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Thema: Schach-Weltmeisterschaft 2018

  1. #31
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Zitat Zitat von Zapp Brannigan Beitrag anzeigen
    Klar, schwarz ist besser. Aber das ist noch sehr viel Spiel! Verliert man das wirklich 100% nicht mehr? Wenn er weiter spielt, es irgendwo vergeigt, ist der WM-titel und die nummer 1 der weltrangliste weg.
    Mag ja sein, dass das taktisch die richtige Entscheidung war, aber in sportlicher Hinsicht war es ein Armutszeugnis.

  2. #32
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Nach dem WM-Kampf zwischen Carlsen und Karjakin gab es schon einige Stimmen, die eine Änderung des WM-Modus gefordert haben.
    Nach dem jetzigen WM-Kampf zwischen Carlsen und Caruana werden die Stimmen nochmal wesentlich lauter, dass der jetzige Modus ungeeignet sei. Hintergrund sind die ausschließlich Remis ausgegangenen Partien und die recht offensichtliche Einstellung der Kontrahenten, zum Ende des regulären Matches nichts mehr anbrennen zu lassen und in den Tie-Break zu steuern.

    Einige aufgekommene Änderungs-Vorschläge:
    - mehr Partien spielen; eventuell weniger Ruhetage
    - Tie-Break vor Beginn der klassischen Partien, sodass dann ein Spieler zum Punkten verpflichtet ist
    - Nach bspw. 12 Partie ohne Sieger, Fortsetzung mit klassischen Minimatches à zwei Partien
    - Weltmeister behält bei Gleichstand den Titel (auch hier ist immer ein Spieler zum Punkten verpflichtet)
    - Spielen, bis einer der Kontrahenten drei Partien gewonnen hat
    - ungerade Partien-Zahl. Spieler, der eine Schwarz-Partie mehr hat, gewinnt (siehe Kiffings Thread: Die Krux mit der krummen Zahl)
    - nach jedem Remis im klassischen Schach kommt ein Entscheidungsspiel im Schnellschach/Blitz
    - ausschließlich klassisches Schach, aber Verkürzung der Bedenkzeiten; bspw. 90 min + Inkrement
    - radikalere Lösungen: Abschied vom Zweikampf; also bspw. Rundenturnier oder Turnier im K.O.-Modus
    - oder eben: beim jetzigen Modus belassen

    Wie seht ihr das? Bedarf es da Veränderungen oder ist der jetzige Modus so gut, wie er ist?

  3. #33
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Ich wäre für eine Erhöhung der Partieanzahl auf 24. Es gab mit diesem Modus in der Vergangenheit gute Erfahrungen und innerhalb eines so breiten Rahmens haben die Spieler viel mehr Raum, um auf Risiko zu gehen.
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  4. #34
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    24 Partien wären gut, aber welcher Veranstalter würde sowas machen? Mindestens alle 4 Partien braucht es einen Ruhetag, das wird ein ganzer Monat! Sowas kannst du heutzutage einfach nicht mehr vermarkten. 16 Partien wie bei Leko-Kramnik wäre eine Idee, mit etwas weniger Ruhetage bekommt man das auch in der gleichen Zeit hin wie bei 12 Partien. Wobei nachher natürlich die Frage ist, wie umstritten die 4 Mehrpartien sein werden, oder ob einfach immer jede 4te Partie ein Kurzremis wird und die Zuschauer am Schluss nichts gewinnen.

    Interessant finde ich die Idee, die Tie-Breaks am Anfang zu spielen. Dann wissen wir wo wir dran sind, und einer der beiden Spieler muss zumindest in der letzte Partie alles geben...
    Zitat Zitat von Sam Collins
    I think people need to emphasise skills over knowledge. It's no good playing 30 moves of Dragon theory if you blunder on move 31. The fact that modern tournaments can be watched with engines creates a false impression that chess is easy, and players often forget to work on basic skills like calculation.

  5. #35
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Der Autor Ken Follett ist einmal gefragt worden, warum er im Zeitalter der Digitalisierung nach wie vor Werke mit über 1000 Seiten veröffentliche. Er antwortete, er sei froh, dass diese sich nach wie vor so gut verkauften und sagte, dies erkläre er sich damit, dass die Zeit zwar tatsächlich immer schnelllebiger geworden, dass aber deswegen auch die Sehnsucht nach einem Korrektiv gewachsen sei. Genauso stelle ich mir das mit Schach-Weltmeisterschaften im klassischen Format vor, das trotz oder wegen der schnelllebigeren Zeit seine Anhänger hat. Iljumschinows Reformen zur Jahrtausendwende mit dem KO-Modus der Weltmeisterschaften und seine radikalen Bedenkzeitkürzungen sind ja auch deswegen gescheitert, weil weder die Mehrheit der Schachspieler noch der Zuschauer diesen Weg mitgehen wollten.
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  6. #36
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Was haltet ihr davon, wenn bei Punktgleichstand derjenige gewinnt, der insgesamt weniger Zeit verbraucht hat?

  7. #37
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Das halte ich für problematisch, weil damit das Schnellziehen belohnt wird und damit eine Eigenschaft, die Schachspieler nicht tun sollten, weil dies die Qualität ihres Spiels beeinträchtigt.
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  8. #38
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    AW: Schach-Weltmeisterschaft 2018

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Das halte ich für problematisch, weil damit das Schnellziehen belohnt wird und damit eine Eigenschaft, die Schachspieler nicht tun sollten, weil dies die Qualität ihres Spiels beeinträchtigt.
    Stimmt, da hast du natürlich Recht. Andererseits fällt mir da aber auch die letzte Partie der WM ein, bei der Carlsen bei besserer Stellung ein Remis anbot - und zwar aus taktischen Gründen, um sicher in den Schnellschachmodus(!) zu kommen.

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