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Thema: Einen Schachspieler adoptieren

  1. #1
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    Einen Schachspieler adoptieren

    John Lee Shaw hat wohl zehn Schritte erdacht, welche einen helfen besser Schach zu spielen und eine heißt, dass man einen Großmeister adoptieren soll. Er versteht darunter, dass man die Partien und seine Karriere verfolgt.

    Ich bin jetzt bei Maxim Matlakov hängen geblieben, weil mir erst der Name gefiel und ich dann gesehen habe, dass er auch viel Damengambit spielt.

    Aber nur um dann festzustellen, dass ich gar nicht weiß wie ich das bewerkstelligt kriege, dass ich mich immer mit aktuellen Informationen versorge.

    Hat jemand damit Erfahrung?

  2. #2
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    AW: Einen Schachspieler adoptieren

    http://www.schachclub-oberwinden.de/...zu-verbessern/

    Prima Tipps. Nur EINEN Großmeister zu adoptieren, würde ich aber nicht so eng sehen. Zumal es im Falle von Matlakov nicht so einfach sein dürfte, herauszufinden, wo und wann er gerade ein Turnier spielt, um seine Partien online zu verfolgen. Alternativ kann man sich jedes beliebige starke Großmeisterturnier herauspicken und dort ab und zu eine Partie seines Lieblingsspielers verfolgen oder auch einer bestimmten Eröffnung, die einem zu sagt.
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  3. #3
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    AW: Einen Schachspieler adoptieren

    Dann bleibt es wohl dabei, dass ich versuche regelmäßiger den wöchentlichen Download bei "The Week in Chess" zu machen und ein wenig in den Partien schmökre. Meistens suche ich dann Partien heraus von Eröffnungen, die mich interessieren oder die mich gerade beschäftigen.

    PS:
    Ja, da habe ich das her. Aber weil die es selber nur zitiert hatten, habe ich es nicht verlinkt.

  4. #4
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    AW: Einen Schachspieler adoptieren

    Ich verfolge eifrig mit, wie Yifan Hou aus China die ganzen Großmeisterturniere spielt. Soweit würde ich aber nicht gehen, dass ich jetzt ihre Partien studiere. Ich habe schachmäßig andere Dinge zu lernen (siehe dazu meinen Thread, in dem ich meine deutschen Schachbücher vorstelle).

    Babylonia

  5. #5
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    AW: Einen Schachspieler adoptieren

    Zitat Zitat von SchwarzerRitter Beitrag anzeigen
    John Lee Shaw hat wohl zehn Schritte erdacht, welche einen helfen besser Schach zu spielen und eine heißt, dass man einen Großmeister adoptieren soll. Er versteht darunter, dass man die Partien und seine Karriere verfolgt.

    Ich bin jetzt bei Maxim Matlakov hängen geblieben, weil mir erst der Name gefiel und ich dann gesehen habe, dass er auch viel Damengambit spielt.

    Aber nur um dann festzustellen, dass ich gar nicht weiß wie ich das bewerkstelligt kriege, dass ich mich immer mit aktuellen Informationen versorge.
    Partien von Matlakow kann man im September beim Weltcup in Tbilissi online verfolgen oder auch in der Bundesliga (die ja auch online übertragen wird), wo Matlakow für den SK Schwäbisch Hall spielt.

    In der aktuellen Ausgabe von SCHACH 9/2017 wird Matlakow in den „Schach-Fragen“ (die jeden Monat eine andere Schachpersönlichkeit beantwortet), etwas ausführlicher vorgestellt:

    Maxim Matlakow

    Im Juni wurde der 26-Jährige aus St. Petersburg in Minsk Europameister. Diesem Erfolg folgte prompt die Einberufung in die russische Nationalmannschaft, mit der er bei der Mannschafts-WM in Chanty Mansijsk Silber holte. Matlakow gehört zur nachrückenden Kohorte des russischen Schachs. Mit einer Elo von 2728 ist er aktuell die Nr. 30 in der Welt. Er machte sich u. a. auch als Sekundant von Peter Swidler einen Namen und spielt in der Bundesliga für den SK Schwäbisch Hall.
    Auch wenn Matlakow, wie er selbst sagt, nicht gerne Ziele formuliert, dürfen wir davon ausgehen, dass er sich für den im September anstehenden Weltcup in Tbilissi einiges vorgenommen hat.



    1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

    Ich befinde mich in aller Regel an dem Ort, an dem ich mich befinden möchte.

    2. Was würden Sie tun, wenn es ab morgen absolut kein Schach mehr in Ihrem Leben geben würde?

    Ich würde wahrscheinlich nichts tun und die Hände in den Schoß legen.

    3. Was halten Sie für die beste und für die schädlichste Entwicklung im modernen Schach?

    Die fundamentalen Veränderungen der modernen Technologie beeinflussen die Entwicklung des Schachs und das herangehen an das Spiel positiv. Sie töten andererseits aber auch die Individualität und erweisen sich dadurch auch als negativ.

    4. Wer ist Ihrer Meinung nach die am meisten über- und die am meisten unterbewertete Persönlichkeit der Schachgeschichte?

    Dostojewski schrieb: „Werdet zur Sonne – dann sehen euch alle“. Überbewertete gibt es ebensowenig wie unterbewertete. Wer eine Sonne war, wurde auch gesehen.

    5. Mit welchen Klischees über Schachspieler sehen Sie sich konfrontiert und wie kommentieren Sie diese?

    Schachspieler werden oft als Menschen angesehen, die für die Ausübung ihres Berufes über einen überdurchschnittlichen Verstand verfügen müssen. Viele Leute können sich nicht vorstellen, dass Schach ein Sport ist, dass das tägliche Training die für den Erfolg maßgebende Rolle spielt und von welcher Bedeutung eine gesunde Lebensweise, die Psyche und Physis, das endlose Studium der Eröffnungstheorie und dergleichen mehr ist.

    6. Mit welchen Vorurteilen über Ihr Schach oder Ihre Person würden Sie gerne aufräumen?

    Wenn sie sich im Rahmen halten, sind Vorurteile akzeptabel. Menschen haben zwangsläufig Mängel.

    7. Welche Themen möchten Sie in der Schachöffentlichkeit/Schachpresse stärker behandelt wissen?

    Nach meinem Eindruck werden alle interessanten Themen hinreichend bedient.

    8. Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch erlernen bzw. bedauern, es nie erlernt zu haben?

    Ich bedaure, dass ich mit Englisch nur eine einzige Fremdsprache fließend spreche.

    9. Was ist Ihnen peinlich?

    Meine Wissenslücken. Ich habe in der Schule viel verpasst ...

    10. Was gefällt Ihnen an sich und was missfällt Ihnen an sich?

    Mir gefällt, dass ich ruhig und geduldig bin.
    Mir gefällt nicht, dass ich ruhig und geduldig bin, denn viele nutzen das aus.

    11. Welchen Missstand würden Sie in Ihrem Land beseitigen, wenn es in Ihrer Macht stünde?

    Viele – aber es steht nicht in meiner Macht.

    12. Wer sind Ihre Helden in der Gegenwart?

    Leitbilder habe ich mir noch nicht erkoren ...

    13. Welche Frage würden Sie gerne gestellt bekommen und wie lautet die Antwort darauf?

    „Mögen Sie Haustiere?“
    „Ja, ich habe einen Kater.“

    14. Welche drei Bücher können Sie empfehlen?

    Ich bin ein Fan von Lew Tolstoi. Besonders von seiner kleinen Prosa. Statt „Krieg und Frieden“ würde ich sie als Schullektüre empfehlen, zum Beispiel „Die Kreuzersonate“ oder „Vater Sergius“.
    Wenn wir über Schachliteratur reden, würde ich Tukmakow herausheben. Seine Bücher sehe ich als gleichermaßen interessant und originell.

    15. Welches ist die interessanteste Schachpartie, die Sie je gespielt haben?

    Ich hoffe, dass meine interessantesten Partien noch vor mir liegen. Zuletzt war meine Schlussrundenbegegnung bei der EM gegen Jabova vielleicht nicht in erster Linie „interessant“, aber sehr emotional.

    16. Welche Spieler würden Sie zu einem Turnier einladen und nach welchem Modus würde dieses ausgerichtet werden, wenn ein Sponsor Sie mit der Austragung eines Turniers beauftragen würde?

    Das ist eine sehr schwierige Frage, weil die Schachspieler im modernen Schach in unterschiedliche Kategorien sowie in ihrer Einstellung zu den jeweiligen Turnieren eingeteilt werden. Ich würde natürlich versuchen, irgendetwas Ungewöhnliches zu organisieren. Interessant wäre es, Topspieler gegen junge Talente antreten zu lassen – etwas in der Art des Moskauer Nussknacker-Turnieres.

    17. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz und warum?

    Auch, was das angeht, habe ich hoffentlich noch alles vor mir. Bislang gibt es nichts, worauf ich sonderlich stolz sein könnte.

    18. Mit wem würden Sie gerne einen Tag lang tauschen und warum?

    Wozu? An nur einem Tag würdest du nichts über dich erfahren und auch nicht über einen anderen Menschen.

    19. Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal getan und was?

    Ich lasse mir gerade zum ersten Mal im Leben einen Bart wachsen. Ich kann das Ende dieses Experiments gar nicht erwarten.

    20. Aktuelle Frage: Sie wurden im Juni Europameister und anschließend in die russische Nationalmannschaft berufen. Wann haben Sie davon erfahren und wie schätzen Sie Ihre Auftritte in diesen beiden Wettbewerben in schöpferischer Hinsicht ein? Was sind Ihre sportlichen Ziele für dieses Jahr und die weitere Zukunft?

    Von der Nominierung erfuhr ich erst einige Tage vor Beginn der Mannschafts-WM in Chanty Mansijsk. So hatte ich gar keine Zeit, mir über das Bevorstehende viele Gedanken zu machen. Mit den Ergebnissen bin ich zufrieden.
    Doch das liegt in der Vergangenheit, mein Blick richtet sich nach vorn. Ich formuliere nicht gern Ziele. Ich finde das nicht richtig. Man muss einfach sein Ding machen.
    „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ Karl Kraus

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