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Thema: Und tglich grt die Herdprmie

  1. #1
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    Und tglich grt die Herdprmie

    Die schwarzgelbe Koalition hat nun ein Betreuungsgeld beschlossen, das bis 2014 150 Euro pro Monat fr Eltern umfassen soll, die ihr Kind im Alter von 2-3 Jahren nicht in den Kindergarten schicken. Damit setzt die Koalition ein fatales Signal. Die Herdprmie entstammt einem reaktionren Weltbild, das so gar nicht mehr in die heutige Zeit pat. Nicht zufllig hat sich damit die CSU durchgesetzt.

    Dabei weisen alle Studien darauf hin, da Kinder, die in den Kindergarten geschickt wurden, sowohl sozial als auch kognitiv weiter sind als Kinder, die in ihrer Kindergartenzeit zuhause betreut wurden. Denn im Kindergarten lt sich prima soziales Verhalten einben, es sind ausgebildete Erziehungsprofis am Werk, und der Kindergarten bieten den Kindern Anregungen, die sie zu Hause nur selten erfahren wrden. Kindgerechtes Lernen ist ja auch im heutigen Kindergarten selbstverstndlich.

    Zudem bietet der Kindergarten vor allem Kindern aus Migrantenfamilien die Mglichkeit, mit ihren Deutschkenntnissen gegenber ihren deutschen Altersgenossen aufzuholen. Und es sind gerade die Kinder aus rmeren Schichten, wozu auch zahlreiche Auslnderkinder gehren, diejenigen, die am ehesten gefhrdet sind, aufgrund der neuen Regelung nicht mehr in den Kindergarten gehen zu drfen. berhaupt verschafft der Kindergarten so etwas wie eine gewisse soziale Chancengleichheit. Denn ein Kind etwa aus einem gutsituierten Bildungsbrgertum wrde zuhause weitaus mehr gefrdert als ein Kind einer mglicherweise alkoholkranken Problemfamilie.

    Hier hat also die Ideologie gegenber dem gesunden Menschenverstand gesiegt. Ein bayrisches Modell quasi aus den 50er Jahren soll nun Deutschland bergestlpt werden.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, frchtet euch nicht

  2. #2
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Dem ist nichts hinzuzufgen.

  3. #3
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin auch kein Freund der verabschiedeten von Kiffing so genannten "Herdprmie".
    Dennoch sollte man es auch differenziert betrachten, schlielich gibt es auch Grnde, warum sie letztendlich beschlossen wurde.

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Die „Herdprmie“ entstammt einem reaktionren Weltbild, das so gar nicht mehr in die heutige Zeit pat.
    Sollten wir uns nicht in Toleranz ben und auch Weltbilder, die wir vielleicht nicht teilen, akzeptieren anstatt sie als "reaktionr" abzukanzeln?
    Man knnte auch argumentieren "pat" zu schreiben anstatt "passt" wrde nicht mehr in die heutige Zeit passen, was dann ungefhr genauso qualifiziert wre.

    Dabei weisen alle Studien darauf hin, da Kinder, die in den Kindergarten geschickt wurden, sowohl sozial als auch kognitiv weiter sind als Kinder, die in ihrer Kindergartenzeit zuhause betreut wurden.
    Du ahnst es vielleicht schon: Welche Studien denn?
    Wenn du mit ihnen argumentierst, wre es sinnvoll, sie auch zu nennen
    Sicher ist jedenfalls dass nicht alle Studien zu diesem Ergebnis kommen, es gibt zu jedem Thema widersprchliche Studien, so auch zu diesem, was schon alleine im Interesse der Auftraggeber begrndet liegen mag.
    Die Hand, die mich fttert, beie ich schlielich nicht...

    Denn im Kindergarten lt sich prima soziales Verhalten einben, es sind ausgebildete Erziehungsprofis am Werk, und der Kindergarten bieten den Kindern Anregungen, die sie zu Hause nur selten erfahren wrden. Kindgerechtes Lernen ist ja auch im heutigen Kindergarten selbstverstndlich.
    Vielleicht sollte es so sein, wie du beschreibst, aber die Realitt sieht wohl doch ein wenig anders aus.
    Neben den privaten, gebhrenpflichtigen Privatkindergrten und andere Frhfrderprogramme [1], in denen das zutreffen mag, gibt es chronisch berfllte staatliche Kindergrten, die eher einer Kinderverwahranstalt gleichen.
    Ebenso ist es sicher nicht der Fall, dass hier "ausgebildete Erziehungsprofis" am Werk sind, sondern viel eher schlecht bezahlte und ausgebildete Krfte - sicher sind auch ein paar Idealisten darunter, aber ich kann es niemandem, der andere berufliche Perspektiven htte, verdenken, fr diesen Hungerlohn nicht den Erzieher zu machen.
    Eine viel elementarere Frage, die sich daraus ergibt, ist:

    Warum ist der Gesellschaft im Allgemeinen und den privaten Personen im Speziellen die Erziehung in einem anregungsreichen Umfeld nicht mehr wert?


    Zudem bietet der Kindergarten vor allem Kindern aus Migrantenfamilien die Mglichkeit, mit ihren Deutschkenntnissen gegenber ihren deutschen Altersgenossen aufzuholen.
    Ja, und nun guess why wohlhabendere Eltern ihre Kinder nicht in einen solchen Kindergarten schicken wollen.
    Die soziale Selektion beginnt bereits im Alter von drei Jahren...

    Denn ein Kind etwa aus einem gutsituierten Bildungsbrgertum wrde zuhause weitaus mehr gefrdert als ein Kind einer mglicherweise alkoholkranken Problemfamilie.
    Das ist sicher richtig und auch bedauerlich, aber das kann man weder direkt noch indirekt dem ersten Kind anlasten.

    [1]:http://www.fastrackids.com/de/index.html
    Bevor man seinen Kopf schttelt, vergewissere man sich, ob man einen besitzt.

  4. #4
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun
    Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin auch kein Freund der verabschiedeten von Kiffing so genannten "Herdprmie".
    Die Bezeichnung macht Sinn insofern, als da Frauen dafr belohnt werden, zuhause „am Herd“ zu bleiben, anstatt zu versuchen, Kind und Beruf unter einem Hut zu bekommen. Weil damit ihre Abhngigkeit vom Mann wchst und das alte Rollenmodell vom Mann als Ernhrer und Frau als Hterin des Hauses quasi aus der Mottenkiste wieder hervorgeholt wird, ist das Modell fr mich reaktionr. Es werden ganz einfach falsche Anreize gesetzt.

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun
    Sollten wir uns nicht in Toleranz ben und auch Weltbilder, die wir vielleicht nicht teilen, akzeptieren anstatt sie als "reaktionr" abzukanzeln?
    Die von Dir angemahnte Toleranz gegenber den Konservativen, wrde ich mir auch von Dir wnschen bei Ideen, die von links kommen.

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun
    Du ahnst es vielleicht schon: Welche Studien denn?
    Wenn du mit ihnen argumentierst, wre es sinnvoll, sie auch zu nennen
    Sicher ist jedenfalls dass nicht alle Studien zu diesem Ergebnis kommen, es gibt zu jedem Thema widersprchliche Studien, so auch zu diesem, was schon alleine im Interesse der Auftraggeber begrndet liegen mag.
    Die Hand, die mich fttert, beie ich schlielich nicht...
    Hier zur kognitiven Leistungsfhigkeit durch den Kindergarten: http://www.focus.de/schule/dossiers/...id_263766.html

    Und hier zu der von mir bereits angesprochenen strkeren Chancengleichheit durch den Kindergarten: http://www.zeit.de/online/2008/20/kindergarten-studie

    Du bist herzlich eingeladen, Studien auf den Tisch zu legen, die zum gegenteiligen Ergebnis gekommen sind. Es werden sich nur schwerlich welche finden lassen.

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun
    Ebenso ist es sicher nicht der Fall, dass hier "ausgebildete Erziehungsprofis" am Werk sind, sondern viel eher schlecht bezahlte und ausgebildete Krfte - sicher sind auch ein paar Idealisten darunter, aber ich kann es niemandem, der andere berufliche Perspektiven htte, verdenken, fr diesen Hungerlohn nicht den Erzieher zu machen.
    So schlecht ist die Ausbildung fr Erzieher an Kindergrten nicht. Ich zitiere aus http://www.ulmato.de/erzieherin.asp :

    Die Ausbildung bzw. Weiterbildung als Erzieher/in ist eine schulische Berufsausbildung, die an einer Berufsfachschule oder anderer Schulform erlernt werden kann. Die Ausbildungsdauer richtet sich nach Umfang und Art der Ausbildung und kann zwischen 2 und 4 Jahren betragen. In der Regel besteht die Mglichkeit whrend der Ausbildung die Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

    Jede Schule kann die Kriterien zur Auswahl der Bewerber selbst bestimmen. Die Regelungen sind jedoch in den verschiedenen Bundeslndern unterschiedlich. Normalerweise ist der mittlere Bildungsabschluss die Mindest-Voraussetzung fr die Aufnahme.
    Verlangt werden knnen auch ein polizeiliches Fhrungszeugnis, die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs oder ein Gesundheitszeugnis. Weil in diesem Bereich auch sehr viele kirchliche Bildungstrger aktiv sind, kann die Konfession eventuell auch eine Rolle spielen.

    In der theoretischen Ausbildung werden smtliche Grundlagen vermittelt, die fr diesen Beruf relevant sind. Der Inhalt reicht von sozialpdagogischen Grundlagen, rechtlichen Sachverhalten, ber Religionspdagogik bis hin zu allgemeinbildenden Fchern wie Deutsch oder Politik.

    Der praktische Teil erfolgt durch Betriebspraktika oder Projektarbeiten in Einrichtungen. Hierdurch lernen Erzieher nicht nur die Arbeitsbedingungen kennen, sondern sammeln auch Berufserfahrung und Wissen, um schwierige Situationen zu meistern.

    Um als staatlich anerkannte Erzieherin arbeiten zu knnen mssen mndliche, praktische und schriftliche Prfungen absolviert werden. Die Anerkennung erfolgt aber erst nach dem Anerkennungspraktikum, welches im Anschluss an die Ausbildung absolviert werden muss.
    ber bessere Bezahlung kann man mit mir natrlich reden.
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  5. #5
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte es so sein, wie du beschreibst, aber die Realitt sieht wohl doch ein wenig anders aus.
    Neben den privaten, gebhrenpflichtigen Privatkindergrten und andere Frhfrderprogramme [1], in denen das zutreffen mag, gibt es chronisch berfllte staatliche Kindergrten, die eher einer Kinderverwahranstalt gleichen.
    Ebenso ist es sicher nicht der Fall, dass hier "ausgebildete Erziehungsprofis" am Werk sind, sondern viel eher schlecht bezahlte und ausgebildete Krfte - sicher sind auch ein paar Idealisten darunter, aber ich kann es niemandem, der andere berufliche Perspektiven htte, verdenken, fr diesen Hungerlohn nicht den Erzieher zu machen.
    Klar ist das jetzige System nicht perfekt. Die Lsung muss aber sein, es zu verbessern, statt Eltern dafr zu belohnen, ihre Kinder von den ffentlichen Kindergrten fernzuhalten.


    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Eine viel elementarere Frage, die sich daraus ergibt, ist:

    Warum ist der Gesellschaft im Allgemeinen und den privaten Personen im Speziellen die Erziehung in einem anregungsreichen Umfeld nicht mehr wert?
    Der Gesellschaft im Allgemeinen - d'accord. Den privaten Personen im Speziellen? Du bist lustig. Knnte es vielleicht sein, dass viele Leute berhaupt nicht das Geld htten, hohe Gebhren zu bezahlen? Knnte es sein, dass das an sinkenden Lhnen liegt, die Du -- ach, egal. Anderes Thema.

  6. #6
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Die Bezeichnung macht Sinn insofern, als da Frauen dafr belohnt werden, zuhause „am Herd“ zu bleiben, anstatt zu versuchen, Kind und Beruf unter einem Hut zu bekommen.
    Sie werden ja nicht "belohnt" dafr, sondern nur einigermaen (und nicht besonders ppig) entschdigt.
    Nach deiner Diktion wird ein Arbeitsloser auch mit Arbeitslosengeld belohnt.
    Trotzdem heit das Arbeitlosengeld nicht Faulheitsprmie.

    Es werden ganz einfach falsche Anreize gesetzt.
    Das sehe ich in der Tat hnlich, wobei die Frage natrlich ist, wie stark der Anreiz ist, der von diesem singulren Beschluss ausgeht.

    Die von Dir angemahnte Toleranz gegenber den Konservativen, wrde ich mir auch von Dir wnschen bei Ideen, die von links kommen.
    Na dit musste ja kommen.
    Stimmt aber vllig: Man muss nur trennen zwischen akzeptieren/tolerieren und gut heien.
    So halte die Meinung eines gemeinen Linksextremen fr vollkommen legitim, und finde sie trotzdem gleichzeitig vollkommen unsinnig - angewandte Meinungsfreiheit .

    Hier zur kognitiven Leistungsfhigkeit durch den Kindergarten: http://www.focus.de/schule/dossiers/...id_263766.html
    Sicher gibt es positive Beispiele, allerdings ist von der dort erwhnten "Frhfrderung" in den meisten Kindergrten eher nicht die Rede.
    Sie sind chronisch unterbesetzt und meist schon zufrieden, wenn sie den Tag berstehen, ohne dass ein Kind verschwindet oder konstant heult.
    Da von im Zeitraum von 1990 bis 1995 Geborenen die Rede ist, kann ich da als Betroffener feststellen, dass ich in meinem Kindergarten jedenfalls nicht frhgefrdert wurde, sondern stattdessen jeden Tag von 2 bis 4 zum Mittagsschlaf verdonnert, den ich schon damals erschreckend doof fand.
    Auch ansonsten waren die Kindergrtnerinnen hufiger in der Raucherecke oder sonstewo anzufinden als in aktiver Beschftigung mit den Kindern, ihre Schwchen in der deutschen Sprache waren (und sind, ich habe die eine Kindergrtnerin beim Heimatbesuch vor ein paar Monaten zufllig beim Bcker getroffen) so augenfllig wie eklatant.

    Du bist herzlich eingeladen, Studien auf den Tisch zu legen, die zum gegenteiligen Ergebnis gekommen sind. Es werden sich nur schwerlich welche finden lassen.
    Ich behaupte ja gar nicht das Gegenteil, schlielich finde ich die Prmie auch nicht sinnvoll, du wirst den von dir offenbar sehnlichst herbeigewnschten Sachstreit nicht bekommen, zumal wir beide davon nix verstehen, die Diskussion also an sich auch nicht sehr fruchtbar wre.



    So schlecht ist die Ausbildung fr Erzieher an Kindergrten nicht. Ich zitiere aus http://www.ulmato.de/erzieherin.asp :
    Das, was du da zitierst, ist das Idealbild der Ausbildung eines Erziehers.
    Dass das Idealbild nicht mit der Realitt bereinstimmt, ist augenfllig, man muss nur an seine eigene Kinderzeit zurckdenken oder in den nchsten Kindergarten gehen.
    Warst du im Kindergarten?

    Den Vorwurf muss man allerdings nicht denjenigen machen, die dort als "Erzieher" arbeiten, sondern eher denjenigen, die eine so geringe Zahlungsbereitschaft fr so eine wichtige Ressource wie kleine Kinder aufbringt, und deshalb Erzieher einfach ein Beruf fr Leute ist, die eben sonst nicht viele Chancen haben.
    Siehe z.B. hier:

    http://www.gehaltsvergleich.com/geha...rzieherin.html

    Zitat Zitat von yury
    Klar ist das jetzige System nicht perfekt. Die Lsung muss aber sein, es zu verbessern, statt Eltern dafr zu belohnen, ihre Kinder von den ffentlichen Kindergrten fernzuhalten.
    Da stimme ich dir vollkommen zu.

    Der Gesellschaft im Allgemeinen - d'accord. Den privaten Personen im Speziellen? Du bist lustig. Knnte es vielleicht sein, dass viele Leute berhaupt nicht das Geld htten, hohe Gebhren zu bezahlen?
    Nein, knnte es nicht.
    Es geht ja nicht darum, potentielle Mehreinnahmen dann fr Bildung auszugeben, sondern um Prioritten bei einem gegebenen Einkommen.
    Dann muss man sich halt mal einen Kasten Bier und ne Packung Zigaretten weniger kaufen?
    Oder eine Ladung Markenklamotten weniger?
    Vielleicht muss sogar am Flachbildfernseher gespart werden?
    In unserer berflussgesellschaft ist mangelndes Geld nun wirklich nicht das Problem.
    Die falschen Prioritten sind es.
    Bevor man seinen Kopf schttelt, vergewissere man sich, ob man einen besitzt.

  7. #7
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Da von im Zeitraum von 1990 bis 1995 Geborenen die Rede ist, kann ich da als Betroffener feststellen, dass ich in meinem Kindergarten jedenfalls nicht frhgefrdert wurde, sondern stattdessen jeden Tag von 2 bis 4 zum Mittagsschlaf verdonnert, den ich schon damals erschreckend doof fand.
    Auch ansonsten waren die Kindergrtnerinnen hufiger in der Raucherecke oder sonstewo anzufinden als in aktiver Beschftigung mit den Kindern, ihre Schwchen in der deutschen Sprache waren (und sind, ich habe die eine Kindergrtnerin beim Heimatbesuch vor ein paar Monaten zufllig beim Bcker getroffen) so augenfllig wie eklatant.
    Ich kann als Betroffener das Gegenteil feststellen (auer bei der "Frhfrderung"). Und jetzt? Einzelne Fallbeispiele helfen uns nicht viel weiter.


    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Nein, knnte es nicht.
    Es geht ja nicht darum, potentielle Mehreinnahmen dann fr Bildung auszugeben, sondern um Prioritten bei einem gegebenen Einkommen.
    Dann muss man sich halt mal einen Kasten Bier und ne Packung Zigaretten weniger kaufen?
    Oder eine Ladung Markenklamotten weniger?
    Vielleicht muss sogar am Flachbildfernseher gespart werden?
    In unserer berflussgesellschaft ist mangelndes Geld nun wirklich nicht das Problem.
    Die falschen Prioritten sind es.
    Schon mal davon gehrt, dass es Geringverdiener gibt, die nicht rauchen, nicht trinken und keine Markenklamotten kaufen und trotzdem nicht ber die Runden kommen? Du kritisierst gerne Dinge aus dem "linken Ideologiekbel". Nun, mir sind linke Ideologien lieber als rechte Klischees...
    Dazu passt auch das Erwhnen des "Flachbildfernsehers" als typischer Aufhnger der Hetze gegen Hartz-IV-Empfnger. Das Bild steht mittlerweile so selbst verstndlich fr "sptrmische Dekadenz", dass sich viele nicht einmal die Mhe machen, es zu berprfen. Dabei ist doch offensichtlich, dass
    a) Flachbildfernseher technischer Standard sind
    b) so gut wie keine Rhrenfernseher mehr verkauft werden
    c) Flachbildfernseher mittlerweile sehr gnstig sind
    d) Flachbildfernseher Energie und somit auch Geld sparen (wenn wir ber LCD reden)
    Selbst wenn also Niedrigverdiener Flachbildfernseher besitzen, wer sollte es ihnen verdenken? (Wobei ich einige kenne, die uralte, meist auch winzige und teilweise auch kaputte Rhrenfernseher besitzen.)

    Nachdenken statt Phrasen dreschen?

  8. #8
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von yury Beitrag anzeigen
    Schon mal davon gehrt, dass es Geringverdiener gibt, die nicht rauchen, nicht trinken und keine Markenklamotten kaufen und trotzdem nicht ber die Runden kommen? Du kritisierst gerne Dinge aus dem "linken Ideologiekbel". Nun, mir sind linke Ideologien lieber als rechte Klischees...
    Dazu passt auch das Erwhnen des "Flachbildfernsehers" als typischer Aufhnger der Hetze gegen Hartz-IV-Empfnger. Das Bild steht mittlerweile so selbst verstndlich fr "sptrmische Dekadenz", dass sich viele nicht einmal die Mhe machen, es zu berprfen. Dabei ist doch offensichtlich, dass
    a) Flachbildfernseher technischer Standard sind
    b) so gut wie keine Rhrenfernseher mehr verkauft werden
    c) Flachbildfernseher mittlerweile sehr gnstig sind
    d) Flachbildfernseher Energie und somit auch Geld sparen (wenn wir ber LCD reden)
    Selbst wenn also Niedrigverdiener Flachbildfernseher besitzen, wer sollte es ihnen verdenken? (Wobei ich einige kenne, die uralte, meist auch winzige und teilweise auch kaputte Rhrenfernseher besitzen.)

    Nachdenken statt Phrasen dreschen?
    Ganz ruhig.

    Ich habe nicht vor, mit dir eine Diskussion ber neueste Fernsehtechnologie zu fhren - htte auch mit dem Thema nix zu tun.
    Die von mir aufgezhlten Dinge - Zigaretten, Alkohol und Fernseher - dienten bewusst der Zuspitzung.
    Dass es Geringverdiener gibt, die weder rauchen, noch trinken, noch Markenklamotten kaufen und auch nicht alle drei Monate ihren Fernseher wechseln, ist natrlich mglich - ich kenne nur keine.
    Dabei sind mir durchaus einige bekannt - alle besttigten bisher das Klischee, nein, viel mehr, sie haben es erst aufgebaut.
    Fakt ist jedenfalls, dass sowohl Zigaretten als auch Alkohol und andere Rauschmittel bei gering gebildeten, gering verdienenden Personen sowohl absolut als auch dementsprechend natrlich relativ deutlich strker nachgefragt sind.
    Was ich finde ist, dass Menschen, die wenig Geld haben, meist auch nicht damit umgehen knnen. Dies ist natrlich rein subjektiv und nur durch meine persnliche Erfahrung begrndet.
    Tatschlich muss es ja irgendetwas geben, dass Geringverdiener dazu verleitet, nicht ber die Runden zu kommen - ich schaff das doch auch, obwohl ich nicht Jesus bin.
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  9. #9
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Ganz ruhig.

    Ich habe nicht vor, mit dir eine Diskussion ber neueste Fernsehtechnologie zu fhren - htte auch mit dem Thema nix zu tun.
    Die von mir aufgezhlten Dinge - Zigaretten, Alkohol und Fernseher - dienten bewusst der Zuspitzung.
    Das ist mir schon bewusst. Ich wollte nur zeigen, dass die Zuspitzung an der Stelle schlicht Unsinn war. Manche Klischees (Hartz-IV-Empfnger <--> Flachbildfernseher) haben sich so sehr in unserer Denken eingefressen, dass kein Mensch sie mehr auf ihren Wahrheitsgehalt berprft.


    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Dass es Geringverdiener gibt, die weder rauchen, noch trinken, noch Markenklamotten kaufen und auch nicht alle drei Monate ihren Fernseher wechseln, ist natrlich mglich - ich kenne nur keine.
    Dabei sind mir durchaus einige bekannt - alle besttigten bisher das Klischee, nein, viel mehr, sie haben es erst aufgebaut.
    Ich habe eben andere Erfahrungen gemacht. Wie gesagt: Persnliche Erfahrungen sind eben immer genau das - persnlich. Vermutlich neigt man auch zu selektiver Wahrnehmung.


    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Fakt ist jedenfalls, dass sowohl Zigaretten als auch Alkohol und andere Rauschmittel bei gering gebildeten, gering verdienenden Personen sowohl absolut als auch dementsprechend natrlich relativ deutlich strker nachgefragt sind.
    Um mal zum Thema der Kindergartengebhren zurckzukommen: Wenn das so ist (ich kenne keine Quellen fr Deine Behauptung, halte sie aber fr plausibel*), was ist dann die Lsung des Problems?
    a) Hohe Kindergartengebhren und eine "Herdprmie", damit die Kinder aus diesen Familien noch weniger Bildung genieen als ohnehin schon, weil die Eltern ja nicht mit Geld umgehen knnen, was brigens auch dazu fhrt, dass diese Kinder mit hherer Wahrscheinlichkeit spter selbst rauchen, trinken und "dem Staat auf der Tasche liegen" oder
    b) (mglichst) gebhrenfreie und verpflichtende ffentliche Bildung fr alle, damit die nchste Generation nicht dasselbe Schicksal ereilt

    Nun?

    * Was ich auerdem noch anmerken mchte: Du sprichst von "gering gebildeten, gering verdienenden Personen". Das ist nicht unbedingt das Gleiche. Es ist zwar so so, dass gering gebildete Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit spter wenig verdienen; umgekehrt verdienen aber mittlerweile auch viele hoch gebildete Personen wenig. Fr gering gebildete Personen halte ich Deine These fr plausibel, fr hoch gebildete Niedrigverdiener eher weniger.

  10. #10
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    Zitat Zitat von yury Beitrag anzeigen
    Manche Klischees (Hartz-IV-Empfnger <--> Flachbildfernseher) haben sich so sehr in unserer Denken eingefressen, dass kein Mensch sie mehr auf ihren Wahrheitsgehalt berprft.
    Wie gut, dass es da aufgeklrte Helden des Alltags wie dich gibt, die genau das tun.
    Ne, jetzt mal im Ernst, dass Hartz-IV-Empfnger alles fr Telemedien ausgeben ist genauso zu sehen wie das Klischee, dass alle Auslnder kriminell seien oder alle Arbeitslosen faul:
    Es trifft natrlich nicht zu und man kann es nicht verallgemeinern, aber eine gewisser Zusammenhang wird schon bestehen.

    Ich habe eben andere Erfahrungen gemacht. Wie gesagt: Persnliche Erfahrungen sind eben immer genau das - persnlich. Vermutlich neigt man auch zu selektiver Wahrnehmung.
    Ich wei ja nicht, wie selektiv du Dinge wahrnimmst, auch wenn ich mir schon eine gewisse Meinung darber gebildet habe .
    Allerdings ist es nicht sehr selektiv wahrgenommen, wenn bei meinem Nachhilfeschler Samstags morgens um 10 das Bier aufm Tisch steht.
    Ebenfalls wenig subjektiv ist zum Beispiel die Studie, die Wikipedia zitiert, derzufolge folgendes zutrifft:
    Zu den Berufen mit der hchsten Raucherquote zhlen Bauhilfsarbeiter (54 % Raucher), Straenbauer (52 % Raucher), Transportarbeiter (52 % Raucher), Dachdecker (51 % Raucher) und Berufskraftfahrer (40 % Raucher). Unter den Berufen mit der niedrigsten Raucherquote gibt es nur einen manuellen Beruf, nmlich Landwirt (17 % Raucher). Andere Berufe mit einer niedrigen Raucherquote sind Elektroingenieur (17 % Raucher), Volksschullehrer (16 % Raucher), Hochschullehrer (15 % Raucher) und Gymnasiallehrer (13 % Raucher).

    * Was ich auerdem noch anmerken mchte: Du sprichst von "gering gebildeten, gering verdienenden Personen". Das ist nicht unbedingt das Gleiche. Es ist zwar so so, dass gering gebildete Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit spter wenig verdienen; umgekehrt verdienen aber mittlerweile auch viele hoch gebildete Personen wenig. Fr gering gebildete Personen halte ich Deine These fr plausibel, fr hoch gebildete Niedrigverdiener eher weniger.
    Ich htte eigentlich nicht gedacht, dass es ntig ist, dir die Funktion eines Kommas zu erklren, aber da ich ja ein netter Mensch bin, will ich mal nicht so sein .
    Wenn ich von "gering gebildeten, gering verdienenden Personen" spreche, meine ich keinesfalls, dass alle gering gebildeten Personen wenig Geld haben, wofr in der von mir gewhlten Konstruktion auch keine Anzeichen bestehen, sondern lediglich Personen, die sowohl ungebildet sind, als auch wenig Geld haben.

    a) Hohe Kindergartengebhren und eine "Herdprmie", damit die Kinder aus diesen Familien noch weniger Bildung genieen als ohnehin schon, weil die Eltern ja nicht mit Geld umgehen knnen, was brigens auch dazu fhrt, dass diese Kinder mit hherer Wahrscheinlichkeit spter selbst rauchen, trinken und "dem Staat auf der Tasche liegen" oder
    b) (mglichst) gebhrenfreie und verpflichtende ffentliche Bildung fr alle, damit die nchste Generation nicht dasselbe Schicksal ereilt
    Auch wenn das natrlich provokativ formuliert ist, selbstverstndlich b), da sind wir uns vollkommen einig.
    Was verstehst du aber unter "verpflichtend"?
    Eine Kindergartenpflicht?
    Bevor man seinen Kopf schttelt, vergewissere man sich, ob man einen besitzt.

  11. #11
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Maschendrahtzaun Beitrag anzeigen
    Was verstehst du aber unter "verpflichtend"?
    Eine Kindergartenpflicht?
    Wie wre es mit einer Prmie, die Eltern bekommen, wenn sie ihre Kinder in einen Kindergarten schicken - statt einer Prmie dafr, genau das nicht zu tun?
    http://musescore.com/tobefree

    Zitat Zitat von derair
    also ich hab jetztd en internet explorer 9 und der ist toll
    der ist viel bersichtliger geworden und st viel besser als fire fox
    "Alle aussteigen, wir klauen jetzt einen A380."

  12. #12
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von ToBeFree Beitrag anzeigen
    Wie wre es mit einer Prmie, die Eltern bekommen, wenn sie ihre Kinder in einen Kindergarten schicken - statt einer Prmie dafr, genau das nicht zu tun?
    Theoretisch nett - doch woher soll das Geld dafr kommen?
    Bevor man seinen Kopf schttelt, vergewissere man sich, ob man einen besitzt.

  13. #13
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von ToBeFree Beitrag anzeigen
    Wie wre es mit einer Prmie, die Eltern bekommen, wenn sie ihre Kinder in einen Kindergarten schicken - statt einer Prmie dafr, genau das nicht zu tun?
    Was spricht dagegen, das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung verpflichtend zu machen? Man kann vieles, aber nicht alles optimal ber finanzielle Anreize regeln...

  14. #14
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Kindergarten verpflichtend zu machen, greift zu sehr in die Freiheitsrechte der Eltern ein. Deswegen wre ich fr eine sanfte Steuerung ala Anreize. Es reicht schon, wenn Schule ab dem 6. Lebensjahr verpflichtend ist.
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, frchtet euch nicht

  15. #15
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    AW: Und tglich grt die Herdprmie

    Zitat Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
    Kindergarten verpflichtend zu machen, greift zu sehr in die Freiheitsrechte der Eltern ein. Deswegen wre ich fr eine sanfte Steuerung ala Anreize. Es reicht schon, wenn Schule ab dem 6. Lebensjahr verpflichtend ist.
    Das sehe ich ganz hnlich.
    Langfristiges Ziel muss ohnehin sein, den Kindergarten so erstrebenswert zu machen, dass Eltern ihre Kinder frei-und bereitwillig ihre Kinder dorthin schicken.
    Ein anderer Punkt, der gegen die Kindergartenpflicht im letzten Jahr spricht: Kindergrten kosten Geld, und zwar je nach Einkommen fr Vielverdiener nicht gerade wenig, man kann es also gar nicht verpflichtend machen, ohne vorher die Beitrge abzuschaffen. Dies wrde allerdings wieder eine Finanzierungslcke aufreien, die nur schwer zu schlieen sein wird...

    Auerdem: Was ist mit Kindern, die aus wie auch immer gearteten persnlichen Grnden nicht in der Lage sind, einen Kindergarten zu besuchen?
    Wenn dort Einzelfallprfungen vogenommen werden mssten, wrde sich wieder ein Brokratiewust aufbauen.
    Bevor man seinen Kopf schttelt, vergewissere man sich, ob man einen besitzt.

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