Ich weiß nicht, ob sich jemand noch erinnern kann, aber ich hatte hier im Forum schon einige Mal den berühmten Universalgelehrten Wilhelm Leibniz´ zitiert, der einmal gesagt hatte, daß sich Schach nicht in mathematische Formeln pressen lasse. Dies entspricht auch meinem Eindruck, daß der Schachbezug zur Mathematik, den viele andere wahrnehmen, deutlich überschätzt wird. Die Künstlerin Elke Rehder hat sich nun dem Schachbezug von Leibniz gestellt, der wie zeitgenössische Aufklärer wie Voltaire und Rousseau in der Übertragung rational-philosophischer Überlegungen auf das Schachspiel über das Ziel hinausgeschossen sei und das praktische Element des Schachs in seinem spielerischen Wesen dabei vernachlässigt habe. Er habe dabei das Schachspiel sogar benutzt, um seine Monadentheorie zu entwickeln, welche den Aufbau der Welt erklären sollte. Und überhaupt sei auch nicht alles Gold, was in Wilhelm Leibniz´ Leben geglänzt habe. Durch den Beitrag wurde mir klar, daß das o. g. Schachzitat Leibniz´ zum Schachspiel in Bezug zur Mathematik wohl am Ende seiner diesbezüglichen Forschungen gestanden habe, dem es nicht gelungen war, Algorithmen, wie sie in der Mathematik selbstverständlich sind, für das Schachspiel herauszuarbeiten: http://de.chessbase.com/post/leibnit...as-schachspiel