ich damit, die Karte bitte" mit wachsendem Appetit.


    Er geht zum Wirt.
    "Was soll ich damit, die Karte bitte"
    "woswulns"
    "Was soll ich damit, die Karte bitte"
    "asou"
    Nimmt die Ansichtskarte zurück und holt von einem anderen Tisch
    einige Spielkarten,
    entfernt davon Hinweise auf das Mittagessen vergangener Tage.
    "doseins"
    Er kommt zu ihr.
    "Was soll ich damit, die Karte bitte"


    Er geht zum Wirt.
    "Was soll ich damit, die Karte bitte"
    "woswulns"
    "Was soll ich damit, die Karte bitte"
    Der Wirt hinterlässt einen konzentrierten Eindruck,
    kratzt sich hinter den Ohren.
    "wosfiakoatn"
    Er kommt zu ihr.
    "wosfiakoatn"
    Was sagst du.
    "Der Wirt lässt freundlich fragen, welche Karte"
    "Die Speisekarte"

    Er geht zum Wirt.
    "Die Speisekarte"
    "woswulns"
    "Die Speisekarte"
    Der Wirt wundert sich über seine Gäste.
    "zaneisnseindeinit"
    Er kommt zu ihr.
    "zaneisnseindeinit"
    Was sagst du.
    "Der Wirt rät vom Verzehr diverser Karten dringed ab."
    "Was gibt es zu Essen."


    Er geht zum Wirt.
    "Was gibt es zu Essen."
    "woswulns"
    "Was gibt es zu Essen."
    "ibrings"
    "Vielen Dank"
    Er kommt zu ihr.
    "ibrings"
    Was sagst du.
    "Der Wirt möchte etwas Essbares herbringen"


    (5)
    Beide warten.
    Der Wirt kommt mit einer Pfanne, darin Sterz und zwei Holzlöffel.
    Sie hinterlässt einen gesättigten Eindruck.
    Er sucht nach einem möglichst ungebrauchten Hölzlöffel.
    Während der hilflos wirkenden Suche,
    kommen zwei stattliche Herren und setzen sich neben die beiden.

    "doeintisoftundhulsdasumi".
    Die stattlichen Herren verschwinden.
    "Was hat der gesagt"
    "Da drüben sei sie dann, und hole sie in das nächste Gasthaus"
    "Was heisst das"
    "Brautstehlen"
    Mit deutlicher Unruhe, "Was heisst das"
    "Die Braut wird gestohlen."
    "Menschenhandel, und das heute noch"
    Mathilde ist bewegt und nimmt sich etwas vor.

    Bald erscheinen in der Gaststube
    Weiss und Schwarz samt einer Schar geladener Gäste und nehmen Platz.
    Mathilde bewegt sich unauffällig zur Braut.
    Mit zittender Stimme, "Vorsicht, sie werden entführt"
    "Wosis"
    "Kommen sie mit."
    Die Braut kennt sich nicht aus und folgt.
    Beide verstecken sich im Nebengebäude.

    Bald kommt einer der stattlichen Herren,
    um seinen Auftrag zu erfüllen.
    Aber wo ist die auffällig gekleidete Dame.
    Er kann sie nicht finden.
    Ohne Dame kehrt er ins andere Gasthaus zurück.
    Dort wartet eine Schar noch immer Durstiger auf Braut und
    nach kommenden Beistand, der für die Zeche aufkommen soll.
    "wosis" von mehreren Tischen gleichzeitig und ungeduldig.
    "isnitdo".
    "deisweamasen" und die mutige Schar besucht die geladenen Gäste.

    "woisdiebraut"
    Ein Beistand blickt hilflos auf den leeren Sessel neben ihn.
    Der bewegt sich aufwärts, geradewegs auf seine ungeschützen Schultern.
    Noch bevor er laut aufschreien kann, fällt ein Krug voll
    bewegende Flüssigkeit auf die frisch geschnittenen Haupthaare des
    Sesselschwingers.
    Tischtücher färben sich in diversen Farben.
    Tischbeine und Schienbeine kommen sich zu nahe,
    da geben die einen nach, dort die andern.
    Hemdknöpfe und Zahnspangen schwimmen
    in ehemals brauchbaren Gläsern.
    Schuhe suchen sich einen Weg durch Fensterscheiben und
    lassen den kühlen Abendwind herein.


    Egon hat sich noch rechtzeitig durch die Ausgangstür gerettet,
    sodass ihm eine Pfanne mit Sterz nicht mehr erreichen konnte.
    Zusammen mit Mathilde wartete er geduldig bis keine Gegenstände
    mehr aus Fenster und Tür kommen, dann hören beide nur mehr
    Jammern und Stöhnen.
    "Zahlen"
    Vorsichtig sucht Egon die Eingangstür, steigt über Küchengeräte,
    Zahnprothesen, Hosenträgerteile, Glasscherben, Holzstücke
    und brüllenden Köpfen, sucht den Wirt und findet ihn
    hinter der massivgebauten Flüssigkeitsausgabestelle am Boden liegend.
    "Zahlen"
    "deiskinansnitzoaln"
    "Vielen Dank"

    Er kommt zu ihr.
    "deiskinansnitzoaln"
    "Was sagst du"
    "Der Wirt meint am Boden liegend, in stöhnender Ausdrucksweise,
    die Zeche sei unbezahlbar."

    Beide sitzen nach Hause.


    (5+1)
    Nach einigen Tagen.
    Er ist müde und schläft.
    Sie kommt noch vor Mitternacht nach Hause.
    "Egon", sie weckt ihn.
    "Was ist"
    "In der nächsten Zeit kommen Damen vorbei
    mit Kleidungsstücke für die Kinder"
    "Warum"
    "Du hast doch die armen Kleinen gesehen mit ihrer einfachen Kleidung."

    Sie schläft ein.
    Es läutet.
    Er wacht auf, öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt den Sack in den Vorraum.

    Er ist müde und schläft.
    Es läutet.
    Er wacht auf, öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt den Sack in den Vorraum.

    Er ist müde.
    Es läutet.
    Er öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt den Sack in den Vorraum.

    Er ist müde.
    Es läutet.
    Er öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt den Sack in die Küche.

    Er ist müde.
    Es läutet.
    Er öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt den Sack in die Küche.

    Er ist sehr müde.
    Es läutet.
    Er öffnet die Wohnungstür.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"
    Er stellt sich mit dem Sack ins Stiegenhaus.

    Er ist sehr müde.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"
    "Danke"

    Er ist sehr müde
    und schläft zwichen den Säcken im Stiegenhaus ein.
    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"

    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"

    Hinter einem grossen vollen Sack,
    "Eine Kleiderspende für Frau Mathilde"

    Noch bevor die Morgensonne deutlich durch die Gitterstäbe leuchtet,
    "Egon bring das zu den Kindern".
    Er wird wach und ist müde.


    (7)
    Bei gutbekannten Verwandten
    leiht Egon eine Zugmaschine samt Anhänger aus.
    Er legt die Säcke auf den Anhänger, unter hilfreichen Zurufen
    von Mathilde und den Spenderinnen.
    Egon zieht voraus, die Damen unterhalten sich
    und folgen ihm etwas später mit Sitzmaschinen.


    Langsam zieht er Richtung neu gestaltetem Gasthaus.
    Bei der Verkehrsdämpfungsstelle braucht er nicht lange zu warten.
    Zu jeder vollen und halben Stunde wird den Durchsitzenden eine
    Ruhepause von zehn Minuten gegönnt.
    Er beruhigt die Zugmaschine und entspannt sich für einige Minuten.
    Dann zieht er weiter.
    Vor dem Gasthaus legt er die Säcke auf.
    Dann legt er sich selbst auf den Anhänger und schläft ein.

    Die nachfolgenden Damen haben sich etwas länger entspannen dürfen.
    Die Folge von Sitzmaschinen zwischen ihren Sitzmaschinen
    und der Zugmaschine von Egon hat mehr als zwanzig Minuten benötigt,
    um weiterzukommen.


    Dann aber sind sie da.
    Er ist müde und schläft.
    "Egon", sie weckt ihn.
    "Was ist"
    "Wir gehen ins Gasthaus"
    Er geht mit.
    In der neu gestalteten Gaststube nehmen die Damen Platz
    und erlauben Egon, nach draussen zu gehen
    um nachzuschaun, ob sich schon Kinder an den Säcken erfreuen.

    Bei der Ausgangstür überlegt sich Egon,
    wie er weiterkommen sollte.
    Er versucht es unter einer Kühlmaschine,
    die auf zwei gebrauchten Möbelstücken gelegt wurde.
    Gelangt weiter über Dosen, halb voll mit Lack.
    Reifen von Sitzmaschinen erleichtern das Weiterkommen
    zu den Säcken, die er abgelegt hat.
    Da kommt wer mit vielem alten und neuen Papier, und legt es dazu.

    Dann der Rückweg.
    Er gelingt.
    In der Gaststube die hoffnungvollen Blicke der Damen.
    "Draussen hab ich keine Kinder gesehen"
    Enttäuscht verschwinden die Gäste durch den Hintereingang.
    Geändert von ruf012 (22.04.2017 um 00:35 Uhr)

  4. #19
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    AW: Geschichten.

    Thermometer

    Zu Beginn des Sommers bekommt
    Mathilde ein Thermometer
    von der allerbesten Freundin geschenkt.

    In der nachfolgenden Zeit kann sie tagelang
    nicht auf die Strasse gehen,
    weil sie sonst im Strassenbelag stecken bleibt.

    Irgendwer hat ihr erzählt,
    dass daran die Tagestemperaturen die Ursache seinen.
    Sie möge doch auf das Thermometer schauen.

    Tatsächlich, sie schaut hin.
    Und weil es nicht abkühlt,
    reagiert sie sich am Thermometer ab.

  5. #20
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    AW: Geschichten.

    #5_

    Wenn es nicht falsch ist,
    hat keiner eine Freude damit.

    Wenn keiner eine Freude damit hat,
    kann da was nicht stimmen.

    Wenn da was nicht stimmt,
    wie kann es dann falsch sein.

  6. #21
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    AW: Geschichten.

    .
    .
    0 ............ 1 ............. 2 ............ 3 ............ 4 ............. 5 ............ 5+1 ......... 7 ............. 8
    012345678901234567890123456789012345678901234567890123456789012345678901235467890
    .
    .

    9194230433012155301810711057041794821217010275047051305422935485444303242 ran king

    0223170381744043828594001773039973079851175043034921378289055483043312887

    8052525943030130497025259070341118445105257714704322477971049533504174109

    9204951214037151478247484082042034317304481230414741510415444297470429100

    44427304083142042404034744947804037282202438909377340371003587740
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  7. #22
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    Zitat Zitat von derair
    also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
    der ist viel übersichtliger geworden und íst viel besser als fire fox
    "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

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