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Thema: Die O´Kelly-Variante parieren

  1. #1
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    Die O´Kelly-Variante parieren

    Wenn man selber 1. e4 spielt, dann kann man leicht mit der O´Kelly-Variante konfrontiert werden. Die O´Kelly-Variante entsteht nach den Zügen 1. e4 c5 2. Sf3 a6.

    Von der Grundidee her hat diese Variante einen abwartenden Charakter. Schwarz will abwarten, wie der Weiße sich aufbaut, um dann entsprechend zu reagieren. Nach 1. e4 c5 2. Sf3 a6, dem natürlich wirkenden 3. d4 cxd4 4. Sxd4 e6 hat Schwarz Weiß in die Paulsen-Variante gelockt, gegen die Weiß vielleicht nicht spielten wollte.

    Sinnvoller erscheint es mir da, den evtl. nur suboptimalen Zug 2. ...a6 mit 3. c3 auszunutzen. Weiß macht direkt Druck und droht die Besetzung des Zentrums mit seinen Zentralbauern. Das Spiel könnte so weitergehen: 3. ...d5 4. exd5 Dxd5 5. d4 Sf6 6. Le2 e6 7. 0-0. Evtl. kann Weiß den frühen Ausflug der schwarzen Dame noch im weiteren Spielverlauf ausnutzen, etwa durch den Sb1.

    Was meinen die anderen dazu? Wie begegnet ihr der O´Kelly-Variante?
    Alles wartet auf das Licht
    Oh, ihr Menschen, fürchtet euch nicht

  2. #2
    linkinkev
    Gast Avatar von linkinkev

    AW: Die O´Kelly-Variante parieren

    Der Witz an O'Kelly ist doch, dass man auf d4 xd4 Sxd4 e5! spielen kann, ohne dass Weiß nach b5 kann.
    Wenn Schwarz e6 spielt hat Weiß ganz normales Spiel. Wenn man offenen Sizi spielt, muss man halt mit allem möglichen Rechnen. Da sollte man sich über Paulsen nicht gesteigert ärgern.

    3. c3 gegen O'Kelly stimme ich zu, da im Alapin nur selten a6 gespielt wird.

    Edit: Davon ab, ist das "Hineinlaufen" in die Falle mit d4 auch nicht verloren für Weiß. Es entwickelt sich halt ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen für beide Seiten.
    Geändert von linkinkev (10.03.2012 um 17:48 Uhr)

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