Umfrageergebnis anzeigen: Wie seht ihr das am liebsten?

Teilnehmer
19. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Keine Restriktionen gegen das Remis

    8 42,11%
  • Sofia-Regel

    4 21,05%
  • Dreipunkteregel

    1 5,26%
  • Kein Remis vor dem 30. Zug

    4 21,05%
  • Eine andere Maßnahme gegen das Remis

    0 0%
  • Enthaltung/mir egal

    2 10,53%
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 31

Thema: Das Remis - das ungeliebte Kind

  1. #1
    Administrator
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    Das Remis - das ungeliebte Kind

    Schach ist ein Sport mit einer recht hohen Remisfrequenz, die mit zunehmendem Niveau steigt. Aktuell wird in der Schachwelt darüber gestritten, ob man das Remis erschweren soll. Verschiedene Maßnahmen sind schon bei vielen Turnieren in Kraft getreten. Am bekanntesten sind vielleicht die Dreipunkteregelung, das Verbot, Remis vor dem 30. Zug zu vereinbaren oder überhaupt ein Remisvereinbarungsverbot (Sofia-Regel).

    Doch stellt sich mir dabei die Frage, warum denn überhaupt etwas gegen das Remis unternommen werden soll. Ist es nur der Wunsch nach einem Gewinner? Können nicht unentschiedene Partien genauso interessant sein und hat es nicht schon wunderbare Remispartien in der Schachwelt gegeben, die es zu Klassikern gebracht haben? Die Tatsache, daß der Fußball ebenso wie das Schach eine recht hohe Remisfrequenz hat, zeigt, daß eine recht hohe Remiswahrscheinlichkeit nicht zwangsläufig mit einem Attraktivitätsverlust einhergehen muß.

    Schach ist ein logisches Spiel, und spielen beide Parteien perfekt, dann endet die Partie Remis. Ein Remis jetzt zu bestrafen, hieße also, Leistung zu bestrafen. Wegen seines Charakters als logisches Spiel ist der Gedanke, der hinter den Remisrestriktionen steckt, auch mit dem Charakter des Schachs nicht vereinbar. Denn im Schach geht es nicht um simple Effekthascherei, um Show, sondern um Spieltiefe und Logik.

    Zudem können Partien, in denen wegen Remisverbots stur weitergespielt wird, nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer, höchst langweilig und ermüdend sein. Die Stellung ist tot, nichts geht mehr, und trotzdem muß noch stundenlang weitergespielt werden, obwohl das Ergebnis doch schon lange feststeht. Daß die betreffenden Spieler wegen Ermüdung in den nächsten Runden nicht mehr so gut drauf sind und schlechter Schach spielen, wird dabei billigend in Kauf genommen. Aus diesem Grund gehört es ja auch zum turniertaktischen Arsenal guter Spieler, ab und zu in einem Turnierverlauf ein kurzes Remis einzustreuen, um wieder Kraft zu tanken und mit seinen Kräften zu haushalten. Der Mensch ist kein Roboter, seine Kondition ist limitiert.

    Auch meine ich, daß die Gefahr durch Spieler, die zu schnell Remis geben, schon durch den Wettbewerb geregelt wird. Nicht nur gehören zu einem Remisschluß immer zwei, und die Position, daß der Gegner gegen einen gewillt ist, früh Remis zu machen, muß man sich erarbeiten. Ein Spieler, der zu viele Remis in einem Turnierverlauf macht, kommt meistens nicht in Reichweite der Fleischtöpfe bzw. der Preisränge, geschweige denn, hat er eine Chance, das betreffende Turnier zu gewinnen. So wird er schon aus eigenem Interesse sich davor hüten, seine Partien auf ein schnelles Remis auszulegen. Es gewinnt meist der, der gewinnen will und auch gewinnen kann. Die Möglichkeit, jederzeit Remis anbieten zu können, ist ein Grundrecht eines jeden Schachspielers.

    Doch wie seht ihr das überhaupt so? Was ist eure Meinung zu diesem Thema?
    Alles wartet auf das Licht
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  2. #2
    linkinkev
    Gast Avatar von linkinkev

    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Doch wie seht ihr das überhaupt so? Was ist eure Meinung zu diesem Thema?
    Ich spiele auf Sieg!

  3. #3
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Ich hab nichts gegen ein Remis einzuwenden. Ich kenn einen, der auf einem Turnier mit sehr starken Spielern von 7 Partien 2 gewonnen und 5 remis gespielt hat. Die Remispartien waren auf jeden Fall die besten von ihn.
    Ich befürworte aber die Regel kein Remis vor dem dritten Zug. So wird ein zu schnelles Ende der Partie vermieden und es bleibt länger spannend.

    PS: hab mir bei der Abstimmung vertippt, hab ausversehen "Sofia-Regel" angeklickt.
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  4. #4
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Auch meine ich, daß die Gefahr durch Spieler, die zu schnell Remis geben, schon durch den Wettbewerb geregelt wird. Nicht nur gehören zu einem Remisschluß immer zwei, und die Position, daß der Gegner gegen einen gewillt ist, früh Remis zu machen, muß man sich erarbeiten. Ein Spieler, der zu viele Remis in einem Turnierverlauf macht, kommt meistens nicht in Reichweite der Fleischtöpfe bzw. der Preisränge, geschweige denn, hat er eine Chance, das betreffende Turnier zu gewinnen. So wird er schon aus eigenem Interesse sich davor hüten, seine Partien auf ein schnelles Remis auszulegen. Es gewinnt meist der, der gewinnen will und auch gewinnen kann. Die Möglichkeit, jederzeit Remis anbieten zu können, ist ein Grundrecht eines jeden Schachspielers.
    Die vielen Kurzremis auf GM-Ebene zeigen zwar, dass es vermutlich nicht so ist - eine 30-Züge-Regel verhindert das jedoch nicht (dann wird eben 30 Züge lang herumgeschoben) und die 3-Punkte-Regel passt nicht zum Nullsummencharakter des Schachs. Auf dem Level des Amateurschachs existieren solche Probleme ohnehin nicht.

    Fazit: Für die jetzige Regelung!

  5. #5
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von hako Beitrag anzeigen
    Ich befürworte aber die Regel kein Remis vor dem dritten Zug. So wird ein zu schnelles Ende der Partie vermieden und es bleibt länger spannend.
    Vor dem dritten Zug? Was soll das denn bringen? Dann schiebt man halt 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Se5: d6 Remis, so what?

  6. #6
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Er meint 30. Zug, denke ich.
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  7. #7
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Ja, das war auch so gemeint. Vertippt
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  8. #8
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Die Maßnahmen gegen das Remis sind übrigens nicht neu. Ein Blick in die Schachhistorie zeigt, daß es auch schon früher Maßnahmen gegen das Remis gegeben hat. Aus Wikipedia:

    * 1883 wurde beim Turnier in London erst das dritte Remis als halber Punkt in der Turniertabelle berücksichtigt.
    * 1900 wurde beim Turnier in Paris eine Remis-Partie wiederholt. Wenn auch diese unentschieden ausging, erhielten die Spieler jeweils einen halben Punkt.
    * 1903 wurde in Wien für ein Remis nur ein Viertelpunkt vergeben.
    * 1929 wurde eine so genannte „30-Züge-Regel“ eingeführt, nach der eine Remisvereinbarung vor dem 30. Zug nicht zulässig war. Diese Regel wurde 1952 abgeschafft, 1962 wieder eingeführt und 1964 endgültig abgeschafft. Auf der Schacholympiade 2008 galt diese Regel erneut.
    * Seit 2005 wurden beim M-Tel Masters in Sofia Remisen per Vereinbarung zwischen den Spielern untersagt. Lediglich bei technischer Remisstellung ist ein Remis-Angebot über den Schiedsrichter möglich, der einer solchen Vereinbarung auch zustimmen muss. Diese spezielle Regelergänzung wird oft als „Sofia-Regel“ bezeichnet.
    * In der Schachbundesliga sind ab der Saison 2009/10 Remisangebote vor dem 20. Zug nicht mehr zulässig.
    * Bei den Dortmunder Schachtagen wurde 2010 erstmals die Sofia-Regel angewandt.
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  9. #9
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Ich spiele am liebsten auf zwei Ergebnisse: Sieg oder Niederlage.
    Ich habe eigentlich nichts gegen das Remis (sollte objektiv auch das wahrscheinlichste Ergebnis sein wenn Weiß und Schwarz perfekt spielen), nur versuche ich egal gegen wen und wann immer den vollen Punkt zu holen.
    Ein Tipp den ich immer wieder den Kleineren bei uns im Verein gebe: Ausspielen, Ausspielen, Ausspielen!
    Vielleicht verliert man so mal die ein oder andere Partie (die man sonst vielleicht Remis gemacht hätte), im Endeffekt gewinnt man aber an Erfahrung und Praxis, was sich dann in einer höheren Spielstärke niederschlägt
    Geändert von MagnusFTW (22.08.2011 um 18:36 Uhr)
    Magnus Carlsen #1 !

  10. #10
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Ich würde nie auf ein Remis angebot des Gegners reinfallen !!! Ich hab in meiner geamten Laufbahn noch nie ein remis angenommen. Wenn du ein remis willst musst du einfach gelangweilt am Brett sitzen und ständig gähnen immer so gucken als wäre gar nix mehr drin und einfach ne Figur hin und herziehen.Dann nach jedem Zug remis bieten und mit den Augen rollen wenn der Gegner nicht annimmt.So mach ich das immer vor allem gegen Jugendliche Kinder und Anfänger sollte man mal wirklich schlechte stehen!!!

  11. #11
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von Pene_in_Ano Beitrag anzeigen
    Dann nach jedem Zug remis bieten und mit den Augen rollen wenn der Gegner nicht annimmt.So mach ich das immer vor allem gegen Jugendliche Kinder und Anfänger sollte man mal wirklich schlechte stehen!!!
    Das wird als Störung des Gegners betrachtet und ist - zum Glück - nicht erlaubt. Übrigens gehört es zur Schachetikette dazu, daß man während einer Partie nichts unternimmt, um dem Gegner in seiner Konzentration zu stören, ihm den Spaß an der Partie zu nehmen, geschweige denn, dem Ansehen des Schachs zu schaden...
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  12. #12
    Everio
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von Pene_in_Ano Beitrag anzeigen
    Ich würde nie auf ein Remis angebot des Gegners reinfallen !!! Ich hab in meiner geamten Laufbahn noch nie ein remis angenommen. Wenn du ein Remis willst musst du einfach gelangweilt am Brett sitzen und ständig gähnen immer so gucken als wäre gar nix mehr drin und einfach ne Figur hin und herziehen.Dann nach jedem Zug remis bieten und mit den Augen rollen wenn der Gegner nicht annimmt.So mach ich das immer vor allem gegen Jugendliche Kinder und Anfänger sollte man mal wirklich schlechte stehen!!!
    Was soll das denn für eine Falle sein? Ein Remisangebot hat nichts mit reinfallen zu tun, entweder du nimmst es an oder nicht. UND wenn dein Gegner es nicht annimmt hast Du es zu Respektieren
    Es ist unfair (ganz besonders bei Kindern) seinem Gegenüber dauernd Remis anzubieten auch wenn die Stellung noch so langweilig ist! Man kann auch versuchen eine Remis Stellung zu gewinnen

  13. #13
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Also wenn ich meine Spielhistorie bei manchen Turnieren so anschaue, würde mir eine strickte Regelung gegen das Remis vermutlich das Leben schwer machen.

    Ich kann mich noch gut an ein 5 rundiges Turnier errinnern, in dem ich 5 mal remis gespielt habe. 4 mal ausgespielt und ok das letzte war dann quasi fürs gesamtbild geschoben
    Trotzdem könnte ich mir durch die Dreipunkteregel einige interessantere Kämpfe durchaus vorstellen, denn es soll ja auch Spieler geben die kategorisch auf Remis spielen und versuchen alles zu zu halten. Ob diese das mit der 3Punkteregel auch noch machen würden ?? :p

    Mir persönlich würde diese auch einen noch größeren Anreiz geben auf Sieg zu spielen als ich ohnehin bereits habe.

    Ich könnte mir diese Regel sowohl im Mannschafts- als auch im Einzelbereich vorstellen, wobei ich ehrlichgesagt daran zweifele das bei den Großmeistern dadurch viele andere Ergebnisse erzielt würden, aber im Amateur-/Anfängerbereich sollte dies schon eine wirkung zeigen. Zumal wenn man vor dem Mannschaftskampf einen Anruf bekommt, ob man sich nicht auf 4:4 einigen könnte.

    Insofern der Anfängerbereich bzw. der Amateuerbereich für Zuschauer ansprechend wäre würde diese Regel auch in der hinsicht von nutzen sein, aber wie gesagt bei den Profis naja
    Aber eine ganz andere Frage stellt sich mir eher. Von welchem Zuschauerinteresse reden wir eigendlich? Abgesehen vom Sparkassen Chess Meeting Dortmund sind mir äußerst selten Zuschauer über den weg gelaufen.

  14. #14
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Zitat Zitat von Danny22222 Beitrag anzeigen
    Von welchem Zuschauerinteresse reden wir eigendlich? Abgesehen vom Sparkassen Chess Meeting Dortmund sind mir äußerst selten Zuschauer über den weg gelaufen.
    Bei den Spitzenturnieren, wo also wirklich die creme de la creme spielt, sind Zuschauer durchaus üblich.
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  15. #15
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    AW: Das Remis - das ungeliebte Kind

    Ja ok bei der "Creme de la Creme" schon, nur denkst du nicht auch das es für die Zuschauer unansehnlich werden könnte, wenn sich beide Seiten nur zu einer Totremisstellung quälen? Es mag ja sein das in seltenen fällen geschoben wird, aber in der Regel machen die GMs sich schon gedanken über sowas.

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