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Thema: Strategien

  1. #1
    fängt langsam das Laufen an
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    Strategien

    Hallo,
    nachdem ich mich hier angemeldet habe, war mein wichtigstes Anliegen dieses, dass ich fragen wollte, wie man im Schach Strategien aufbaut. Ich habe Literatur gelesen, allerdings nur über Taktik. Mir ist als Anfänger im "stärkeren Bereich" unklar, wie man eine Schachpartie so aufbaut, dass man eine Strategie zum Matt baut? Ich kenne jene, die den schwachen Punkt f2 oder f7 attackiert und belagert. Allerdings funktioniert diese nicht immer. Also wie baue ich eine Strategie auf? Und was ist zu beachten? Dass ich die Dame schlage? Wie baue ich am besten eine Partie auf? Ich kenne das mit Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel. Mir ist allerdings schleierhaft, wie man zu diesen Endspielen, wie Dame gegen 2 Läufer etc kommt. Ich bin eher der Taktiker. Ich suche eine Taktik den König unter Druck zu setzen und dann beispielsweise ein Familienschach zu erbeuten.
    Ich hoffe mal, das sind keine abstoßenden Fragen. Ich bin nur noch auf dem Gebiet der Strategie Anfänger. Und noch eine letzte kleine Frage. Wie findet man den besten Zug? Was muss ich mindestens beachten? In einigen Mittelspielen habe ich auch schon gute Züge gefunden.
    MfG,
    Christoph

  2. #2
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    AW: Strategien

    Zunächst einmal ist das Wichtigste, im Schach zu wissen, daß sich Taktik und Strategie nicht voneinander ausschließen, sondern die Seiten derselben Medaille sind. Gute Strategie führt zu besseren Stellungen, Taktik zur Verwertung. Generell ist Strategie an eher langfristigen Plänen orientiert, die in dynamische (z. B. Initiative) und statische Vorteile (z. B. starke/schwache Felder [-komplexe]) resultieren, während Taktik sehr kurzfristiger Natur ist. Savielly Tartakower, der so viele Aphorismen im Schach kreiert hat, daß diese sogar nach ihm benannt worden sind (Tartakowerismen), hat einmal treffend gesagt: „der Taktiker weiß, was zu tun ist, wenn es was zu tun gibt. Der Stratege weiß, was zu tun ist, wenn es nichts zu tun gibt.“ Das drückt es sehr gut aus, und tatsächlich tun sich viele Schachfreunde darin schwer, in eher ruhigen Positionen einen guten Plan zu entwickeln. Da Schach ein sehr konkretes und dynamisches Spiel ist, sollte man nicht zu einseitig an einen ins Auge gefaßten Plan festhalten, sondern seine Pläne bei Bedarf flexibel den jeweils nach einem Zug hervorgerufenen Veränderungen anpassen. Dafür hilft, sich zu fragen, welche konkreten Nachteile ein gegnerischer Zug evtl. gebracht hat, um dann seinen Plan oder eben seine Taktik darauf abzustimmen (z. B. wenn er mit seinem Zug etwas eingestellt hat). Zur weiteren Veranschaulichung vielleicht noch der Hinweis, daß man Rußlands Präsidenten Wladimir Putin nachsagt, er sei ein guter Taktiker (an kurzfristigen Vorteilen orientiert), während er ein schlechter Stratege (nicht in der Lage, in langen Zeiträumen zu denken) sei. Spiel gegen den schwachen Punkt f2/f7 ist eine sehr elementare Strategie, die aber zum einen beileibe nicht die einzige Strategie ist (was schwache Punkte angeht, so sind z. B. oft auch bei kleiner Rochade die Punkte h6, h7, g6, g7 und f6 schwach bzw. Ausgangspunkt von Kombinationen gegen die schwarze Königsstellung). Als Handwerkszeug, um strategisches Denken zu erlernen, empfehle ich Grootens Schachstrategie für Vereinsspieler. Und im Netz bietet http://www.schach-starter.de/schachstrategie.html gute Anhaltspunkte. Übrigens ergeben sich allein aus der Bauernstruktur viele Merkmale, aus denen ein allgemeiner Plan abgeleitet werden kann. Dazu sollte man die einzelnen Begriffe lernen wie Freibauer, schwacher Felderkomplex, offenes und geschlossenes Zentrum, Isolani usw. Allein zur Bauernstruktur gibt es viele gute Schachbücher. Zur Strategie gehört auch das Positionsverständnis, dazu die Verbesserung der Stellung der einzelnen Figuren sowie ein Verständnis für die Koordination (Ex-WM Wassili Smyslow sprach hier gerne von der Harmonie) der Figuren, die andere Seite derselben Medaille ist ein Bemühen, dem Gegner eine gute Entwicklung seiner Figuren möglichst zu erschweren.

    Zitat Zitat von ThinkingMachine
    Und noch eine letzte kleine Frage. Wie findet man den besten Zug?
    Im Schach wird heute bezweifelt, daß eine Suche nach dem besten Zug in dieser Absolutheit überhaupt zielführend ist. Der heute für seinen „Dogmatismus“ so gescholtene „praeceptor germaniae“ Siegbert Tarrasch hatte noch postuliert, daß es im Schach so etwas wie einen besten Zug in jeder Stellung gebe, den man als Schachspieler unbedingt finden müsse. Der Weltmeister von 1894-1921, Emanuel Lasker, ging aber einen Schritt weiter und fand heraus, daß es nicht unbedingt darauf ankomme, den besten Zug zu spielen. Da Schach ein praktischer Wettstreit zwischen zwei Menschen ist, mit ihren eigenen Schwächen und Stärken, Vorlieben und Angstvorstellungen, biete es für den Sieg bessere Resultate, wenn man in vielen Stellungen, in denen der objektiv beste Zug nicht klar auf der Hand liegt (z. B. eine klare Kombination), den für den Gegner jeweils unangenehmsten Zug macht. Die Suche nach unangenehmen Zügen kann ganz allgemein auf Menschen bezogen sein (die meisten Menschen mögen es z. B. nicht angegriffen zu werden und haben Angst vor scharfen Zügen, und gerade bei Zeitnot bringt viele ein gefährliches Opfer [aber auch ein stiller Zug kann sehr effektiv sein], ob korrekt oder nicht, aus dem inneren Gleichgewicht). Das kann aber auch, und um das zu beherrschen braucht es großes Geschick, das Anwenden von auf den jeweiligen Gegnertyp abgestimmte unangenehme Züge sein. Soviel zu dem schachhistorischen Streit, der seit ungefähr 100 Jahren zugunsten von Lasker entschieden ist. Unabhängig von diesem Meinungsstreit hilft es zu wissen, daß es in vielen Stellungen eine ganze Kette an annähernd gleichwertigen Plänen und daraus abgeleitet Zügen gibt, so daß man gerade im Schach auch im Mittelspiel (in der Theorie/Eröffnungswahl sowieso) seine eigenen Vorlieben mitberücksichtigen kann.

    Deine Fragen sind noch sehr allgemeiner Natur. Es würde Dir auch helfen, mal eine Partie zu spielen, diese uns zu zeigen, und dann können wir Dir Deine Fehler zeigen und Dir Ratschläge geben, Deine Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Gerade im Schach kann man besonders am Anfang seiner Entwicklung einen großen Schub machen, weil man gerade das Allgemeine, leicht zu lernende zu rezipieren hat. Je besser man wird, desto spezifischer wird das Wissen, und in der Regel geht der Graph des eigenen Fortschritts dann etwas langsamer in die Höhe.
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  3. #3
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    AW: Strategien

    Hi,

    und herzlich Willkommen auf der Schachburg!

    Das Finden einer guten und richtigen Strategie ist alles andere als einfach und nicht innerhalb von 5 Minuten erklärt. Hier mal einige Anregungen von mir. Aber Achtung: Ich bin selbst keine Meisterspielerin!

    (1) Zunächst einmal solltest du dich von dem Gedanken verabschieden, von Zug 1 an einen Plan zu finden, der bis zum Matt des Gegners führt.
    So funktioniert das nicht. Man verfolgt eher kleinere Teilpläne, um die eigene Position nach und nach zu verstärken. Idealerweise summiert sich das zu einer dermaßen übermächtigen Position, dass man dann tatsächlich zum Mattangriff übergehen oder zumindest Material gewinnen kann.

    (2) In der Eröffnungsphase lautet die richtige Strategie: Schnelle und gesunde Entwicklung der Figuren mit Zentrumswirkung (Das Zentrum sind die mittleren vier Felder). Am Beispiel der Italienischen Partie:
    1.e4 e5
    Weiß und Schwarz sichern sich mit ihren Bauernzügen wichtige Zentrumsfelder.
    Außerdem werden Dame und Läufer Zugmöglichkeiten eröffnet.
    2.Sf3 Sc6
    Weiß bringt eine Figur heraus (= "entwickelt" sie) und zwar mit Zentrumswirkung, weil der Springer auf d4 und e5 wirkt.
    Beachte: Mit 2.Se2 würde Weiß zwar ebenfalls seinen Springer entwickeln, die Entwicklung wäre aber "ungesund", weil dadurch der weiße Läufer blockiert würde. Das ist mit "gesunder" Entwicklung gemeint.
    Für den schwarzen Zug gilt dasselbe.
    3.Lc4 Lc5
    Wiederum werden neue Figuren entwickelt und ebenfalls mit Druck auf das Zentrum.

    Mit "schneller" Entwicklung ist gemeint, dass du in der Eröffnung möglichst nicht mit derselben Figur zweimal ziehen solltest. Das gibt dem Gegner nämlich die Gelegenheit weitere Figuren zu entwickeln, während du selbst mit der Entwicklung hinterherhinkst (man spricht in dem Fall auch von Entwicklungsvorteil bzw. -nachteil, was stärkere Gegner ausnutzen, um dich unangenehm in die Defensive zu drängen).

    Vermeide auch, deine Dame zu früh ins Spiel zu bringen. Dein Gegner kann dann seine Entwicklungszüge mit Angriff auf deine Dame verbinden. Letztlich hat der Gegner dann viele Figuren im Spiel, während du nur die Dame draußen hast. Das geht selten gut.

    Also: Schnelle und gesunde Entwicklung der Figuren mit Zentrumswirkung.

    Viele Eröffnungen halten sich (mehr der weniger) an diesen Grundsatz, indem erst 1-2 Bauern gezogen werden, dann ein paar Leichtfiguren (das sind Läufer und Springer) entwickelt werden. Anschliessend wird meist rochiert (das bringt den König in Sicherheit) und dann die Entwicklung abgeschlossen. Womit das Spiel langsam in das Mittelspiel übergeht...

    (3) Im Mittelspiel geht es um das Finden einer guten Idee, eines guten Plans zum Weiterspielen. Ich vermute, dass du mit deiner Frage diesen Zeitpunkt meinst. Wie gesagt, einen Masterplan bis zum erzwungenen Matt wirst du selten finden. Du kannst dir aber kleinere Teilziele stecken, die die Position deiner Figuren verbessern. Dh dir einen oder mehrere positionelle Vorteile verschaffen, beispielsweise die Beherrschung des Zentrums, die Besetzung eines Feldes mit einem Springer im gegnerischen Lager, die Öffnung einer Linie usw. Umgekehrt kannst du auch gucken, inwieweit du die Position des Gegners verschlechtern kannst, zB einen gegnerischen Läufer blockierst, indem du Bauernketten auf seiner Diagonalen aufbaust oder einen gut positionierten feindlichen Springervorposten abtauscht...

    Die Behandlung von positionellen Merkmalen (Raumvorteil, Bauernstruktur, Felder und Diagonalen für die Leichtfiguren etc) und deren Verknüpfung zu einem größeren Plan füllt ganze Lehrbücher und würde hier den Rahmen sprengen. Du kannst dir aber merken: Man spielt idR nicht nach einem Masterplan zum Matt, sondern es geht um die Schaffung positioneller Vorteile.

    Noch einige ganz konkrete Tipps:

    - Wenn du Materialvorteil hast (zB einen Läufer mehr), dann tausche einfach Figuren ab. Denn je weniger Figuren auf dem Brett sind, desto wertvoller wird deine Mehrfigur.
    - Läufer sind in offenen Stellungen (wenig Zentrumsbauern) sehr stark, weil sie offene Diagonalen haben. In geschlossenen Stellungen (viele Bauern im Zentrum) sind Springer den Läufern dagegen meist überlegen. Dh wenn du das Läuferpaar besitzt, dann öffne die Stellung (versuch die Zentrumsbauern abzutauschen), um so die Fernwirkung deiner Läufer zur Geltung zu bringen.
    - Wenn du nicht weißt, was du ziehen sollst, dann verbessere die Wirkung deiner Figuren indem du zB einen Turm auf eine offene Linie stellst.

    (4) Endspiele sind mE zu speziell, um "strategisch" zu denken. Das geht eher in Richtung Taktik und Berechnung. Wer sich in Endspielen gut auskennt, kann das allerdings schon im Mittelspiel berücksichtigen und zB eine gewinnbringende Abwicklung anstreben. Insoweit kann es für das Mittelspiel durchaus eine strategische Rolle spielen.

    Tja, das war´s dann erstmal von mir, ich hoffe dir etwas Neues erzählt zu haben. Wie gesagt, ich bin selbst (Theorie-) Amateurin, dh die o.g. Punkte sind nur einige meiner eigenen Erkenntnisse. Keinesfalls die 10 Gebote.

    Ach so, noch etwas: Eigene Partien zu posten oder Stellungen, bei denen du "planlos" warst, ist immer eine gute Idee. Habe ich auch schon öfter gemacht und ich kann dir sagen, dass es nichts Aufschlußreicheres gibt, als eine selbst gespielte Partie hier mal zur Diskussion zu stellen.
    Nur Mut!

  4. #4
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    AW: Strategien

    Hallo,
    erst einmal vielen lieben dank für diese großartigen Antworten. Es bleibt noch eine kleine Frage offen: Ist es, wenn man ohne Zeit spielt, schlimm, wenn man den Gegner nicht so extrem schnell Schachmatt setzt? Die KI hat frühzeitig aufgegeben und da fragte ich mich, ob ich die KI nicht hätte schneller besiegen können, nachdem ich trotzdem weiter gespielt habe.
    Ich weiß leider auch nicht, wie man hier Partien postet. Außerdem spiele ich nur gegen Freunde oder gegen den Computer, da ich Angst habe, einem Verein beizutreten, ich kenne die Leute da nicht und das ist dann schon recht kompliziert mit meinem sozialen Defizit. Da würde ich lieber in einem Jugendclub spielen.
    MfG

  5. #5
    Kistianer
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    AW: Strategien

    Eröffnung
    Versuch in der eröffnung deine figuren so schnell wie möglich zu entwickeln. Die entwicklung ist fertig wenn du rochiert bist und deine türme verbunden sind.

    Taktik
    a) Was droht mein gegner?
    b) Schachgebote, Figuren schlagen, Angreiffen
    c) LOOSE PIECES DROP OFF! (Unverteidigte figuren gehen verloren)

    Strategien
    a) Der richtige Bauernhebel (ein bauernzug der einen anderen bauern angreifft)
    b) Schwache punkte angreiffen (schwächen, die nicht davonlaufen können: Der könig, bauern, felder)
    c) Die richtigen figuren abtauschen. Wenn du mehr material hast tausche figuren. Wenn du weniger material hast tausche bauern. Wenn du mehr raum hast behalte figuren, wenn du angegriffen wirst tausche damen, ...

    Partien von starken gegnern
    Heutzutage gibt es jede menge gute youtube channels von starken spielern. Schaue denen beim spielen zu, da lernst du viel.
    Diese 3 haben auch videos auf deutsch (nicht nur)
    https://www.youtube.com/channel/UCff...Mkj2oPe_B2eMXQ
    https://www.youtube.com/channel/UCd9...ryAQSS7Q8p1zgA
    https://www.youtube.com/channel/UCkT...GfW6-SpHpaze_g
    Falls dein englisch gut genug ist kann ich dir auch den Channel von Daniel King empfehlen
    https://www.youtube.com/channel/UCMB...-uLNAODOVWvCTA

    Selber spielen
    Spiel so oft du kannst! Zum online spielen ist z.bsp. LiChess sehr geeignet
    http://de.lichess.org/
    Wenn du lieber langsamer spielst, kann ich chessmail empfehlen:
    http://www.chessmail.de/
    Zitat Zitat von Sam Collins
    I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

  6. #6
    Administrator
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    AW: Strategien

    Zitat Zitat von ThinkingMachine Beitrag anzeigen
    Es bleibt noch eine kleine Frage offen: Ist es, wenn man ohne Zeit spielt, schlimm, wenn man den Gegner nicht so extrem schnell Schachmatt setzt? Die KI hat frühzeitig aufgegeben und da fragte ich mich, ob ich die KI nicht hätte schneller besiegen können, nachdem ich trotzdem weiter gespielt habe.
    Wenn der Gegner aufgibt, dann hast Du trotzdem gewonnen. Insofern zählt ein langsames Matt genauso wie ein schnelles.

    Zitat Zitat von Thinking Machine
    Außerdem spiele ich nur gegen Freunde oder gegen den Computer, da ich Angst habe, einem Verein beizutreten, ich kenne die Leute da nicht und das ist dann schon recht kompliziert mit meinem sozialen Defizit. Da würde ich lieber in einem Jugendclub spielen.
    MfG
    Falls Du es nicht schon weißt: Du kannst auch im Internet gegen Menschen spielen, dafür gibt es zahlreiche Spieleplattformen wie Chessbase (für normale Zeit) oder Chessmail (für Fernschach, also wo man sich für einen Zug auch ein paar Tage Zeit lassen kann).

    Zitat Zitat von ThinkingMachine Beitrag anzeigen
    Ich weiß leider auch nicht, wie man hier Partien postet
    Du drückst bei uns im Forum auf das Königssymbol im Schreibfenster. Das findest Du in der unteren Icon-Reihe. Dann öffnen sich die PGN-Tags, und dazwischen kopierst Du die Notation der von Dir gespielten Partie. Falls Du die Erklärung ein wenig ausführlicher haben möchtest, mein Kollege TuXx hat einmal eine Introduktion ins Forum gestellt: https://www.schachburg.de/threads/21...und-FEN-Viewer
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  7. #7
    Anonym
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    AW: Strategien

    Strategie: man geht von abstrakten Sollstellungen aus, die erreicht werden sollen. Beispiel: König soll an den Rand gedrängt werden im Turmendspiel, um ihn Matt setzen zu können.
    Taktik: man geht von der Ist-Stellung aus. Beispiel: König ist am Rand und wir ermitteln Zugkombinationen, die ihn zum Matt führen.

    In groben Fällen switched man im Kopf zwischen den beiden Denkmodellen hin und her. Ansonsten wird jeweils die andere "Seite" beachtet, was auch sehr intuitiv geschehen kann, wenn man gewisse Muster bereits voll verinnerlicht hat - also taktische Motive im Königsangriff, die man bei Planfindung und strategischer Sichtweise dann einfach "sieht" - und umgekehrt.

    Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit "Algorithmen" zu arbeiten. Türme sollten verbunden sein, Springer am Rand oder Doppelbauern vermeiden, sichere Königsstellung etc. - und davon ausgehend dieses "System" dann verfeinern. Hat seine Grenzen - so kann ein Mensch nicht gut Schach spielen, ABER - Manchmal - oder sogar oft ist es einfach damit getan, seine Stellung zu verstärken, einfach die Figuren zu entwickeln oder anderes aus diesen "Algorithmen" durchzuführen, oder seine Stellung aus übergordneter Sicht danach zu bewerten. also - wie beweglich sind meine Figuren, welche sind eingeschränkt, ist mein König sicher, wie ist die bauernstruktur usw. als ich noch rauchte und nur ca 20 min am Brett war hat das sogar für ganze Partien gereicht, aber seit kurzem hab ich mir mehr vorgenommen. als ich aber das letzte turnier spielte - und am ersten tag total groggy war - hab ich das vereinfacht so gehandhabt und erst am nächsten tag konkreter gespielt.

    Die alten Bücher von A. Suetin zur Schachstrategie würde ich empfehlen.

  8. #8
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    AW: Strategien

    Für beginnende Spieler, die man nicht mehr Anfänger nennen kann perfekt finde ich:

    https://chesscafe.com/the-archives/n...-pdf-archives/

    Viele wirklich nützliche Sachen, die mir bei meinem Wiedereinstieg nach 20 Jahren Pause sehr geholfen haben.

  9. #9
    Rebooting...
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    AW: Strategien

    Für beginnende Spieler, die man nicht mehr Anfänger nennen kann perfekt finde ich die Kolumne "Novice Nook" von Dan Heisman auf chesscafe perfekt.

    EDIT: Zuerst hatte ich den Link dorthin gesetzt, jetzt habe ich gesehen, dass man inzwischen bezahlter Member der Seite sein muss.

    Viele wirklich nützliche Sachen, die mir bei meinem Wiedereinstieg nach 20 Jahren Pause sehr geholfen haben.

  10. #10
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    AW: Strategien

    #7 Lösungsversuch


    i e
    ab am an3 be2 de en13 er6 et fa
    (ge im)3 in2 je mo
    te um wi zu
    aus2 bei4 de(n2 r)
    die4 end i(hn st)2
    gie gro hat her hin
    kon man5 mus sei
    ste2 tak tik un(d g)3
    ver von2 was wir zu(g m) zwi
    acht also auch de(nk re) fuhr geht2
    kann kopf(matt rand)2
    reit sche se(hr tz)
    soll3 turm voll
    we(rd2 il nn) wird
    ko(mbi nig2) licht sonst spiel2
    mittel nation reicht
    drangt stra(kt te)

  11. #11
    Anonym
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    AW: Strategien

    sieht für mich eher wie ein Rätsel, als eine Lösung aus : )

  12. #12
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    AW: Strategien

    Vorgabe #(11 10 7. Abs.1)



    Strategie:
    man geht von abstrakten Sollstellungen aus,
    die erreicht werden sollen.
    Beispiel:
    König soll an den Rand gedrängt werden im Turmendspiel,
    um ihn Matt setzen zu können.
    Taktik:
    man geht von der Ist-Stellung aus.
    Beispiel:
    König ist am Rand und wir ermitteln Zugkombinationen,
    die ihn zum Matt führen.



    v(: . , -)

    Strategie
    man geht von abstrakten Sollstellungen aus
    die erreicht werden sollen
    Beispiel
    König soll an den Rand gedrängt werden im Turmendspiel
    um ihn Matt setzen zu können
    Taktik
    man geht von der Ist Stellung aus
    Beispiel
    König ist am Rand und wir ermitteln Zugkombinationen
    die ihn zum Matt führen



    a(A..Z a..s)

    strategie
    man geht von abstrakten sollstellungen aus
    die erreicht werden sollen
    beispiel
    könig soll an den rand gedrängt werden im turmendspiel
    um ihn matt setzen zu können
    taktik
    man geht von der ist stellung aus
    beispiel
    könig ist am rand und wir ermitteln zugkombinationen
    die ihn zum matt führen



    a(äöü aou)

    strategie
    man geht von abstrakten sollstellungen aus
    die erreicht werden sollen
    beispiel
    konig soll an den rand gedrangt werden im turmendspiel
    um ihn matt setzen zu konnen
    taktik
    man geht von der ist stellung aus
    beispiel
    konig ist am rand und wir ermitteln zugkombinationen
    die ihn zum matt fuhren



    ^' '

    stra te gie
    man geht von ab strakt en soll stel lung en aus
    die er reicht werden sol len
    bei spiel
    konig soll an den rand ge drangt werd en im turm end spiel
    um ihn matt setz en zu kon nen
    tak tik
    man geht von der ist stel lung aus
    bei spiel
    konig ist am rand und wir er mit teln zug kom bina tion en
    die ihn zum matt fuhr en



    v(a..z)

    stra te gie
    man geht von ab strakt en soll ste ung en aus
    die er reicht werden sol en
    bei spiel
    konig soll an den rand ge drangt werd en im turm end spiel
    um ihn matt setz en zu kon en
    tak tik
    man geht von der ist ste ung aus
    bei spiel
    konig ist am rand und wir er mit teln zug kom bina tion en
    die ihn zum matt fuhr en



    0' '

    stra
    te
    gie
    man
    geht
    von
    ab
    strakt
    en
    soll
    ste
    ung
    en
    aus
    die
    er
    reicht
    werden
    sol
    en
    bei
    spiel
    konig
    soll
    an
    den
    rand
    ge
    drangt
    werd
    en
    im
    turm
    end
    spiel
    um
    ihn
    matt
    setz
    en
    zu
    kon
    en
    tak
    tik
    man
    geht
    von
    der
    ist
    ste
    ung
    aus
    bei
    spiel
    konig
    ist
    am
    rand
    und
    wir
    er
    mit
    teln
    zug
    kom
    bina
    tion
    en
    die
    ihn
    zum
    matt
    fuhr
    en



    sort(len)

    te
    ab
    en
    en
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    werden
    Geändert von ruf012 (06.02.2016 um 22:02 Uhr)

  13. #13
    Rebooting...
    Punkte: 2.412, Level: 31
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    AW: Strategien

    Zitat Zitat von ruf012 Beitrag anzeigen
    Vorgabe #(11 10 7. Abs.1)




    ...
    ...

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    spiel3

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    strakt
    werden
    ähmm.... Entweder braucht mein Browser ein Update, oder da ist wirklich nur Kauderwelsch zu sehen

  14. #14
    Deaktiviert Errungenschaften:
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    Avatar von ruf012
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    AW: Strategien

    Kauderwelsch

  15. #15
    Administrator
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    AW: Strategien

    Dein "Kauderwelsch" gehört nicht in den On-Topic-Bereich.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

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