Turniere nach lebenden Spielern zu benennen ist eher selten, normalerweise kommen verstorbene Spieler zu dieser Ehre. Wenn dies also lebende Spieler betrifft, dann müssen dafür besondere Gründe vorliegen. Beim Dortmunder Sparkassen Chess Meeting, das ab dem nächsten Jahr den Zusatz: "Wladimir Kramnik Turnier" erhält, ist dies sicher der Fall. Denn Wladimir Kramnik war seit seinem Erstauftritt 1992 als Teenager Jahr für Jahr dabei. Von seinen nun 24 Teilnahmen konnte er sich zehn Mal den Turniersieg sichern.