Der DSB zieht bei der bisherigen Prinzengruppe, z. B. bei dem "Schachjahr" von Dennis Wagner und Matthias Blübaum, ein positives Fazit und lobt den Einsatz der Geförderten: "Alle Spieler und Spielerinnen überzeugten mit Einsatzwillen, Disziplin und einer großen Liebe zum Schach. Die zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge, Deutsche Meistertitel und Turniersiege sprechen für sich." Es werden als Beleg deren sehr gute Resultate aufgezeigt. Dieses Konzept der Sonderförderung sei also geglückt, und so wird sich auch der neuen "Prinzengeneration" gewidmet, die diese Form der "Sonderförderung" erhalten: Fiona Sieber, Vincent Keymer und Roven Vogel. Beim Letztgenannten hatten sich dessen Eltern nach dessen Weltmeistertitel U16 in einem offenen Brief über nach ihrer Sicht mangelnden Förderung durch den Deutschen Schachbund beschwert. Raymund Stolze hatte sich danach wiederum in einem offenen "Gegenbrief" mit der Kritik der Eltern auseinandergesetzt.

Ich persönlich denke, daß die Sonderförderung die richtigen trifft. Vincent Keymer gilt als ein mögliches "Jahrhunderttalent", Roven Vogel hat gezeigt, daß er auch Weltmeistertitel gewinnen kann (gibt es im Schach einen größeren Titel?), und Fiona Sieber arbeitet sich seit Jahren durch konstant sehr gute Resultate kontinuierlich weiter nach oben und könnte so gut einen zusätzlichen Schub gebrauchen. Wie denkt ihr über diese neue Prinzenförderung? Trifft diese Förderung die richtigen, oder fehlt noch jemand, der/die sich dieses Vertrauen durch den DSB verdient habe?